Nov 15 2010

Blaue Palmlilie

Category: Exotische Pflanzen,ZZ01admin @ 20:18

 


Die blaue Palmlilie (Yucca rigida) ist eine sehr interessante winterharte und zugleich exotische Pflanze. Im englischen Sprachgebrauch heißt sie Blue Yucca Als Art gehört sie zur Gattung der Palmlilien (Yucca) und wird der Familie der Agavengewächse (Agavaceae) zugeordnet.

 

Yucca rigida bildet einen Stamm aus. Sie kann im ausgewachsenen Zustand eine Wuchshöhe von bis zu fünf Metern erreichen. Ihre bläulich schimmernden Blätter geben ihr ihren Namen als blaue Palmlilie. Die Blätter erinnern entfernt an die einer Palme. Dabei sind die Blätter der Yucca steif, gezahnt und schmal. Sie können bis zu hundertzwanzig Zentimeter lang werden. Wenn sie vertrocknen, werden sie braun und hängen strähnig an der Pflanze herunter.

 

Die Yucca rigida ist eng verwandt mit der Yucca rostrata. Die blaue Palmlilie stammt ursprünglich aus Mexiko. Sie liebt sonnige Standorte. Staunässe mag sie nicht. An trocknen Standorten ist die blaue Palmlilie sehr frosthart. Ausgewachsene Exemplare sind sehr winterhart und vertragen Temperaturen bis zu minus achzehn Grad Celsius. Voraussetzung für diese Frostverträglichkeit ist, dass die Pflanze über einen sehr trockenen, gegen Regen geschützten, Standort verfügt. Weil sie so winterhart ist, wird die robuste Pflanze auch in Deutschland ausgepflanzt. Sie ist als Zierpflanze an geschützten Standorten anzutreffen, zum Beispiel in sonnigen Gärten in den Weinbauregionen. Dort kann sie sich optimal entfalten und sehr alt werden.

 

Die blaue Palmlilie kann auch als Kübelpflanze gehalten werden. Sie sollte dann im Winter möglichst kühl aber frostfrei überwintert werden. Während des Winters benötigt sie keine Düngung und nur sehr wenig Wasser. Im Kübel wächst die Yucca rigida langsamer als im Gartenboden. Im Sommerhalbjahr, – also ab März oder April bis September oder Oktober – kann die Pflanze gedüngt werden, dies verstärkt das Wachstum und macht sie widerstandsfähiger gegenüber Krankheitserregern.

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Nov 04 2010

Gartenteich

Category: Gartengestaltung,ZZ02admin @ 20:07

 


Der Gartenteich ist ein interessantes Gestaltungselement, das den Garten verschönert und belebt. Mit etwas Zeit und Geschick kann man in vielen Fällen einen solchen Gartenteich selber bauen. Hier ist der handwerklich ambitionierte Hobbygärtner gefragt.

Zuerst einmal sollte man sich überlegen, welchem Zweck dieser Teich dienen soll. Will man einen Schwimmteich haben oder ist der Teich für die Haltung von Zierfischen bestimmt? Ein Teich in dem ein Koi oder Goldfisch schwimmen soll, muss anders aufgebaut werden als ein Zierteich, der nur einige Wasserpflanzen enthält. In den meisten Fällen ist eine Teichpumpe erforderlich, die das Wasser umwälzt. Der Teich kann mit Teichfolie abgedichtet, oder mit Beton ausgegossen werden. Alternativ kann auch ein Fertigbecken gekauft, und einfach nur eingebuddelt werden. Diese Fertigbecken gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen. Sie sind auch für kleine Grundstücke geeignet und können sogar auf der Terrasse untergebracht werden. In diesem Fall sollte man den Terrassenteich mit Wasserpflanzen ausstatten, für Zierfische sind diese Teiche wegen ihrer geringen Größe meist nicht geeeignet.

Bei der ganzjährigen Haltung von Koi oder Goldfischen im Gartenteich muss eine ausreichende Tiefe beachtet werden, damit das Gewässer im Winter nicht bis zum Boden zufrieren kann. Der Koi stellt hohe Anforderungen an die Wasserqualität, deshalb wird eine leistungsfähige und zuverlässige Teichpumpe benötigt. Durch sauerstoffreiches und gut gefiltertes Wasser kann man die Gesundheit und Lebensdauer der Zierfische positiv beeinflussen. Wenn die Fische noch nicht zu groß sind, ist es theoretisch auch möglich, sie im Winter mit ins Haus zu nehmen und im Aquarium zu überwintern. Dann muss der Gartenteich nicht ganz so tief sein.

Der Gartenteich ist nicht nur eine Heimat für Zierfische, er ist auch ein Biotop, das vielen weiteren Tieren Unterschlupf bietet. So kann man beispielsweise zwischen den Wasserpflanzen Libellenlarven und Mückenlarven oder Gelbrandkäfer beobachten.

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