Nov 01 2015

Winterharte Bananen

Category: Exotische Pflanzen,ZZ02,ZZ04admin @ 12:33

 


Jeder kennt Bananen aus der Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt. Es gibt insgesamt ungefähr einhundert unterschiedliche Bananenarten. Doch einige Arten der Banane kann man auch als winterharte Bananen im eigenen Garten anpflanzen.

Zu den bekanntesten Bananen, die als winterhart gelten, gehört die Japanische Faserbanane (Musa basjoo). Für diese Art der Banane ist die Haltung im Freiland durchaus möglich. Besonders in milden Regionen, beispielsweise in Weinbauregionen, ist diese Art winterharte Banane geeignet. Ebenfalls als winterharte Bananen bekannt sind die Zwergbananen. Diese Art der Banane ist schnellwüchsig und wird höchstens zweit Meter hoch. Dadurch ist die rosa Zwergbanane (Musa velutina) auch gut als Zimmerpflanze, oder als Balkon- und Kübelpflanze zu halten. Die Zwergbanane besitzt eine leuchtend rosa Blüte, was sie als Zimmerpflanze dekorativ macht. Zwergbananen sind leicht zu kultivieren. Sie bilden nach zwei bis drei Jahren Haltung bereits die ersten Früchte aus. Die Bananen der Zergbananenpflanze sind kleiner als die handelsüblichen Bananen aus dem Supermarkt. Sie sind im Geschmack sehr süß, besitzen jedoch Kerne, was man von den Bananen aus der Obst- und Gemüseabteilung so nicht kennt.

Um winterharte Bananen selbst heranzuziehen, kann der Hobbygärtner Ableger oder Bananensamen nutzen. Zu beachten ist, dass die Samen der Bananen nur unregelmäßig keimen. Die Keimdauer von mehreren Monaten ist für winterharte Bananen nicht ungewöhnlich. Um den Keimvorgang zu beschleunigen, kann man die Samen der Banane in lauwarmem Wasser für vierundzwanzig bis achtundvierzig Stunden vorquellen lassen. Dann werden die Samenkörner der Bananen in Aussaaterde gesät. Hierzu ist die Aussaat in einem Zimmergewächshaus gut geeignet. Im Zimmergewächshaus wird die Austrocknung der Aussaaterde vermieden, und die Temperatur wird besser gehalten. Wenn die ersten Bananenpflanzen dann aufgehen, kann nach kurzer Zeit mit dem Pikieren begonnen werden. Die kleinen Bananen sollten hierzu mindestens zwei Blätter ausgebildet haben, bevor sie vereinzelt werden.

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Jan 20 2013

Chinesische Hanfpalme

Category: Exotische Pflanzen,ZZ01admin @ 19:23

 


Die chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) gehört der Familie der Palmengewächse an. Die Pflanze wurde nach dem englischen Forschungsreisenden Robert Fortune benannt. Früher wurde sie auch unter der Bezeichnung Chamaerops excelsa geführt. Die Palme stammt ursprünglich aus Regionen in Japan, China und Thailand. Im Himalaya ist sie noch in Höhen über 2000 Metern zu finden. Auch in anderen subtropischen Gebieten ist sie anzutreffen. Es handelt sich bei der chinesischen Hanfpalme um eine winterharte Palme. Sie kann auch in Gärten und Kübeln in der freien Natur überleben. Nur in besonders kalten mitteleuropäischen Regionen benötigt die Pflanze einen Winterschutz. Die chinesische Hanfpalme kann mit ca. vier bis fünf Jahren ausgepflanzt werden. Dann ist sie alt genug, um dem Frost zu trotzen. In wintermilden Gebieten, also vorwiegend in den Weinbauregionen, kommt sie meist ohne Winterschutz aus.

 

Eine ausgewachsene chinesische Hanfpalme kann bis zu 15 Meter hoch werden. Ihr Stamm ist mit braunen, lose herabhängenden Fasern bedeckt. Sie gehört zu den Fächerpalmen. In der Baumkrone können sich bei der ausgewachsenen Palme fünfzig oder mehr gefiederte Palmenblätter befinden. Die Palmenblätter können bis zu 150 cm lang werden.

