
Der Echte Ölbaum (Olea europaea) ist in Nordwest-Europa eine beliebte Kübelpflanze. Er ist auch unter dem Namen Olivenbaum bekannt. An dem sehr alt werdenden knorrigen Baum mit der eigenwilligen Wuchsform, erfeuen sich viele Pflanzenliebhaber. Die mediterrane Pflanze findet hierzulande als Zierpflanze auf Balkon oder Terrasse Verwendung.
In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet, also hauptsächlich in der Region rund um das Mittelmeer, wird der Olea europaea zur Olivenöl Gewinnung angebaut. Dort ist er also Nutzpflanze und dient nicht der Zierde. Damit der Olivenbaum das erste Mal Früchte trägt, muss er erst mindestens ein Alter von sieben bis acht Jahren erreichen. Wenn günstige Standortbedingungen vorliegen, kann die Pflanze eine Höhe von fünfzehn Metern erreichen. Ölbäume, die ein Alter von mehreren hundert Jahren haben, sind bekannt. Allerdings handelt es sich dabei um Exemplare, die sich in der Mittelmeerregion, am Schwarzen Meer oder auf den Kanaren in freier Natur befinden. Kübelpflanzen werden längst nicht so groß, weil sich die Wurzeln in den Pflanzgefäßen nicht so optimal ausdehnen, und den Ölbaum nicht mit so vielen Nährstoffen wie in der freien Natur versorgen können. Der Ölbaum mag keine Staunässe. Als Pflanze vom Mittelmeer kommt er gut mit Wärme und Trockenheit zurecht. Der Wasserbedarf ist eher gering. Zum Überwintern sollte der Ölbaum frostfrei und hell stehen.
Olivenöl ist sehr gesund. Man presst es aus den reifen Oliven und unterscheidet zwischen kaltgepresstem und heißgepresstem Olivenöl. Es enthält viele ungesättigte Fettsäuren, welche sich positiv auf den Fettstoffwechsel im menschlichen Körper auswirken.
Olivenbäume werden als Kulturpflanzen bereits seit mehr als sechstausend Jahren im Mittelmeerraum angebaut. In historischen Schriften werden die Pflanzen ebenfalls erwähnt. Als Siegersymbol hat der Ölkranz bei den Olympischen Spielen in der Antike Bedeutung erlangt. Der Ölzweig im Schnabel der Taube ist ein Symbol für den Frieden. Auch im Koran oder in der Bibel wird bereits der Ölbaum erwähnt.
Tags: Öl, Ölbaum, Kübelpflanze, Oliven, Olivenbaum

Die Kokospalme (Cocos nucifera) gehört zur Familie der Palmengewächse. Die Palme besitzt gefiederte Blätter und kann mehrere Meter hoch werden. Unter günstigen Umweltbedingungen ist eine Höhe von 30 Metern keine Seltenheit. Die Pflanze wächst aus der Kokosnuss heraus. Diese ist schwimmfähig und resistent gegen Salzwassser. Deshalb überlebt die Kokosnuss auch viele Tage im Ozean. Aus diesem Grund ist die Kokospalme an so gut wie allen tropischen Küsten beheimatet. Die Kokosnuss wird an den Strand gespült und beginnt im Sand zu keimen. Das kann bis zu einem halben Jahr dauern, je nachdem wie frisch die Kokosnuss ist und wie hoch die Temperaturen sind. Cocos nucifera ist für viele Europäer der Inbegriff der Palme schlechthin.
Nicht nur am Indischen Ozean fühlt sich diese Palme wohl. Inzwischen ist die exotische Pflanze auch in vielen Wohnzimmern und Büros anzutreffen. Als Zimmerpflanze ist die Kokospalme hervorragend geeignet. Man sollte allerdings bei der Haltung und Pflege einiges beachten, um lange Freude an der Pflanze zu haben. Kokospalmen benötigen einen ausreichend großen Topf. Nach unten hin benötigt die Pflanze viel Platz, um Wurzeln zu bilden. Die Nährstoffe, die die Palme anfangs aus der Kokosnuss bezieht, reichen nur für die erste Zeit. Der Pflanztopf sollte am besten lockere Palmenerde enthalten. Als Standort eignet sich ein heller Fensterplatz. In den ersten Wochen nach der Keimung sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Das noch empfindliche Pflänzchen würde sonst im schlimmsten Fall verbrennen.
Im Sommer kann die Kokospalme auch auf der Terrasse oder dem Balkon gehalten werden. Dazu werden Temperaturen um die 20 Grad Celsius benötigt. Kurzfristig tiefere Temperaturen werden toleriert, allerdings wirkt sich dies negativ auf das Wachstum der Pflanze aus.
In ihrer Heimat wächst die Kokospalme als Wildpflanze an den Stränden. In tropischen Plantagen wird sie als landwirtschaftliche Nutzpflanze angebaut. Genutzt wird das weiße Fruchtfleisch der Kokosnüsse, die Kokosmilch und die Kokosfasern.

