
Das Fachbuch Kräuter Gewürze und Heilpflanzen gehört zu den Ravensburger Naturführern und ist unter der ISBN 3-473-46075-3 im Ravensburger Verlag im Jahr 1994 erschienen. Geschrieben wurde das Buch von Lesley Bremness und ins Deutsche übersetzt von Barbara Schmidt und Michael Conrad. Bebildert wird das Buch Kräuter Gewürze und Heilpflanzen durch zahlreiche Farbfotos von Neil Fletcher und Matthew Ward.
Nach der Einleitung folgen ausführliche Erläuterungen darüber, was eine Heilpflanze ist und welche Pflanzenteile genutzt werden können. Ein Abriss über Ätherische Öle, Kräutergärten und die Aufberetung von Heilpflanzen sind ebenfalls im Buch enthalten. Dabei will das Fachbuch keinesfalls den Arzt ersetzen, sondern die Pflanzenbestimmung erleichtern und den Leser über Kräuter, Gewürze und Heilpflanzen informieren. Es werden dann sechs größere Themenbereiche im Fachbuch Kräuter Gewürze und Heilpflanzen behandelt, nämlich: Bäume, Sträucher, Stauden, Ein- und Zweijährige, Kletterpflanzen, sowie Niedere Pflanzen behandelt. Im Abschnitt über Bäume wird über so bekannte Gewächse wie die Linde, aber auch so exotische Pflanzen wie die Zuckerpalme, berichtet. Der Abschnitt über Sträucher behandelt unter anderem die Schwarze Johannisbeere und Sanddorn, während man bei den Stauden etwas über die Wirkung von Aloe und Madagaskar-Immergrün erfährt. Bei den Ein- und Zweijährigen wird über Kornblume und Ringelblume berichtet, während über Kaiserwinde und Schwarzen Pfeffer bei den Kletterpflanzen geschrieben wird. Der Abschnitt über Niedere Pflanzen behandelt verschiedene Pilze, Moose und Tang.
Besonders am Buch Kräuter Gewürze und Heilpflanzen haben mir die vielen gut gelungenen Bilder gefallen. Diese ermöglichen eine Bestimmung von Pflanzen, die man vorher in der Natur nicht bewußt wahrgenommen hat. Die vielen exotischen und weniger bekannten Pflanzen, sowie die Beschreibung längst vergessener Heilpflanzen oder exotischer Kräuter ist ebenfalls sehr interessant.
Tags: Gewürze, Heilpflanzen, Kräuter

Die Marienkäfer (Coccinellidae) sind eine weltweit verbreitete Familie, die der Ordnung der Käfer angehört. Da sie eher wärmeliebend sind, findet man im sonnigen Südeuropa und in den Tropen eine größere Artenvielfalt als im Norden.
Aber auch in Deutschland sind verschiedene Arten des Marienkäfers anzutreffen, so beispielsweise der Siebenpunkt Marienkäfer oder Heidekraut-Marienkäfer. Der Siebenpunkt Marienkäfer wird bis zu 8 mm lang und kann ein Alter von ein bis zwei Jahren erreichen. Die Larven des Marienkäfers schlüpfen aus Eiern, von denen das Marienkäferweibchen bis zu 400 Stück legt. Die Larven sind bereits Nützlinge, denn sie vertilgen im Laufe ihrer Entwicklung viele Blattläuse. Nach einigen Wochen verpuppen sie sich dann, bis der fertige Marienkäfer schlüpft. Bei ausreichend vorhandener Nahrungsmenge, kann ein einzelner Käfer bis zu 50 Blattläuse verzehren. Zum Nahrungsangebot gehören auch Spinnmilben und verschiedene Larven. Wenn nicht ausreichend Nahrung vorhanden ist oder bei Massenansammlungen der Coccinellidae, neigen Marienkäfer und Marienkäfer-Larven zu Kannibalismus. Einige Marienkäferarten ernähren sich vegetarisch. Sie fressen beispielsweise Schimmelpilze oder Pollen.