 

Am liebsten steht die Hanfpalme an einem sonnigen Standort. Sie verträgt auch Halbschatten, wächst im Halbschatten jedoch langsamer. Außerdem ist sie tolerant gegenüber Nässe und Frost. Sie gehört zu den winterhärtesten Palmen überhaupt und hat sich deshalb mittlerweile in europäischen Gärten einen Stammplatz verdient. Im Wohnhaus überwinterte junge Palmen sollten an den Blättern mit Wasser eingesprüht werden. Dann werden die Blättter der Jungpflanzen durch die trockene Raumluft nicht braun.

 

Eine eigene chinesische Hanfpalme kann man selbst aus Samen aufziehen, dies soll innerhalb des Blogs erklärt werden: Die Samen sind knapp haselnussgroß und müssen – vor dem Aussäen in Anzuchterde oder Kokosfasern – in zimmerwarmem Wasser eingeweicht werden. Je frischer die Samen sind, desto schneller gehen sie in der Regel auf, bei Zimmertemperatur oftmals bereits nach zwei bis sechs Wochen.

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Mai 14 2011

Paprika

Category: Exotische Pflanzen,ZZ01admin @ 09:02

 


Die Paprikapflanze (Capsicum annuum) gehört zur Gattung Paprika (Capsicum) und zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Die Pflanze stammt aus dem subtropischen Mittelamerika (sowie dem südlichen Nordamerika und dem nördlichen Südamerika). Paprika wurde durch die spanischen Eroberer nach Europa gebracht.

Capsicum annuum kann bis zu 150 cm hoch werden, aber eine solche Höhe ist in Nordeuropa eher eine Ausnahme. Die Pflanze hat kleine weiße Blüten. Die Blätter sind hellgrün, haben eine glatte Oberfläche und sind leicht glänzend. Die Früchte können die Farben rot, orange, goldgelb, grün oder aubergine haben. Sie haben meist ein glockenförmiges Erscheinungsbild, es gibt aber auch, je nach Sorte, blockige oder sehr langgezogene Früchte. Die Paprika kann süß und fruchtig schmecken, einige Sorten sind feurig scharf. Der Inhaltsstoff Capsaicin verleiht die Schärfe.

Paprika kann ohne weiteres auf dem Balkon angebaut werden. Dazu sollten die Pflanzen auf der Fensterbank vorgezogen werden. Die Aussaat kann dann bereits im Februar oder März im Zimmergewächshaus erfolgen. Für die Keimung werden bei Zimmertemperatur zwei bis drei Wochen benötigt. Im Mittelmeerraum können die Pflanzen gleich in den Garten oder Gartenhäuser gesät werden, wobei Gartenhäuser oft Frostschutz bieten. Dies gibt es in einem Gartenhaus Online Shop. Wenn die kleinen Pflänzchen vier bis sechs Blätter gebildet haben, können sie in Blumentöpfe pikiert werden. Anfang Juni können die Pflanzen von der Fensterbank in den Garten gepflanzt oder auf den Balkon gestellt werden. Paprika mag einen windgeschützten Standort mit viel Sonne. Nährstoffreicher Boden ohne Staunässe wird benötigt. Im Garten sollte Paprika nicht so dicht neben Kartoffel oder Tomate stehen. Tomate und Kartoffel gehören ebenfalls zu den Nachtschattengewächsen. Die Pflanzen können sich im Wachstum beeinträchtigen.

Als Gemüse findet Paprika vielfach Verwendung, z. B. als exotische Zutat für eine pikante Torte . Paprika kann in Salate geschnippelt werden, ist ein beliebter Belag für Pizza, wird zu Paprikasuppe oder Paprikaschnitzel verwendet oder mit verschiedenen Zutaten gefüllt. Wenn die Ernte allzu üppig ausfällt, kann Paprika in der kühlen Speisekammer längere Zeit gelagert werden oder auch im Gefrierschrank eingefroren werden.