Loading ...
Tags: Kokosnuss, Kokospalme, Palme

Die Gemüseart Broccoli ist eine Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Das Gemüse stammt ursprünglich aus Anatolien. In Europa wird Broccoli überwiegend in der Mittelmeerregion angebaut. Unter den günstigen klimatischen Bedingungen in Italien beispielsweise kann die nicht winterfeste Pflanze gut gedeihen.
Broccoli, auch unter der Schreibweise Brokkoli bekannt, ähnelt dem Blumenkohl im Wuchs. Die Brokkoli-Röschen sind Blütenstände, die sich noch nicht vollständig entwickelt haben. Sie sind von grüner bis blaugrüner Farbe. Das Gemüse wird geerntet, noch bevor sich die Blüten öffnen. Man kann beim Broccoli sowohl die Broccoliröschen als auch die Stiele essen.
Brokkoli ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Auch im Zusammenhang mit Diäten zur Gewichtsreduktion ist das Gemüse hervorragend geeignet. Im Broccoli sind nur wenige Kalorien vorhanden. In Tierversuchen hat sich gezeigt, dass im Brokkoli krebshemmende Stoffe vorhanden sind. Um die gesunden Inhaltsstoffe so gut wie möglich zu erhalten, wird Brokkoli nicht lange gekocht. Als besonders schonende Zubereitungsform ist das Blanchieren geeignet. Dabei werden die Brokkoliröschen nur für kurze Zeit in kochendes Wasser gegeben. Die wertvollen Inhaltsstoffe im Gemüse bleiben so weitestgehend erhalten. Der Brokkoli ist nach dem Blanchieren schön knackig und der frische Gemüsegeschmack bleibt erhalten.
Es gibt viele schmackhafte Rezepte, die Broccoli enthalten und hier im Blog vorgestellt werden: Das Gemüse schmeckt im rohen und gegarten Zustand. So gibt es beispielsweise den mit Käse überbackenen Broccoliauflauf. Dabei kann man Broccoli mit kleingeschnittenen Tomaten und Paprika kombinieren. Das gibt dem Gemüseauflauf eine pikantere Note. Wem dies noch nicht herzhaft genug ist, der kann Brokkoli mit gegartem Hackfleich und Kartoffeln in einer Sauce Hollandaise überbacken. Brokkolisalat ist ebenfalls sehr beliebt, hierzu passt am besten ein warmes Baguette mit Kräuterbutter. Den Brokkolisalat kann man in verschiedenen Varianten zubereiten. Geschmacklich interessant ist eine Variante mit Schinken oder eine Kombination mit schnittfestem Fetakäse und Cherrytomaten.
Tags: Blog, Broccoli, Brokkoli, Gemüse, Rezepte

Das Sachbuch Der große ADAC-Ratgeber Garten Naturgarten von Dr. Michael Lohman ist unter der ISBN-Nr. 3-87003-634-6 im Jahr 1995 im ADAC Verlag GmbH München in Kooperation mit VS Verlagshaus Stuttgart GmbH erschienen. Das Buch enthält viele farbige Fotos sowie Zeichnungen von Reinhild Hofmann.
Eingangs wird der Lebensraum Garten – unter Einbeziehung der ökologischen Grundlagen – dargestellt. Der Autor geht hierbei insbesondere auf den Naturgarten und verschiedene Anschauungsweisen ein. Verschiedene Pflanzengesellschaften, sowie deren Entstehung und Entwicklung, werden beschrieben. Dann widmet sich der Autor der Planung und Gestaltung der Natur im eigenen Garten. Er erörtert eingehend die Frage, wieviel Natur im Garten möglich ist und beschäftigt sich eingehend mit der Reliefplanung zur Schaffung verschiedener Biotope innerhalb nur eines Gartens. Naturnahe Kleingärten und Naturgärten für Kinder sind weitere Themen, die der Autor anspricht. Außerdem geht er auf natürliche Baustoffe – wie Holz und verschiedene Gesteine – sowie deren fachgerechte Verwendung im Naturgarten, ein. Vielfältige Biotope und unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten im Garten werden näher betrachtet. Hierzu gehören begrünte Wände, der Gartenteich, ein Sumpfbeet und der Kräuterrasen. Die Verwendungsmöglichkeiten verschiedener Gehölzarten werden erklärt, sowie deren Unterwuchs.
Im naturnahen Garten wird es nicht langweilig, es ist alles lebendig. Dies liegt nicht nur an den interessanten Pflanzen und Gestaltungselementen, sondern auch an den vielen Tieren, die sich im Naturgarten wohlfühlen. Den im Naturgarten lebenden Vögeln, Säugetieren, Amphibien, Reptilien, Schmetterlingen und anderen Insekten ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Es beeinhaltet neben den vielen sehenswerten Bildern Informationen über Nisthilfen und Futterpflanzen. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit den essbaren Früchten verschiedener Wildpflanzen. Dann geht der Autor auf die Pflege und Vermehrung der Wildpflanzen ein. Die Darstellung wird durch einen Gartenarbeitskalender und eine alphabetische geordnete Aufzählung verschiedener Wildblumen abgerundet.
Besonders gefallen haben mir die vielen zeitlosen Tips rund um den Naturgarten, die der Autor an vielen Stellen in den Text einfliessen lässt. Diese praxisnahen Hinweise sind farblich hervorgehoben und deshalb bei Bedarf schnell wiederzufinden. Die Naturphotos sind ebenfalls gelungen.
Tags: Biotope, Garten, Naturgarten, Sachbuch