Die verschiedenen Arten der Marienkäfer unterscheiden sich in der Farbe und in der Anzahl der Punkte. So gibt es nicht nur den in Deutschland bekannten roten Käfer mit den sieben schwarzen Punkten. Je nach Art gibt es Tiere mit zwei bis vierundzwanzig Punkten auf dem Rücken. Neben der roten Färbung gibt es auch Käfer mit gelber Färbung oder mit schwarzer Färbung, die dann rote Punkte haben. Mit der auffälligen Färbung versuchen die Tiere, Fressfeinde abzuschrecken.
Fressfeinde der Marienkäfer sind: Vögel, Frösche, Spinnen, Eidechsen und Mäuse. Aber auch das Verhalten der Menschen kann dem Käfer zusetzen. Die Tiere reagieren empfindlich auf Gifte, mit denen beispielsweise Blattläuse vernichtet werden sollen. So gibt es mehrere Marienkäferarten, die auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere stehen.
Tags: Käfer, Marienkäfer

Ein Kompostbehälter oder auch ein einfacher Komposthaufen wird für die Lagerung biologischer Abfälle im Garten benötigt. Kompostbehälter oder Komposthaufen sollten im Halbschatten platziert werden, um eine Austrocknung durch permanente Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Eine ähnliche Wirkung erzielt man auch, indem der Kompost mit Zucchini oder Kürbis bepflanzt wird. Die vielen großen Blätter verhindern ebenfalls Austrocknung.
Der Kompost kann in Behältern aus Holz, Metall oder Kunststoff verstaut werden. Dabei sollte der Kompost immer Kontakt zum unversiegelten Boden haben. Der Bodenkontakt bewirkt, dass Nässe in den Boden sickern kann und es nicht so leicht zur Fäulnisbildung kommt. Wichtig ist ebenfalls, dass der Kompostbehälter an den Seiten eine Belüftung des Komposts ermöglicht.
Um die Kompostierung zu beschleunigen, kann man einen Kompostierbeschleuniger zugeben. Aber auch ohne einen Beschleuniger bildet sich Kompost. Regenwürmer und Mikroorganismen zersetzen die Garten- und Küchenabfälle auf dem Komposthaufen oder im Kompostbehälter. Inzwischen gibt es bereits kommerzielle Anbieter, die den Versand von Kompostwürmern anbieten, die die Zersetzung der Abfälle auf biologische Art und Weise unterstützen sollen. Bei den als Kompostwürmer angepriesenen Tieren handelt es sich um die altbekannten Regenwürmer. Doch die Anzahl der Regenwürmer im Komposthaufen kann man auch selbst erhöhen, indem man dem Abfall Kaffeesatz in Form von biologischem Abfall zusetzt. Regenwürmer mögen Kaffeesatz und werden sich deshalb vermehrt im Komposthaufen einfinden.
Je nachdem, um welche Abfälle es sich handelt, kann der Kompostiervorgang bis zu 4 Jahre beanspruchen. Damit die Kompostierung zügig voranschreitet, sollten im Kompost keine dicken und ungehäckselten Äste enthalten sein. Es bietet sich außerdem an, vershiedene Komposthaufen oder Kompostbehälter aufzustellen. Bei einem ausreicend großen Grundstück hat man dann pro Jahr einen Kompostbehälter und kann im zweiten bis vierten Jahr den Kompost zur Bodenverbesserung nutzen. Die Bodenverbesserung mit dem Kompost sollte im Frühjahr vorgenommen werden.
Tags: Kompost, Kompostbehälter

Der Häcksler ist ein Gartengerät, mit dem Gartenabfälle zerkleinert werden können. Man bezeichnet den Häcksler auch als Schredder, in Anlehnung an die englische Bezeichnung für das Gerät.