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Mrz 26 2011

Chilenische Honigpalme

Category: Exotische Pflanzen,ZZ01admin @ 15:34

 


Die chilenische Honigpalme (Jubaea chilensis) gehört zu den winterharten Fiederpalmen. Die Pflanze stammt, wie der Name schon vermuten lässt, aus Chile. Dort wächst sie am Fuße der Anden zwischen dem 31. und 35. Grad südlicher Breite. Sie kommt in Höhen bis zu 1400 Metern vor. Jubaea chilensis ist die einzige Art in der Gattung Jubaea. In ihrer chilenischen Heimat steht diese Palme unter Naturschutz. Früher wurden dort ältere Honigpalmen gerodet, zur Gewinnung von Palmhonig und Palmwein aus dem Stamm der Jubaea.

 Hin und wieder findet man auch in den gemäßigten Zonen Westeuropas Exemplare der Jubaea. Sie wird in vielen verschiedenen Ländern angebaut. Im Botanischen Garten von Pisa gibt es ein riesiges ausgewachsenes Exemplar der Honigpalme. Die Palme wächst sehr langsam und kann unter günstigen Umweltbedingungen bis zu 30 Meter hoch werden. Sie hat einen glatten grauen Stamm, der über einen Meter dick werden kann. Der graue Stamm wird erst in späteren Jahren ausgebildet. Die Fiederblätter der Palme erreichen eine Länge bis zu 5 Metern bei ausgewachsenen Exemplaren und sind dunkelgrün. Ältere Honigpalmen sind robust und sehr frosttolerant. Ein leichter Frostschutz sollte ab – 5 Grad Celsius angebracht werden. Am besten wird dabei trockne Kälte vertragen.

 Die chilenische Honigpalme kann über den Fachhandel für relativ viel Geld bezogen, oder aber selbst über die Samen angezogen werden. Die Samen der Jubaea sehen aus wie kleine Kokosnüsse und müssen vor dem Aussäen ein bis zwei Tage in zimmerwarmem Wasser vorquellen. Die Samen der Palme sollten für eine einfachere Keimung mit Sandpapier bearbeitet werden. Bis die Pflanze aufgeht, können mehrere Monate vergehen, in denen der Samen in feuchtem Kokosfasersubstrat ruht. Die Jungpalme hat am ehesten Ähnlichkeit mit einem breiten Grashalm. Sie benötigt einen gut durchlässigen Boden und braucht nur wenig Wasser. Jungpflanzen sollten hell und bei niedrigen Temperaturen um vier bis sechs Grad Celsius überwintert werden. Ab einem Alter von fünf bis sechs Jahren kann die Palme an einen möglichst sonnigen und vor Regen geschützten Platz in den Garten gepflanzt werden.

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Dez 11 2010

Mazaripalme

Category: Exotische Pflanzen,ZZ02admin @ 17:57

 

Die Mazaripalme (Nannorrhops ritchiana) gehörzt zur Familie der Palmen (Arecaceae). Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem südwestlichen Asien. Sie ist anzutreffen in Indien, Pakistan und auf der arabischen Halbinsel. Nannorrhops wächst nicht nur auf dem flachen Land, sondern auch in bergigeren Regionen, bis zu einer Höhe von 1600 Metern. Dort ist sie auch niedrigen Temperaturen ausgesetzt.

Wegen ihrer Frostverträglichkeit kann die Mazaripalme auch in Nordeuropa wachsen. Die Palme ist winterhart. Im ausgewachsenen Zusatand verträgt sie Fröste von bis zu minus 20 Grad Celsius. Für ein gutes Wachstum benötigt die Palme hohe Temperaturen im Sommer. Bei niedrigen Temperaturen im Sommer, oder wenn die Pflanze nicht ausreichend gewässert wird, wächst sie nur sehr langsam. Deshalb sollte sie an einem sonnigen und windgeschützten Standort gepflanzt werden.Wegen ihres ohnehin eher langsamen Wachstums, sind ausgewachsene Mazaripalmen verhältnismäßig teuer. Der Stamm der Mazaripalme kann sich verzweigen. Eine Vermehrung der Palme findet durch die Samen oder durch Bildung von Ausläufern statt.

