Okt 31 2011

Kaminofen

Category: Haustechnik,ZZ01admin @ 10:53

 


Der Kaminofen ist aus vielen deutschen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Er bietet Gemütlichkeit und hilft, die Energiekosten zu senken.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht erstaunlich, dass immer mehr Neubauten mit einem Kaminofen ausgestattet werden. Der Ofen wird in fast allen Fällen im Wohnzimmer plaziert. So ist es möglich, abends entspannt auf dem Sofa zu sitzen, während im Hintergrund die Flammen im Kaminofen knistern. Kaminöfen werden aus Stahlblech oder Gusseisen hergestellt. Diese Materialien sind gute Wärmeleiter, was einen hohen Wirkungsgrad des Kaminofens unterstützt.

Da Kaminöfen mit Materialien beheizt werden, die den erneuerbaren Energien zuzurechnen sind, tragen sie nicht so sehr zum Treibhauseffekt bei. Der Ofen wird meist beheizt mit Holzbriketts oder Brennholz. Mit Hilfe einer Motorsäge kann Brennholz auch selbst gewonnen werden. Einige Spezial-Öfen werden mit Holzpellets beschickt. Damit der Kaminofen einen hohen Wirkungsgrad entfalten kann und nicht verrußt, sollte das Kaminholz gut abgelagert sein. Der Heizwert ist nicht nur abhängig davon, wie trocken das Brennholz ist. Es kommt auch auf die Holzart an. Buche und Eiche sind für Kaminöfen besonders gut geeignet. Im Mittel kann durch einen Raummeter Brennholz ca. 200 Liter Heizöl eingespart werden. Billiger Strom hilft ebenfalls, Betriebskosten zu sparen, ebenso günstige Erdgasanbieter.

Wer das Haus mit einem Kaminofen nachrüsten will, sollte sich überlegen, ob nicht auch ein wasserführender Kaminofen in Frage kommt. Ein wasserführender Kaminofen bietet den Vorteil, dass nicht nur das Wohnzimmer beheizt wird. Vielmehr gibt ein wasserführender Kaminofen über die Zentralheizung die Heizwärme an sämtliche Räume des Hauses weiter. Dies entlastet die Zentralheizung in einer Weise, die die höheren Anschaffungskosten für diese Art Ofen auf mittlere bis lange Sicht rechtfertigt. Auch die Versorgung mit Heißwasser kann durch den wasserführenden Kaminofen gewährleistet werden. Wenn man die Kosten für Kaminholz und für Gas oder Öl gegenüberstellt, dann schneidet das Kaminholz preislich gesehen besser ab.

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Apr 21 2011

Photovoltaikanlage

Category: Haustechnik,ZZ02admin @ 13:13

 


Mit Hilfe der Photovoltaikanlage kann man als Hausbesitzer Solarstrom erzeugen. Solarstrom ist elektrische Energie, die man durch die Umwandlung von Sonnenenergie erhält. Weil die Sonnenenergie fortwährend verfügbar ist, wird der Solarstrom dem Spektrum der erneuerbaren Energien zugerechnet.

Zum Einbau der Photovoltaikanlage gibt es mehrere Möglichkeiten: Man kann die Anlage konventionell auf dem Dach befestigen. Dies ist die gängigste Alternative. Dann gibt es noch Solarziegel. Desweiteren besteht die Möglichkeit, die Solarstromanlage an der Fassade zu befestigen. Oder man stellt die Anlage im Garten auf. Bei allen Alternativen muss zwingend darauf geachtet werden, dass die Photovoltaikanlage viel Sonneneinstrahlung erhält, damit auch viel Energie erzeugt werden kann. Dies wird durch eine geeignete Dachausrichtung und/oder die Vermeidung von Verschattung erreicht. Bei Neubauten können entsprechend Solarthermie Anlagen geplanen werden.