Besonders im Herbst, wenn Sträucher und Hecken geschnitten werden, kommt der Schredder oft zum Einsatz. Auch vertrocknete Stiele von Stauden und Sonnenblumen können mit dem Schredder verarbeitet werden. Doch sollte man bedenken, dass eine zu radikale Ausdünnung der verblühten Pflanzen den Garten schnell kahl aussehen lässt. Viele Tiere im Garten ernähren sich von Samen, zum Beispiel Sonnenblumenkernen. Auch unter diesem Gesichtspunkt sollte man genau überlegen, was in den Häcksler kommt, und was nicht.
Vor der Anschaffung des Häckslers sollte man in etwa wissen, wie dick das Material ist, das mit dem Gartengerät zerkleinert werden soll. Je dicker und fester die Gartenabfälle sind, desto höher muss die Leisungsfähigkeit des Gerätes gewählt werden. Häcksler gibt es nicht nur in verschiedenen Leistungsstufen sondern auch in unterschiedlichen Ausführungen. Man unterscheidet Häcksler mit Messerschneidwerk und solche mit Walzenschneidwerk. Ein Schredder mit Messerschneidwerk ist die billigere Variante. Die Maschine arbeitet schnell und ist laut. Wegen des Geräuschpegels kann sie nicht in jedem Garten eingesetzt werden, beispielsweise bei lärmempfindlichen Nachbarn. Die Schreddervariante mit dem Walzenschneidwerk ist etwas teurer und arbeitet nicht ganz so schnell wie der Schredder mit dem Messerschneidwerk. Dafür arbeitet das Walzenschneidwerk mit geringerem Geräuschpegel und verstopft nicht so leicht.
Das mit Hilfe des Häckslers gewonnene Schittgut kann in Form von Mulch benutzt werden, um den Boden unter Sträuchern abzudecken. Mulch hält Unkraut fern und schützt den Boden vor dem Austrocknen. Doch dies ist nicht die einzige Möglichkeit, wie man das Schnittgut sinnvoll im Garten einsetzen kann. Es kann dem Komposthaufen zugefügt werden und die Masse auflockern. Ebenso können empfindliche Pflanzen mit dem Schnittgut abgedeckt werden.
Tags: Häcksler, Mulch, Schredder

Der Westeuropäische Igel (Erinaceus europaeus), auch unter dem Namen Braunbrustigel bekannt, ist die hierzulande am häufigsten anzutreffende Igelart. Kennzeichnend sind die bis zu 3 cm langen Stacheln. Der Igel kann bis zu 30 cm lang und bis zu 1500 g schwer werden. Dieses Spitzengewicht erreicht der Insektenfresser jedoch nur im Herbst kurz vor dem Winterschlaf, wenn er sich ein ordentliches Fettpolster angefressen hat.
Der Igel ist nicht das ganze Jahr über aktiv. Von Herbst bis Frühjahr, etwa von Anfang November bis April, hält das Tier Winterschlaf. Sein Fettpolster ernährt den Igel. Die Körpertemperatur des Igels sinkt ab. Ebenfalls verringern sich Herzschlag und Atemfrequenz. Der Igel hat eine eigentümliche Schlafhaltung, er rollt sich ein und nimmt dabei eine Kugelform an. Als Schlafstätte dient dem Tier ein Nest, das sich an einer geschützten Stelle, z. B. in einem Laubhaufen, befindet. Deshalb sollte man im Garten nicht alles Herbstlaub auf den Komposthaufen verfrachten, sondern auch an die tierischen Gartenbewohner denken. Sicher gibt es im Garten die eine oder andere ruhige Stelle, an der ein Laubhaufen nicht im Weg liegt. Wer einen schlafenden Igel im Garten findet, sollte ihn auf keinen Fall aus dem Winterschlaf aufwecken oder sogar mit ins Haus nehmen. Wenn der Igel im Frühjahr aus dem Winterschlaf aufwacht, hat sich sein Gewicht stark verringert. Es kann bis auf 400 g absinken.
Igel haben ein kräftiges Gebiss. Sie ernähren sich überwiegend von Insekten. Auch kleine Reptilien, Mäuse, Vogeleier und aus dem Nest gefallene Jungvögel werden verspeist.