Wer die Mazaripalme nicht als teure, ausgewachsene Pflanze erwerben möchte, kann die Pflanze selbst aus Samen heranziehen, siehe Erklärung hierzu im Blog:  Die Samen müssen einen Tag vor der Aussaat für mindestens 24 Stunden in zimmerwarmem Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie in Kokosfasersubstrat eingepflanzt und gleichmäßig warm und feucht gehalten. Nach einigen Wochen sollten dann die ersten Jungpflanzen aufgehen. Je frischer der Samen ist, desto schneller keimen sie erfahrungsgemäß. Nach zwei bis drei Monaten können die jungen Mazaripalmen pikiert werden. Es wird jetzt jede Palme in ein eigenes Pflanzgefäß mit Palmenerde gesetzt. Eine junge Mazaripalme ist noch nicht sofort winterhart, in den ersten Jahren sollte sie im Haus oder im Gewächshaus hell und mäßig kühl überwintert werden. Im Sommer kann die Palme als Kübelpflanze auf Balkon oder Terrasse stehen. Im Alter von in der Regel vier bis fünf Jahren kann sie dann in den Garten ausgepflanzt werden.

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Nov 15 2010

Blaue Palmlilie

Category: Exotische Pflanzen,ZZ01admin @ 20:18

 


Die blaue Palmlilie (Yucca rigida) ist eine sehr interessante winterharte und zugleich exotische Pflanze. Im englischen Sprachgebrauch heißt sie Blue Yucca Als Art gehört sie zur Gattung der Palmlilien (Yucca) und wird der Familie der Agavengewächse (Agavaceae) zugeordnet.

 

Yucca rigida bildet einen Stamm aus. Sie kann im ausgewachsenen Zustand eine Wuchshöhe von bis zu fünf Metern erreichen. Ihre bläulich schimmernden Blätter geben ihr ihren Namen als blaue Palmlilie. Die Blätter erinnern entfernt an die einer Palme. Dabei sind die Blätter der Yucca steif, gezahnt und schmal. Sie können bis zu hundertzwanzig Zentimeter lang werden. Wenn sie vertrocknen, werden sie braun und hängen strähnig an der Pflanze herunter.

 

Die Yucca rigida ist eng verwandt mit der Yucca rostrata. Die blaue Palmlilie stammt ursprünglich aus Mexiko. Sie liebt sonnige Standorte. Staunässe mag sie nicht. An trocknen Standorten ist die blaue Palmlilie sehr frosthart. Ausgewachsene Exemplare sind sehr winterhart und vertragen Temperaturen bis zu minus achzehn Grad Celsius. Voraussetzung für diese Frostverträglichkeit ist, dass die Pflanze über einen sehr trockenen, gegen Regen geschützten, Standort verfügt. Weil sie so winterhart ist, wird die robuste Pflanze auch in Deutschland ausgepflanzt. Sie ist als Zierpflanze an geschützten Standorten anzutreffen, zum Beispiel in sonnigen Gärten in den Weinbauregionen. Dort kann sie sich optimal entfalten und sehr alt werden.

 

Die blaue Palmlilie kann auch als Kübelpflanze gehalten werden. Sie sollte dann im Winter möglichst kühl aber frostfrei überwintert werden. Während des Winters benötigt sie keine Düngung und nur sehr wenig Wasser. Im Kübel wächst die Yucca rigida langsamer als im Gartenboden. Im Sommerhalbjahr, – also ab März oder April bis September oder Oktober – kann die Pflanze gedüngt werden, dies verstärkt das Wachstum und macht sie widerstandsfähiger gegenüber Krankheitserregern.

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Feb 08 2010

Goji Beere

Category: Exotische Pflanzen,ZZ01,ZZ03admin @ 19:32

 


Die Goji Beere, auch als chinesische Wolfsbeere bezeichnet, ist eine rote Frucht, die am Gemeinen Bocksdorn (Lycium barbarum) wächst. Ursprünglich stammt die Goji Beere aus China und Tibet, wo die Pflanze schon seit langem angebaut wird.

Gemeiner Bocksdorn kann eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen. Lycium barbarum hat hell-lila Blüten mit fünf Blütenblättern, die etwa einen halben Zentimeter lang sind. Die Vermehrung der Goji Beeren Pflanze kann über Stecklinge oder Samen erfolgen. Sie wächst in normalem Gartenboden und ist winterfest bis zu ca. – 30 Grad Celsius. Am wohlsten fühlt sich der Gemeine Bocksdorn an einem sonnigen Standort. Beim Auspflanzen mehrerer Exemplare sollte man auf einen ausreichenden Pflanzabstand von mindestens einem Meter achten. Bereits an drei Jahre alten Pflanzen kann man die Goji Beere ernten.