Die Mazaripalme (Nannorrhops ritchiana) gehörzt zur Familie der Palmen (Arecaceae). Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem südwestlichen Asien. Sie ist anzutreffen in Indien, Pakistan und auf der arabischen Halbinsel. Nannorrhops wächst nicht nur auf dem flachen Land, sondern auch in bergigeren Regionen, bis zu einer Höhe von 1600 Metern. Dort ist sie auch niedrigen Temperaturen ausgesetzt.
Wegen ihrer Frostverträglichkeit kann die Mazaripalme auch in Nordeuropa wachsen. Die Palme ist winterhart. Im ausgewachsenen Zusatand verträgt sie Fröste von bis zu minus 20 Grad Celsius. Für ein gutes Wachstum benötigt die Palme hohe Temperaturen im Sommer. Bei niedrigen Temperaturen im Sommer, oder wenn die Pflanze nicht ausreichend gewässert wird, wächst sie nur sehr langsam. Deshalb sollte sie an einem sonnigen und windgeschützten Standort gepflanzt werden.Wegen ihres ohnehin eher langsamen Wachstums, sind ausgewachsene Mazaripalmen verhältnismäßig teuer. Der Stamm der Mazaripalme kann sich verzweigen. Eine Vermehrung der Palme findet durch die Samen oder durch Bildung von Ausläufern statt.
Wer die Mazaripalme nicht als teure, ausgewachsene Pflanze erwerben möchte, kann die Pflanze selbst aus Samen heranziehen, siehe Erklärung hierzu im Blog: Die Samen müssen einen Tag vor der Aussaat für mindestens 24 Stunden in zimmerwarmem Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie in Kokosfasersubstrat eingepflanzt und gleichmäßig warm und feucht gehalten. Nach einigen Wochen sollten dann die ersten Jungpflanzen aufgehen. Je frischer der Samen ist, desto schneller keimen sie erfahrungsgemäß. Nach zwei bis drei Monaten können die jungen Mazaripalmen pikiert werden. Es wird jetzt jede Palme in ein eigenes Pflanzgefäß mit Palmenerde gesetzt. Eine junge Mazaripalme ist noch nicht sofort winterhart, in den ersten Jahren sollte sie im Haus oder im Gewächshaus hell und mäßig kühl überwintert werden. Im Sommer kann die Palme als Kübelpflanze auf Balkon oder Terrasse stehen. Im Alter von in der Regel vier bis fünf Jahren kann sie dann in den Garten ausgepflanzt werden.
Tags: Blog, Mazaripalme, Palme, Samen, winterhart

Der Lebensbaum, auch unter dem Namen Thuja bekannt, ist eine Pflanzengattung die zur Familie der Zypressengewächse gehört. Ursprünglich stammen Thujen aus dem nördlichen Amerika sowie Ostasien. Es gibt fünf unterschiedliche Thujaarten. Diese bilden immergrüne Sträucher und Bäume.
Als Heckenpflanze ist besonders der Abendländische Lebensbaum, Thuja occidentalis, sehr beliebt. Er wird in ca. 50 bis 70 cm cm Abstand gepflanzt. Mit der Zeit wachsen die Pflanzen nicht nur in die Höhe sondern auch in die Breite und bilden eine blickdichte Hecke. Thujen sind immergrün. Wichtig ist, dass die Thujen nicht zu dicht an der Grundstücksgrenze bzw. am Zaun zum Nachbarn gepflanzt werden. Die Thuja dehnt sich mit der Zeit aus und beansprucht Platz. Deshalb sollte genügend Raum vorhanden sein, um die Pflanzenhecke auch in späteren Jahren noch bequem schneiden zu können. Es kann innerhalb von wenigen Jahren ein blickdichter Sichtschutz mit Hilfe der immergrünen Pflanzen entstehen.
Ein Rückschnitt der Thujen ist auch in späteren Jahren möglich. Die Thuja kann wegen ihrer Schnittverträglichkeit auch in einer späteren Lebensphase zurückgeschnitten werden, ohne dass die Pflanze Schaden nimmt. Damit die Hecke nicht zu hoch wird, ist dies meist einmal jährlich – im Frühjahr oder im Herbst – erforderlich. Unkontrolliertes Wuchern wird so vermieden, der Lebensbaum bleibt dadurch in Form. Die Hecke sieht auch nach vielen Jahren noch gepflegt aus. Thujen mögen nährstoffreiche Böden und brauchen im heißen Sommer ausreichend Wasser. Bei ausreichender Nährstoffgabe kann die ansonsten anspruchslose Thuja mehrere Meter hoch werden. Besonders beliebt ist die Thuja smaragd. Sie ist wegen ihrer Widerstandskraft und wegen der aparten smaragdgrünen Farbe äußerst gefragt.
Als Solitärpflanze kommt Thuja gigantea in Frage. Unter vorteilhaften Umweltbedingungen und im fortgeschrittenen Lebensalter kann die Pflanze eine Höhe von beeindruckende 50 m erreichen. Wegen ihres Kernholzes hat die Thuja einen hohen Nutzen in forstwirtschaftlicher Hinsicht.
Tags: Hecke, immergrün, Lebensbaum, Thuja