Unter günstigen Bedingungen können Igel bis zu 10 Jahre alt werden. Die wenigsten Exemplare erreichen dieses hohe Alter, weil viele Igel überfahren werden oder bereits im ersten Lebensjahr versterben. In einigen Teilen Europas, wenn auch nicht in Deutschland, gelten Igel als Delikatesse und werden von Menschen verspeist. Zu den natürlichen Fressfeinden der Tiere zählen in Deutschland vor allem der Uhu und der Dachs.
Tags: Igel, Winterschlaf

Wenn der Sommer endgültig vorüber ist und die Tage im Herbst immer kälter werden, sollte man den Garten auf den Winter vorbereiten.
Damit der Garten den Winter übersteht, sollten Pflanzen, die bedingt winterhart sind, mit Stroh oder Tannenzweigen abgedeckt werden. Kübelpflanzen werden ins frostfreie Gewächshaus oder in einen kühlen Raum im Wohnhaus verfrachtet. Eine Lagerung im Keller ist in einigen Fällen ebenfalls möglich. Es sollte allerdingt ein Kellerfenster vorhanden sein. Die Pflanzen benötigen Licht und gelegentliche Belüftung um erfolgreich zu überwintern. Beim Lüften im Winter muss man aufpassen, dass die Pflanzen keine kalte Zugluft abbekommen. Deshalb sollten sie nicht direkt am Fenster stehen.
Bei einigen Pflanzen müssen die Knollen oder Zwiebeln, die nicht winterhart sind, aus dem Boden entfernt werden. Bei starkem Frost würden sie erfrieren und im nächsten Jahr nicht mehr austreiben. Dies ist beispielsweise bei Gladiolen der Fall. Wenn die Gladiolen verblüht sind, werden sie noch nicht sofort zum überwintern aus der Erde genommen. Erst müssen die Blätter und Blüten vollständig abtrocknen. Die Zwiebeln der Pflanzen werden dann aus der Gartenerde gegraben und an einem sonnigen Ort getrocknet. Die getrockneten Zwiebeln können dann an einem trocknen kühlen Ort bis zum nächsten Frühjahr gelagert werden. Am besten überwintern sie im Keller.
Aus den Beeten wird das letzte Unkraut entfernt. Dann kann man die Beete mit dem Spaten umgraben. Zur biologischen Bodenverbesserung verteilen einige Gartenfreunde Mist oder Torf auf den Beeten, bevor sie umgraben. Nur das Beet mit dem Grünkohl wird noch nicht umgegraben. Der Grünkohl wird erst nach dem ersten Frost geerntet. Dann entfaltet er seinen vollen Geschmack.
Im späten Herbst wird der Rasen ein letztes Mal gemäht. Wer mag, kann verdorrte Stauden zurückschneiden und das trockene Schnittgut zum Anheizen des Kamins nutzen. Die meisten Stauden sind winterhart und treiben im nächsten Jahr wieder aus.
Tags: überwintern, winterhart

Mit Hilfe der Photovoltaikanlage kann man als Hausbesitzer Solarstrom erzeugen. Solarstrom ist elektrische Energie, die man durch die Umwandlung von Sonnenenergie erhält. Weil die Sonnenenergie fortwährend verfügbar ist, wird der Solarstrom dem Spektrum der erneuerbaren Energien zugerechnet.
Zum Einbau der Photovoltaikanlage gibt es mehrere Möglichkeiten: Man kann die Anlage konventionell auf dem Dach befestigen. Dies ist die gängigste Alternative. Dann gibt es noch Solarziegel. Desweiteren besteht die Möglichkeit, die Solarstromanlage an der Fassade zu befestigen. Oder man stellt die Anlage im Garten auf. Bei allen Alternativen muss zwingend darauf geachtet werden, dass die Photovoltaikanlage viel Sonneneinstrahlung erhält, damit auch viel Energie erzeugt werden kann. Dies wird durch eine geeignete Dachausrichtung und/oder die Vermeidung von Verschattung erreicht. Bei Neubauten kann entsprechend geplanen werden.