Die hellroten Goji Beeren sind länglich, ca. einen Zentimeter lang und einen halben Zentimeter breit. In der chinesischen und tibetischen Heilkunde wird den Goji Beeren eine stimmungsaufhellende Wirkung zugeschrieben. Die roten Beeren enthalten viele Vitamine, Spurenelemente und Antioxidantien. Mehrere Studien wurden hierzu durchgeführt, die das Potenzial der Pflanze untersuchen. In den USA wird die Goji Beere als Anti-Aging-Mittel angesehen und ist dort sehr begehrt. Aber auch in Deutschland gewinnt die rote Beere immer mehr Freunde. Als Gartenpflanze ist der Gemeine Bocksdorn eine Errungenschaft, an der Gartenbesitzer jahrelang ihre Freude haben. Sowohl die hell-lila Blüte (Juni bis August) als auch die rote Frucht, die im Oktober geerntet werden kann, setzen farbliche Akzente.

Verarbeitet werden die Goji Beeren zu Saft, Marmelade oder Tee. In getrockneter Form findet die Goji Beere ebenfalls Verwendung, beispielsweise als Beimischung in Müslis. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden die getrockneten Beeren eingenommen gegen zu hohen Blutdruck, sowie um die Immunabwehr zu stärken.

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Aug 23 2009

Kokospalme

Category: Exotische Pflanzen,ZZ02admin @ 13:27

 


Die Kokospalme (Cocos nucifera) gehört zur Familie der Palmengewächse. Die Palme besitzt gefiederte Blätter und kann mehrere Meter hoch werden. Unter günstigen Umweltbedingungen ist eine Höhe von 30 Metern keine Seltenheit. Die Pflanze wächst aus der Kokosnuss heraus. Diese ist schwimmfähig und resistent gegen Salzwassser. Deshalb überlebt die Kokosnuss auch viele Tage im Ozean. Aus diesem Grund ist die Kokospalme an so gut wie allen tropischen Küsten beheimatet. Die Kokosnuss wird an den Strand gespült und beginnt im Sand zu keimen. Das kann bis zu einem halben Jahr dauern, je nachdem wie frisch die Kokosnuss ist und wie hoch die Temperaturen sind. Cocos nucifera ist für viele Europäer der Inbegriff der Palme schlechthin.

Nicht nur am Indischen Ozean fühlt sich diese Palme wohl. Inzwischen ist die exotische Pflanze auch in vielen Wohnzimmern und Büros anzutreffen. Als Zimmerpflanze ist die Kokospalme hervorragend geeignet. Man sollte allerdings bei der Haltung und Pflege einiges beachten, um lange Freude an der Pflanze zu haben. Kokospalmen benötigen einen ausreichend großen Topf. Nach unten hin benötigt die Pflanze viel Platz, um Wurzeln zu bilden. Die Nährstoffe, die die Palme anfangs aus der Kokosnuss bezieht, reichen nur für die erste Zeit. Der Pflanztopf sollte am besten lockere Palmenerde enthalten. Als Standort eignet sich ein heller Fensterplatz. In den ersten Wochen nach der Keimung sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Das noch empfindliche Pflänzchen würde sonst im schlimmsten Fall verbrennen.

Im Sommer kann die Kokospalme auch auf der Terrasse oder dem Balkon gehalten werden. Dazu werden Temperaturen um die 20 Grad Celsius benötigt. Kurzfristig tiefere Temperaturen werden toleriert, allerdings wirkt sich dies negativ auf das Wachstum der Pflanze aus.

In ihrer Heimat wächst die Kokospalme als Wildpflanze an den Stränden. In tropischen Plantagen wird sie als landwirtschaftliche Nutzpflanze angebaut. Genutzt wird das weiße Fruchtfleisch der Kokosnüsse, die Kokosmilch und die Kokosfasern.

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