Photovoltaikanlagen können zur Netzeinspeisung oder für die Stromerzeugung zum Eigenbedarf genutzt werden. Wenn der Solarstrom selbst genutzt wird, bezeichnet man das System als Inselanlage. Das Erneuerbare Energien Gesetz verpflichtet Stromnetzbetreiber, den Solarstrom abzunehmen und zu vergleichbar attraktiven Konditionen zu vergüten. Zur Finanzierung der Photovoltaikanlage werden kostengünstige Kredite, beispielsweise von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, angeboten. Dadurch soll die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert werden.

Die Nennleistung einer Photovoltaikanlage wird in Kilowatt piek (kWp) angegeben. Die tatsächlich erzielte Leistung wird in Kilowatt Stunden (kWh) gemessen und kann je nach Umweltbedingungen von der Nennleistung abweichen. Wenn die Anlage beispielsweise in Süddeutschland, auf einem Dach mit Süd-West-Ausrichtung, angebracht ist, kann die tatsächliche Leistung höher sein als die Nennleistung. Sie wird vielleicht bei 1100 KWh pro Jahr und installiertem kWp sein. Der Gesamtwirkungsgrad der Anlage hängt von den Verwendeten Solarzellen und dem Wechselrichter, der den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt, ab.

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Feb 08 2011

Sauna

Category: Haustechnik,ZZ02admin @ 20:33

 


In manchen Wohnhäusern gehört die Sauna zu den begehrten Extras, die das Wohnen und Entspannen angenehmer machen. Innerhalb des Hauses ist die Sauna ein kleiner Raum bzw. eine Kabine mit Ofen. Die Sauna kann mit Hilfe des Ofens auf hohe Temperaturen, bei trockener Luft bis zu 130 Grad Celsius, aufgeheizt werden. In den skandinavischen Ländern und in Russland hat die Sauna bereits eine lange Tradition. Das mag daran liegen, dass es dort in den Wintern wesentlich kälter wird, als beispielsweise in Deutschland.

In Häusern und Ferienhäusern befindet sich die Sauna in der Regel innerhalb des Hauses. Es gibt aber auch Saunen, die sich außerhalb des Hauses befinden. Die Gartensauna ist in einem eigenen kleinen Gebäude im Garten untergebracht. Der Innenraum – egal ob in der konventionllen Sauna oder in der Gartensauna – ist normalerweise mit Holz ausgekleidet, weil Holz ein schlechter Wärmeleiter ist. Auch die Saunaliegen sind aus Holz. Auf dem Saunaofen liegen Steine und erwärmen sich beim Aufheizen stark. Während der einzelnen Saunagänge werden die Steine wohl dosiert mit Wasser begossen. Das Wasser verdunstet und die Luftfeuchtigkeit in der Sauna erhöht sich. Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto geringer sollte die Temperatur in der Sauna gewählt werden.

Die Wohlfühltemperatur in der Sauna hängt noch von weiteren Faktoren ab. Kinder und Menschen mit schwachem Herz-Kreislauf-System sollten bei eher niedrigen Temperaturen saunieren. Routinierte Saunagänger hingegen fühlen sich oftmals bei Temperaturen zwischen 80 bis 100 Grad Celsisus am wohlsten.

Der Saunaaufguss wird oftmals mit Duftstoffen aromatisiert. Diese Duftstoffe bestehen aus ätherischen Ölen und verdunsten nahezu rückstandsfrei. Diese Aufgusskonzentrate gibt es in verschiedensten Duftrichtungen. Als Saunadüfte sind neben Eukalyptus, Fichte, Heublume oder Birke inzwischen auch viele exotisch anmutende Aromen – wie beispielsweise Grapefruit – oder Mischungen aus Aromen, erhältlich. Den einzelnen Aromen werden unterschiedliche Wirkungen auf den Menschen zugeschrieben, so sollen sie – je nach Aroma – entspannen, beruhigen, anregen oder stimmungshebend wirken.

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