Jan 19 2011

Grünkohl

Category: Nutzpflanzen,ZZ01,ZZ03admin @ 19:07

 


Der Grünkohl (Brassica oleracea convar. acephala var. sabellica L.) ist ein typisches Wintergemüse. Das Gemüse hat seinen Ursprung vermutlich im vorchristlichen Griechenland, wo bereits krausblättriger Kohl von den Griechen angebaut wurde. In einigen Regionen Deutschlands wird der Grünkohl auch als Braunkohl oder als Krauskohl bezeichnet.

Grünkohl benötigt als stark zehrende Pflanze einen gut gedüngten Boden. Damit sich die im Frühjahr gepflanzten Jungpflanzen gut entfalten können, sollte man nicht mehr als 2 Pflanzen pro Quadratmeter auspflanzen. Eine ausreichende Bewässerung und weitere Düngungen der Kohlpflanzen sorgen für ein gutes Wachstum. Das Wintergemüse wird dann vorzugsweise nach dem ersten Frosteinbruch, oder auch später im Winter, geerntet. Der bei niedrigen Temperaturen besonders hohe Traubenzuckergehalt im Grünkohl sorgt für einen vorzüglichen Geschmack. Doch dieses Wintergemüse zeichnet sich nicht nur durch den Geschmack, sondern auch durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C aus. Gerade in der kalten Jahreszeit ist eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen wichtig, um gesund und fit zu bleiben.

Je nach Region, in der man lebt, wird Grünkohl unterschiedlich zubereitet und mit verschiedenen Zutaten serviert. Das Grünkohlessen ist besonders in Norddeutschland traditionell verbreitet. In Schleswig-Holstein beispielsweise mag man deftige Bratkartoffeln als Beilage. Dazu werden festkochende Kartoffeln mit Zwiebeln und Speck in der Pfanne angebrutzelt. Eine weitere Variante sind die süßen, mit Zucker bestreuten, Bratkartoffeln. Als Fleischbeilage werden Kochwürsteürste und Kasseler serviert. Damit der Grünkohl einen kräftigen Geschmack erhält, werden die Würste und Kasseler im selben Topf wie der Grünkohl zubereitet. Durch die Zugabe von etwas Senf regt man die Verdauung an, die Mahlzeit wird magenfreundlicher. Wer eine weniger fettreiche Variante bevorzugt, kann anstatt der Bratkartoffeln natürlich auch Salzkartoffeln als Beilage zum Wintergemüse servieren.

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Jan 04 2011

Grünlilie

Category: Zimmerpflanzen,ZZ01admin @ 14:35

 


Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) ist eine beliebte Zimmerpflanze. Sie gehört zur Familie der Agavengewächse. Ihren Ursprung hat die Pflanze in Südafrika. Sie ist sehr widerstandsfähig und anspruchslos und kann im Pflanzkübel gehalten werden. Ihre grashalmähnlichen, lanzettförmigen Blätter sind hellgrün mit weißen Streifen oder nur hellgrün. Die Blätter sind schmal und werden bis zu ca. 40 cm lang. Die Grünlilie bildet bis zu 60 cm lange Blütenschäfte. An denen sitzen kleine weiße Einzelblüten mit sechs länglichen Blütenblättern. Die Blüten sind angesichts der imposanten Blätter etwas unscheinbar.

 Chlorophytum comosum mag Sonnenlicht und verträgt einen sonnigen oder auch halbschattigen Platz am Fenster, egal ob dieses mit Sonnenschutzfolie beklebt ist oder durch eine Kassettenmarkise geschützt wird. Temperaturen um 20 Grad Celsius werden am besten vertragen. Die Zimmerpflanze sollte mäßig feucht gehalten, und nicht zu oft gegossen werden. Als Blumenerde ist Einheitserde oder eine Mischung aus Torf mit Komposterde zu empfehlen. Die Grünlilie sollte im Winter gar nicht und im Sommer wöchentlich gedüngt werden. Im Winter wird auch weniger Wasser benötigt. Die Pflanze ist sehr robust, jedoch anfällig für Schildläuse. Diese können mit bloßem Auge erkannt werden. Wenn sie rechtzeitig entfernt werden, nimmt die Zimmerpflanze keinen Schaden.

 Die Grünlilie pflanzt sich fort durch Samen oder durch sogenannte Kindel. Kindel sind Jungpflanzen, die sich an den Blattstielen von Chlorophytum comosum bilden und Blätter und Wurzeln entwickeln. Wenn sie groß genug sind, bzw. sich genug Wurzeln gebildet haben, können die Kindel der Grünlilie abgetrennt und eingepflanzt werden. Pflanzen, die zu groß werden, können problemlos geteilt und umgetopft werden. Hierzu empfiehlt sich das Frühjahr als günstigster Zeitraum.

 Als Zimmerpflanze dient die Grünlilie auch der Raumluftverbesserung. Raumgifte werden zumindest teilweise aus der Luft gefiltert. Das Raumklima verbessert sich merklich, wenn mehrere Grünlilien in einem Zimmer gehalten werden.

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