Der Schwimmteich ist eine Attraktion im Garten, nicht nur Kinder sind davon begeistert. Anders als beim gewöhnlichen Zierteich, ist bei diesem Teich das Betreten ausdrücklich erwünscht. Wer handwerklich geschickt ist und ausreichend Zeit mitbringt, kann bei entsprechender Anleitung auch selbst einen Schwimmteich bauen. Für ambitionierte Hobbygärtner und begabte Heimwerker stellt der Bau eines solchen Teiches eine Herausforderung dar.
Anders als beim Swimmingpool oder dem traditionellen Schwimmbecken, setzt man beim Schwimmteich keine chemischen Mittel zur Verbesserung der Wasserqualität bzw. zur Desinfektion ein. Entsprechend muss beim Bau auf Besonderheiten geachtet werden. Für den Schwimmteich muss eine spezielle mit Pflanzen bewachsene Filterzone eingeplant werden. In diese wird das Wasser mit Hilfe einer Teichpumpe gepumpt. Diese Filterzone wirkt wie ein Teichfilter, der Verunreinigungen aus dem Wasser herausfiltert. Dies geschieht mit Hilfe von Bakterien, die sich an den Wurzeln der Wasserpflanzen in der Filterzone angesiedelt haben. Damit dieser natürliche Teichfilter effektiv arbeiten kann, sollte die Filterzone ungefähr 25% der Fläche des freien Schwimmwassers betragen. Wenn die Schwimmzone also ca 100 qm beträgt, dann sollte man für die Filterzone ungefähr 25 qm einplanen. Falls der Badeteich viel benutzt wird, kann die biologische Reinigung in der Regenerationszone durch eine zusätzliche mechanische Reinigung unterstützt werden, so wie das bei Swimmingpool oder Schwimmbecken routinemäßig der Fall ist.
Die Schwimmzone sollte mindestens 1,50 m an der tiefsten Stelle messen und die gesamte Teichgröße sollte nicht zu klein gewählt werden. Eine Größe von mindestens 80 qm ist sinnvoll, Kosten und Nutzen beim Teich sollten schließlich in einem vertretbarem Verhältnis zueinander stehen. Damit das Wasser im Schwimmteich nicht in die Erde sickern kann, ist eine Teichfolie erforderlich. Wer mag, kann auch eine kleine Steganlage an den Teich bauen. Das ist nicht nur optisch ansprechend. Man hat mit Hilfe des Stegs auch die Möglichkeit, im Herbst Blätter aus dem Teich zu fischen, die man vom Ufer aus nicht erreichen würde.
Tags: Schwimmbecken, Schwimmteich, Swimmingpool, Teich, Teichfilter

Der Gartenteich ist ein interessantes Gestaltungselement, das den Garten verschönert und belebt. Mit etwas Zeit und Geschick kann man in vielen Fällen einen solchen Gartenteich selber bauen. Hier ist der handwerklich ambitionierte Hobbygärtner gefragt.
Zuerst einmal sollte man sich überlegen, welchem Zweck dieser Teich dienen soll. Will man einen Schwimmteich haben oder ist der Teich für die Haltung von Zierfischen bestimmt? Ein Teich in dem ein Koi oder Goldfisch schwimmen soll, muss anders aufgebaut werden als ein Zierteich, der nur einige Wasserpflanzen enthält. In den meisten Fällen ist eine Teichpumpe erforderlich, die das Wasser umwälzt. Der Teich kann mit Teichfolie abgedichtet, oder mit Beton ausgegossen werden. Alternativ kann auch ein Fertigbecken gekauft, und einfach nur eingebuddelt werden. Diese Fertigbecken gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen. Sie sind auch für kleine Grundstücke geeignet und können sogar auf der Terrasse untergebracht werden. In diesem Fall sollte man den Terrassenteich mit Wasserpflanzen ausstatten, für Zierfische sind diese Teiche wegen ihrer geringen Größe meist nicht geeeignet.
Bei der ganzjährigen Haltung von Koi oder Goldfischen im Gartenteich muss eine ausreichende Tiefe beachtet werden, damit das Gewässer im Winter nicht bis zum Boden zufrieren kann. Der Koi stellt hohe Anforderungen an die Wasserqualität, deshalb wird eine leistungsfähige und zuverlässige Teichpumpe benötigt. Durch sauerstoffreiches und gut gefiltertes Wasser kann man die Gesundheit und Lebensdauer der Zierfische positiv beeinflussen. Wenn die Fische noch nicht zu groß sind, ist es theoretisch auch möglich, sie im Winter mit ins Haus zu nehmen und im Aquarium zu überwintern. Dann muss der Gartenteich nicht ganz so tief sein.
Der Gartenteich ist nicht nur eine Heimat für Zierfische, er ist auch ein Biotop, das vielen weiteren Tieren Unterschlupf bietet. So kann man beispielsweise zwischen den Wasserpflanzen Libellenlarven und Mückenlarven oder Gelbrandkäfer beobachten.
Tags: Gartenteich, Koi, Teichpumpe, Wasserpflanzen, Zierfische