Photovoltaikanlagen können zur Netzeinspeisung oder für die Stromerzeugung zum Eigenbedarf genutzt werden. Wenn der Solarstrom selbst genutzt wird, bezeichnet man das System als Inselanlage. Das Erneuerbare Energien Gesetz verpflichtet Stromnetzbetreiber, den Solarstrom abzunehmen und zu vergleichbar attraktiven Konditionen zu vergüten. Zur Finanzierung der Photovoltaikanlage werden kostengünstige Kredite, beispielsweise von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, angeboten. Dadurch soll die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert werden.
Die Nennleistung einer Photovoltaikanlage wird in Kilowatt piek (kWp) angegeben. Die tatsächlich erzielte Leistung wird in Kilowatt Stunden (kWh) gemessen und kann je nach Umweltbedingungen von der Nennleistung abweichen. Wenn die Anlage beispielsweise in Süddeutschland, auf einem Dach mit Süd-West-Ausrichtung, angebracht ist, kann die tatsächliche Leistung höher sein als die Nennleistung. Sie wird vielleicht bei 1100 KWh pro Jahr und installiertem kWp sein. Der Gesamtwirkungsgrad der Anlage hängt von den Verwendeten Solarzellen und dem Wechselrichter, der den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt, ab.
Tags: Energie, Photovoltaikanlage, Solarstrom

Es gibt viele verschiedene Stile, in denen man seinen Garten anlegen kann. Wer es besonders ursprünglich und naturnah mag, wird sich in vielen Fällen für einen Naturgarten entscheiden.
Im Naturgarten wird versucht, ohne künstlichen Dünger und ohne Giftstoffe bei der Schädlingsbekämpfung auszukommen. Statt dessen benutzt man Kompost oder Hornspäne, um den Boden zu verbessern. Ein biologisch gedüngter Boden kräftigt die Pflanzen und stärkt ihre Abwehrkräfte. Dadurch sind die Pflanzen weniger anfällig für Krankheiten. Eine weitere Methode zur Bodenverbesserung stellt die Bodenkur dar. Hierbei werden Gründungungspflanzen wie Lupine, Rotklee oder Phacelia ausgesät. An den Wurzeln der Pflanzen bilden sich Knöllchenbakterien, durch die der Boden mit Stickstoff angereichert wird. Das Wurzelwerk lockert außerdem den Boden auf und schützt ihn vor Erosion. Die Blüten dienen als Bienenweide.
Indem man sich über besondere tierische und pflanzliche Eigenschaften und Wirkungen informiert, kann weitestgehend auf Pestizide verzichtet werden. Tagetes beispielsweise kann als Abwehrpflanze gegen die im Boden lebenden Nematoden angepflanzt werden. Bohnenkraut kann neben Salat angebaut werden und soll den Blattlausbefall mindern. Lavendel wird gerne ins Rosenbeet gepflanzt. Diese Kombination hat nicht nur farblich ihren Reiz, sondern soll auch Blattläuse von den Rosen fernhalten.
Außerdem beachtet man im Naturgarten, dass bestimmte Pflanzen sich im Wachstum positiv beeinflussen und platziert deshalb diese Pflanzen zusammen.
Ebenso wird die Fruchtfolge beachtet. Stark zehrende Pflanzen, wie beispielsweise Kohl, werden deshalb nicht in zwei aufeinanderfolgenden Jahren an derselben Stelle angepflanzt.
Bei der Gestaltung des Naturgartens werden verschiedene Biotope, wie beispielsweise Trockenmauern, ein Bachlauf oder eine Wiese mit Wildblumen angelegt. Wer viel Platz hat, kann im hinteren Teil des Gartens eine Streuobstwiese mit alten Obstsorten als weiteres Biotop gestalten. Weil ihr Lebensraum im Naturgarten nicht durch Pestizide verunreinigt wird, fühlen sich auch viele Kleinstlebewesen und andere Tiere, wie Igel, Vögel oder Schmetterlinge in ihrem Biotop sehr wohl.
Tags: Biotop, Naturgarten