Jun 06 2010

Versicherungen fürs Haus

Category: Haushalt,ZZ02,ZZ04admin @ 16:14

 


Wer ein Haus baut oder kauft, möchte sich gegen Schäden am Haus absichern. Deswegen wird die Immobilie versichert.

Wenn das Haus nicht nur mit Eigenkapital bezahlt wird, sondern Fremdkapital benötigt wird, hat auch die Bank Interesse an einer guten Versicherung der Immobilie. Die Wohngebäudeversicherung soll den Bauherren bzw. den Käufer vor elementaren Schäden (Sturm, Leitungswasser, Feuer) schützen. Bei dieser Versicherung ist nur die Immobilie, nicht aber der darin enthaltene Hausrat, versichert. Zunächst wird der Wert der Immobilie ermittelt. Dies geschieht mit Hilfe des sogenannten gleitenden Neuwertfaktors. Dabei kann der tatsächlich zu erzielende Wert beim Kauf bzw. Verkauf eines Hauses erheblich von diesem rechnerischen Wert abweichen. Er dient der Versicherung als Anhaltspunkt zur Beitragsberechnung für die Gebäudeversicherung.

Aber nicht nur die Wohngebäudeversicherung dient der Absicherung des Hausbesitzers. Viele vorsichtigen Hausbesitzer schützen auch ihre Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände im Haus durch den Abschluss einer Versicherung. Dies geschieht in Form einer Hausratsversicherung, deren Abschluss auch bei einem gemieteten Haus oder einer Mietwohnung sinnvoll sein kann. Durch die Hausratsversicherung schützt man nicht nur den Wert der Haushaltsgegenstände, sondern es werden auch die angemessenen Aufräumkosten erstattet, die bei einem eingetretenen Schaden entstehen. So ist der Hausbesitzer auf der sicheren Seite, wenn beispielsweise bei einem Einbruch in die Immobilie nicht nur Hausrat entwendet wird, sondern auch die Wohnung verwüstet wird. Zu den versicherten Gefahren im Rahmen der Hausratsversicherung zählen aber nicht nur Vandalismus oder Einbruch in das Haus. Wenn der Hausrat durch Sturm, Hagel, Leitungswasser oder Feuer beschädigt wird, kommt die Versicherung ebenfalls zum Tragen. Im Rahmen der meisten Hausratsversicherungen ist es praktischerweise auch möglich, die Fahrräder / das Fahrrad gegen Diebstahl mitzuversichern.

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Feb 14 2010

Vorratshaltung

Category: Haushalt,ZZ01,ZZ03admin @ 22:40

 


Oft kommt es vor, dass Gartenfreunde das selbst geerntete Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten nicht zeitnah verzehren können oder wollen. In diesem Fall ist es wichtig, geeignete Methoden zu kennen, um die geernteten Kostbarkeiten aus dem eigenen Garten haltbar zu machen.

Wer über einen Keller verfügt, hat die Möglichkeit der Einlagerung, beispielsweise von Karotten oder Kartoffeln aus dem eigenen Garten. Kartoffeln sollten dunkel und luftig, auf jeden Fall frostfrei, gelagert werden. Zu Beachten ist, dass Kartoffeln nicht zusammen mit Obst gelagert werden. Sowohl Kartoffeln, als auch Obst dünsten Gase aus, die sich gegenseitig ungünstig bezüglich der Haltbarkeit beeinflussen. Ganz wichtig ist auch, dass Obst oder Gemüse vor der Einlagerung auf Beschädigungen oder Krankheitsanzeichen untersucht wird.

Wer keinen Keller besitzt, kann Gemüse auch direkt im Garten einmieten. Dazu wird eine ca. siebzig Zentimeter tiefe Gartengrube als Gemüsemiete in der Nähe des Hauses ausgehoben. Der Aushub wird rechts und links der Gemüsemiete platziert. Er dient als Auflage für den Holzdeckel der Miete, der das Gemüse vor Temperaturschwankungen schützen soll. In der Grube darf sich kein Grundwasser stauen. Auf dem Boden wird ein Lattenrost gelegt. Dort kann Wurzelgemüse und Kohl gelagert werden. Um die Grube im Garten vor Ratten und Mäusen zu schützen, wird sie mit einem Maschendraht abgedeckt.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Gemüse und Obst durch Dörren haltbar zu machen. Eine weitere Möglichkeit ist das Einsäuern von Gemüse. Diese Methode wird bei der Herstellung von Sauerkraut aus Weißkohl angewandt. Desweiteren können Früchte durch Sterilisation im Dampfdrucktopf länger haltbar gemacht werden. Vitamine bleiben dabei weitestgehend erhalten. Die Methode des Heisseinfüllens wird für die Herstellung von Konfitüre sowie Marmelade verwendet und ist wohl die bekannteste Maßnahme, um Obst aus dem eignen Garten haltbar zu machen. Für welche Methode der Vorratshaltung von Obst und Gemüse man sich entscheidet, hängt nicht zuletzt von zeitlichen und räumlichen Vorgaben ab.

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