Die Aubergine (Solanum melongena) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Dadurch ist sie verwandt mit der Kartoffel, der Paprika und der Tomate. Sie wird auch als Eierfrucht bezeichnet. Sowohl die Pflanze als auch die Frucht wird als Aubergine bezeichnet. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Asien. Dort wird sie bereits seit mehreren tausend Jahren angebaut. In Spanien und Italien wird das Gemüse seit ca. 500 Jahren angebaut. Die Bezeichnung Aubergine wird vermutlich aus dem Katalanischen abgeleitet.
Die Früchte der Pflanze sind dunkelviolett und oval. Vermutlich ist auch die Farbe aubergine auf die dunkelviolette Frucht zurückzuführen. Die Oberfläche fühlt sich glatt an. Auberginen können bis zu 25 cm lang, und an der dicksten Stelle bis zu knapp 10 cm breit, werden.
Das Gemüse kann auch in Nordeuropa angebaut werden, wenn es auf der Fensterbank vorgezogen wird und danach an einen sonnigen und windgeschützten Standort ausgepflanzt wird. Die Aubergine ist jedoch nicht sehr kältetolerant und sollte auf keinen Fall vor Anfang Juni in den Garten gesetzt werden. Wegen des milden Klimas sind Weinbauregionen für den Anbau dieses Gemüses am ehesten geeignet. China ist das Land, das die meisten Auberginen weltweit in der Landwirtschaft anbaut.
Wenn die Frucht roh oder noch nicht reif ist, enthält sie den Stoff Solanin. Durch Kochen wird das Solanin zerstört. Das giftige Solanin ist ebenfalls in unreifen Tomaten und in grünen Kartoffeln, die nicht richtig angehäufelt wurden, enthalten.
Als Gemüse kann die reife Aubergine für viele verschiedene Gerichte verwendet werden, wie hier im Blog erwähnt: Sie ist Bestandteil des Gerichtes Ratatouille. Gefüllte Auberginen mit Hackfleischfüllung, mit Reismischung oder mit Tomaten-Zwiebelfüllung sind ebenfalls sehr beliebt. Moussaka, das bekannte griechische Gericht, enthält ebenfalls Auberginen. Außerdem sind Auberginenpaste, Auberginensalat, mit Schafskäse überbackene Auberginen sowie Auberginen-Zucchini-Lasagne sehr beliebt.
Tags: Aubergine, Blog, Gemüse

Die Tomate (Solanum lycopersicum) ist eine Nutzpflanze, die zur Gattung der Nachtschattengewächse gehört. Ursprünglich kommt die Tomate aus Süd- und Mittelamerika. Dort wurde bereits eine Urform der Pflanze von den Mayas und Azteken angebaut. Ende des fünfzehnten Jahrhunderts wurde das Gemüse von den spanischen Eroberern nach Europa gebracht.
Solanum lycopersicum ist eine aufrecht wachsende Pflanze, manchmal auch kriechend. Der grüne Stengel der Nutzpflanze ist mit feinen Haaren besetzt. Die Blätter der Tomate sind grün und ebenfalls haarig. Die Früchte sind erst grün und später, im reifen Zustand, werden sie leuchtendrot. Es gibt auch gelbe oder tief dunkelrote, fast schwarze Tomaten. Die Tomaten enthalten Samen, die ca. drei mm lang sind. Wenn man die Samen vorsichtig entfernt und trocknet, können sie für die eigene Hobbyzucht verwendet werden. Die Früchte sind meist rund und haben einen Durchmesser von zwei bis vier Zentimetern. Eiertomaten dagegen sind länglich. Fleischtomaten und Riesentomaten können bis zu einem Kilo wiegen. Bei guter Düngung sind Durchmesser von zehn Zentimetern keine Seltenheit.
Tomaten mögen einen geschützten und sonnigen Standort. Sie sollten regelmäßig gedüngt und gewässert werden. Viele Sorten kann man auch problemlos auf dem Balkon ziehen. Besonders kleinwüchsige Tomaten, wie die Cherrytomaten oder Cocktailtomaten, sind geeignet für die Balkonanzucht. Eine Aussaat auf der Fensterbank ab Februar ist sinnvoll. Bei der Anzucht im Haus oder auf dem Balkon muss man jedoch bei diesem Gemüse folgendes beachten: Die grünen Bestandteile der Tomatenpflanze sind giftig, weil sie den Stoff Tomatin enthalten. Deshalb sollte man auch keine noch unreifen Früchte probieren, denn dies kann zu Übelkeit führen.
Tomaten werden als Gemüse für vielerlei Gerichte eingesetzt. Wegen der enthaltenen Antioxidantien, Vitamine, Mineralstoffe und des figurfreundlichen Nährwertgehaltes, ist die Tomate eine gefragte Nutzpflanze. Man kann sie unter anderem verarbeiten zu Tomatensauce, Tomatensuppe, Tomatensalat, Tomatenketchup, Grillgemüse, als Pizzabelag oder einfach nur als gesunde Beilage zu Tellergerichten.
Tags: Gemüse, Samen, Tomate, Tomaten

Die Paprikapflanze (Capsicum annuum) gehört zur Gattung Paprika (Capsicum) und zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Die Pflanze stammt aus dem subtropischen Mittelamerika (sowie dem südlichen Nordamerika und dem nördlichen Südamerika). Paprika wurde durch die spanischen Eroberer nach Europa gebracht.
Capsicum annuum kann bis zu 150 cm hoch werden, aber eine solche Höhe ist in Nordeuropa eher eine Ausnahme. Die Pflanze hat kleine weiße Blüten. Die Blätter sind hellgrün, haben eine glatte Oberfläche und sind leicht glänzend. Die Früchte können die Farben rot, orange, goldgelb (goldankauf goldverkauf ), grün oder aubergine haben. Sie haben meist ein glockenförmiges Erscheinungsbild, es gibt aber auch, je nach Sorte, blockige oder sehr langgezogene Früchte. Die Paprika kann süß und fruchtig schmecken, einige Sorten sind feurig scharf. Der Inhaltsstoff Capsaicin verleiht die Schärfe.
Paprika kann ohne weiteres auf dem Balkon angebaut werden. Dazu sollten die Pflanzen auf der Fensterbank vorgezogen werden. Die Aussaat kann dann bereits im Februar oder März im Zimmergewächshaus erfolgen. Für die Keimung werden bei Zimmertemperatur zwei bis drei Wochen benötigt. Im Mittelmeerraum können die Pflanzen gleich in den Garten oder Gartenhäuser gesät werden. Dies gibt es in einem Gartenhaus Online Shop. Wenn die kleinen Pflänzchen vier bis sechs Blätter gebildet haben, können sie in Blumentöpfe pikiert werden. Anfang Juni können die Pflanzen von der Fensterbank in den Garten gepflanzt oder auf den Balkon gestellt werden. Paprika mag einen windgeschützten Standort mit viel Sonne. Nährstoffreicher Boden ohne Staunässe wird benötigt. Im Garten sollte Paprika nicht so dicht neben Kartoffel oder Tomate stehen. Tomate und Kartoffel gehören ebenfalls zu den Nachtschattengewächsen. Die Pflanzen können sich im Wachstum beeinträchtigen.
Als Gemüse findet Paprika vielfach Verwendung. Paprika kann in Salate geschnippelt werden, ist ein beliebter Belag für Pizza, wird zu Paprikasuppe oder Paprikaschnitzel verwendet oder mit verschiedenen Zutaten gefüllt. Wenn die Ernte allzu üppig ausfällt, kann Paprika in der kühlen Speisekammer längere Zeit gelagert werden oder auch im Gefrierschrank eingefroren werden.
Tags: Balkon, Gemüse, Kartoffel, Paprika, Tomate

Die Kartoffel (Solanum tuberosum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Die Bezeichnung Kartoffel kommt von dem italienischen Wort Tartuffolo, was soviel wie Trüffel heißt. In einigen Regionen Deutschlands wird die Kartoffel auch als Erdapfel bezeichnet. Dies kommt der französischen Bezeichnung gleich, pomme de terre, was ebenfalls Erdapfel heißt. Die Kartoffelpflanze stammt ursprünglich aus Südamerika, wo sie schon seit Tausenden von Jahren von den Ureinwohnern als Nutzpflanze angebaut wurde. Von den spanischen Eroberern wurden Kartoffelknollen mit nach Europa gebracht und auch dort in Haus und Garten wegen ihrer Eignung als Grundnahrungsmittel geschätzt.
Kartoffelpflanzen können bis zu achzig Zentimeter hoch werden. Die Blätter der Nutzpflanze sind hellgrün, leicht behaart und können bis zu dreizig Zentimeter lang werden. Die Blüten der Kartoffel sind unscheinbar und bläulich oder weiß. Wenn sie bestäubt werden, entstehen kleine Beeren, die die Samenkörner enthalten. Die Vermehrung erfolgt meist nicht über die Samenkörner, sondern über die Knolle. Die unter der Erde heranwachsenden Knollen dienen als Grundnahrungsmittel für Menschen. Einige Sorten werden auch an Tiere verfüttert, z. B. an Allesfresser wie Schweine.
Kartoffeln mögen lockeren und sandigen Boden. Sie sollten nicht zu dicht nebeneinander gesät werden, weil sich die einzelnen Pflanzen sonst nicht optimal entfalten können und die Erträge pro Pflanze niedriger sind. Das Aussäen der Saatkartoffeln bezeichnet man auch als Legen. Es sollten nicht mehr als 10 Kartoffeln pro Quadratmeter gelegt werden, um gute Erträge zu erhalten. Wenn die ersten Kartoffelpflanzen aufgehen und etwas gewachsen sind, müssen sie angehäufelt werden. Das heißt, es wird Sand um die Pflanzen angehäufelt, damit die Kartoffelknollen kein Sonnenlicht abbekommen und nicht grün werden. Die Kartoffel mag keine Staunässe und keinen Dauerregen, sie ist relativ pflegeleicht.
Die gelbe Knolle kann für zahlreiche Gerichte verwendet werden: Salzkartoffeln, Kartoffelsalat, Kartoffelpuffer, Pommes frites oder Bratkartoffeln, um nur einige zu nennen.
Tags: Kartoffel, Knolle, Nutzpflanze

Die Topinambur (Helianthus tuberosus) ist eng verwandt mit der Sonnenblume (Helianthus annuus), beide gehören zur selben Gattung. Die Topinambur wird mancherorts auch als Erdsonnenblume bezeichnet. Ursprünglich stammt Helianthus tuberosus aus Nord- und Mittelamerika, vermutlich hauptsächlich aus Mexiko, wo sie von Indianern in der vorkolumbianischen Zeit angebaut wurde. Anfang des 17. Jahrhunderts kam die Topinambur dann nach Europa. Dort wurde sie zu einem ergiebigen Futtermittel für Pferde und Schweine und Nahrungsmittel für Menschen. Sie wurde deshalb als Nutzpflanze angebaut. Als Nahrungsmitel und Futtermittel dienten die Knollen der Pflanze. Diese haben entfernte Ähnlichkeit mit der Kartoffel.
Die Erdsonnenblume kann bis zu drei Meter hoch werden. Topinambur besitzt eine bis zu knapp zehn Zentimeter im Durchmesser große Blüte, die leuchtend gelb ist, eine schöne Gartendekoration. Man kann die Blume auch zum Blumen versenden oder für die eigene Vase als Schnittblume verwenden. In Deutschland blüht Helianthus tuberosus ab Juli. Die Blätter sind dunkelgrün. Die Pflanze ist mehrjährig und buschig, nur der überirdische Trieb stirbt ab. Aus der Knolle treibt die Topinaburpflanze im nächsten Jahr wieder aus. Wenn die Knollen geerntet werden, reicht es aus, wenn ein bis zwei der Knollen in der Erde bleiben. Die Knollen sind innen heller als Kartoffeln, fast weiß. Die Pflanze wuchert enorm und hat wenig Fressfeinde. Dabei überwuchert sie auch kleinere Pflanzen, die in ihrem Schatten nicht wachsen können, und denen sie die Nährstoffe aus dem Boden wegnimmt.
Am besten gedeiht die Topinambur an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Sie ist genügsam und stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Beim Einpflanzen der Knolle sollte man jedoch darauf achten, dass der Boden gut aufgelockert ist. Pro Quadratmeter Gartenboden kann man bis zu 5 Topinambur-Knollen einbuddeln. Mehr sollten es nicht sein, damit die Pflanze genug Platz zum Wachsen hat.
Topinambur kann roh verzehrt oder frittiert werden. Ein Zubereitung – gekocht wie die Kartoffel – ist ebenfalls schmackhaft. Außerdem dient Topinambur, im begrenzten Umfang, der Zuckerherstellung. Der gut verträgliche Fruchtzucker Fructose wird aus der Knolle gewonnen.
Tags: Knolle, Nutzpflanze, Sonnenblume, Topinambur

Der Buchsbaum (Buxus sempervirens) gehört zur Familie der Buchsbaumgewächse. Er wird auch als Gewöhnlicher Buchsbaum oder einfach nur als Buchs bezeichnet. Die Pflanze ist in Mittel- und Südeuropa, sowie im Norden Afrikas und in Teilen Asiens anzutreffen.
In Deutschland ist Buchs vor allem als Heckenpflanze, besonders im Bauerngarten bekannt. Alle Teile des Buchsbaumes sind giftig. Früher wurde Buchs auch als Heilpflanze bei Erkältungskrankheiten und Erkrankungen der Verdaungsorgane eingesetzt. In der Naturheilkunde wird Buchs gegen rheumatische Beschwerden eingesetzt. Von Selbstmedikation ist dringend abzuraten. Die Pflanze wird heutzutage eher selten eingesetzt, weil die Dosierung nicht ganz unproblematisch ist. Bei Überdosierungen kann es nicht nur zu gastroenteralen Verstimmungen, sondern auch zu Todesfällen kommen. Auch sollte man kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von Buchsbaum spielen lassen.
Der Gewöhnliche Buchsbaum wächst nur sehr langsam. Zudem, wird er als Gartenpflanze meistens zurückgeschnitten, damit er in Form bleibt und eine niedrige Hecke bildet. Seine volle Wuchshöhe würde unter günstigen Umweltbedingungen bis zu acht Meter betragen. Die Blätter des Buchsbaumes sind hellgrün, glänzend, oval, nach oben hin spitz zulaufend und bis zu knapp zwei Zentimeter lang. Wegen unzähliger Züchtungsversuche und Mutationen gibt es mittlerweile über 60 verschiedene Buchsbaumsorten. Diese kann man beispielsweise an der unterschiedlichen Blattform voneinander unterscheiden.
Der Buchs vermehrt sich über kleine Samenkapseln, was lange dauert und schwierig ist, und durch Stecklingsvermehrung. Bei der Stecklingsvermehrung werden Zweige der Pflanze abgeschnitten und oberhalb der Schnittstelle entlaubt. Die Stecklinge werden dann eingepflanzt und bilden Wurzeln in der Erde. Sie müssen regelmäßig gegossen werden und sollten nicht in der prallen Sonne eingepflanzt werden.
Tags: Buchs, Buchsbaum, Buxus, Hecke, Heckenpflanze

Die Blaubeere (Vaccinium myrtillus) gehört zur Gattung der Heidelbeeren, die wiederum der Familie der Heidekrautgewächse angehören. Sie wird auch als Waldbeere oder als Schwarzbeere bezeichnet.
Blaubeerpflanzen wachsen strauchig und können bis zu sechzig cm hoch werden. Die Blätter sind länglich, hellgrün und können bis zu drei Zentimeter lang werden. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend rot, was sie auch als Zierpflanze interessant macht. In vielen Gärten wird wegen der Fruchtgröße nicht die Blaubeere, sondern die Kulturheidelbeere angebaut. Als sommergrüne Pflanze wirft die Blaubeere zum Winter hin die Blätter ab. Der Strauch beginnt im Mai zu blühen und trägt dann Früchte von Juli bis September. Die Blaubeeren sind dunkelblau bis schwarzblau und können in der Wildform etwas über einen halben Zentimeter im Durchmesser groß werden. Die Vermehrung der Sträucher erfolgt über Ausläuferbildung. Dadurch bilden sich ganze Blaubeerkolonien. Die Pflanze mag sauren, nährstoffarmen Boden. In manchen Wäldern kann man beobachten, wie die wild wachsenden Blaubeeren sich über die Jahre hinweg immer mehr ausdehnen. Für den Blaubeersammler sind dies lohnende Fundstellen. Vor dem Verzehr sollten die Beeren abgewaschen werden, damit nicht versehentlich Eier des Fuchsbandwurmes mitgegessen werden.
Kulturheidelbeeren werden wesentlich größer als Blaubeeren. Die Kulturheidelbeeren stammen nicht von den Blaubeeren, sondern von den Amerikanischen Heidelbeeren ab. Amerikanische Heidelbeeren und Kulturheidelbeeren haben Farbstoffe in der Schale. Die Blaubeere besitzt dieselben Farbstoffe, nämlich Anthocyane. Bei der Blaubeere befinden sich diese Farbstoffe nicht nur in der Schale, sondern auch im gesamten Fruchtfleisch. Deshalb bekommt man auch einen blauen Mund, wenn man Blaubeeren isst.
Egal ob Blaubeere oder Kulturheidelbeere: Die Beeren sind reich an Viaminen und Mineralstoffen und können für allerlei leckere Rezepte benutzt werden, was innerhalb des Blogs erläutert wird. So werden sie beispielsweise verwendet für Blaubeerpfannkuchen, Blaubeermarmelade, Blaubeereis, Blaubeertorte oder Blaubeerkuchen oder als Zutat im Obstsalat, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Als Getränk werden die Früchte zu Blaubeerwein verarbeitet.
Als Heilpflanze hilft die Blaubeere in getrockneter Form gegen Durchfall.
Tags: Beeren, Blaubeere, Blogs, Heidelbeeren