Feb 10 2017

Häcksler

Category: Gartengeräte und Zubehör,ZZ02admin @ 18:10

 


Der Häcksler ist ein Gartengerät, mit dem Gartenabfälle zerkleinert werden können. Man bezeichnet den Häcksler auch als Schredder, in Anlehnung an die englische Bezeichnung für das Gerät.

Besonders im Herbst, wenn Sträucher und Hecken geschnitten werden, kommt der Schredder oft zum Einsatz. Auch vertrocknete Stiele von Stauden und Sonnenblumen können mit dem Schredder verarbeitet werden. Elektrische Sicherheit sollte beachtet werden. Doch sollte man bedenken, dass eine zu radikale Ausdünnung der verblühten Pflanzen den Garten schnell kahl aussehen lässt. Viele Tiere im Garten ernähren sich von Samen, zum Beispiel Sonnenblumenkernen. Auch unter diesem Gesichtspunkt sollte man genau überlegen, was in den Häcksler kommt, und was nicht.

Vor der Anschaffung des Häckslers sollte man in etwa wissen, wie dick das Material ist, das mit dem Gartengerät zerkleinert werden soll. Je dicker und fester die Gartenabfälle sind, desto höher muss die Leisungsfähigkeit des Gerätes gewählt werden. Häcksler gibt es nicht nur in verschiedenen Leistungsstufen sondern auch in unterschiedlichen Ausführungen. Man unterscheidet Häcksler mit Messerschneidwerk und solche mit Walzenschneidwerk. Ein Schredder mit Messerschneidwerk ist die billigere Variante. Die Maschine arbeitet schnell und ist laut. Wegen des Geräuschpegels kann sie nicht in jedem Garten eingesetzt werden, beispielsweise bei lärmempfindlichen Nachbarn. Die Schreddervariante mit dem Walzenschneidwerk ist etwas teurer und arbeitet nicht ganz so schnell wie der Schredder mit dem Messerschneidwerk. Dafür arbeitet das Walzenschneidwerk mit geringerem Geräuschpegel und verstopft nicht so leicht.

Das mit Hilfe des Häckslers gewonnene Schittgut kann in Form von Mulch benutzt werden, um den Boden unter Sträuchern abzudecken. Mulch hält Unkraut fern und schützt den Boden vor dem Austrocknen. Doch dies ist nicht die einzige Möglichkeit, wie man das Schnittgut sinnvoll im Garten einsetzen kann. Es kann dem Komposthaufen zugefügt werden und die Masse auflockern. Ebenso können empfindliche Pflanzen mit dem Schnittgut abgedeckt werden.

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Jun 12 2016

Schwarzer Holunder

Category: Heckenpflanzen,ZZ02admin @ 16:53

 


Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) ist eine beliebte Heckenpflanze, die dem Gartenfreund viele Einsatzmöglichkeiten bietet. Der Strauch ist in Nord- und Mitteleuropa sehr verbreitet. Er kann bis zu knapp 15 m hoch werden. Durch den dichten kompakten Wuchs, bringt der Holunder gute Voraussetzungen für die Verwendung als Heckenpflanze mit.

Schwarzer Holunder stellt nur geringe Ansprüche an die Bodenqualität, allerdings wird Stickstoff in größeren Mengen benötigt. Die Pflanze gedeiht am besten im Halbschatten und ist sehr frostverträglich. In der freien Wildbahn wächst Holunder an Wegesrändern oder am Waldrand, wo ihm die hohen Bäume etwas Schatten spenden. In der Landwirtschaft, besonders in Norddeutschland, wird er zusammen mit anderen Pflanzen zur Knickbepflanzung verwendet.

Der Schwarze Holunder hat weiße Blüten, die lieblich duften. Den Namen erhält der Strauch von seinen schwarzen Früchten, den Fliederbeeren. Die kleinen, doldenartig herabhängenden Fliederbeeren sind essbar, allerdings nicht roh. Sie enthalten Vitamin C und Kalium. Das in den Blättern, Früchten und Zweigen des Holunders enthaltene Sambunigrin wirkt sich negativ auf das Verdauungssystem aus. Bei Kindern und empfindlichen Personen kann es zu Übelkeit bis hin zum Erbrechen führen. In den Samen der reifen Fliederbeeren ist das Sambunigrin ebenfalls enthalten. Durch Kochen kann es neutralisiert werden. Vom rohen Verzehr der Fliederbeeren ist also dringend abzuraten.

In der Mythologie wird der Holunder mit der germanischen Göttin Holla in Verbindung gebracht, ein Bezug zur Märchengestalt der Frau Holle soll ebenfalls bestehen. Dabei werden die dunklen Beeren mit dem Pech der Pechmarie und die hellen Blütensterne mit dem Gold der Goldmarie assoziiert.

Die weißen Blüten des Holunders können für die Herstellung von Holunderblütensekt verwendet werden. Holunderblütensirup und Holunderblütengelee sind ebenfalls sehr beliebt. Die Fliederbeeren können, nachdem sie aufgekocht wurden, als Saft oder Suppe, z. B. zusammen mit Griesklößen verwendet werden.

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Nov 01 2015

Winterharte Bananen

Category: Exotische Pflanzen,ZZ02,ZZ04admin @ 12:33

 


Jeder kennt Bananen aus der Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt. Es gibt insgesamt ungefähr einhundert unterschiedliche Bananenarten. Doch einige Arten der Banane kann man auch als winterharte Bananen im eigenen Garten anpflanzen.

Zu den bekanntesten Bananen, die als winterhart gelten, gehört die Japanische Faserbanane (Musa basjoo). Für diese Art der Banane ist die Haltung im Freiland durchaus möglich. Besonders in milden Regionen, beispielsweise in Weinbauregionen, ist diese Art winterharte Banane geeignet. Ebenfalls als winterharte Bananen bekannt sind die Zwergbananen. Diese Art der Banane ist schnellwüchsig und wird höchstens zweit Meter hoch. Dadurch ist die rosa Zwergbanane (Musa velutina) auch gut als Zimmerpflanze, oder als Balkon- und Kübelpflanze zu halten. Die Zwergbanane besitzt eine leuchtend rosa Blüte, was sie als Zimmerpflanze dekorativ macht. Zwergbananen sind leicht zu kultivieren. Sie bilden nach zwei bis drei Jahren Haltung bereits die ersten Früchte aus. Die Bananen der Zergbananenpflanze sind kleiner als die handelsüblichen Bananen aus dem Supermarkt. Sie sind im Geschmack sehr süß, besitzen jedoch Kerne, was man von den Bananen aus der Obst- und Gemüseabteilung so nicht kennt.

Um winterharte Bananen selbst heranzuziehen, kann der Hobbygärtner Ableger oder Bananensamen nutzen. Zu beachten ist, dass die Samen der Bananen nur unregelmäßig keimen. Die Keimdauer von mehreren Monaten ist für winterharte Bananen nicht ungewöhnlich. Um den Keimvorgang zu beschleunigen, kann man die Samen der Banane in lauwarmem Wasser für vierundzwanzig bis achtundvierzig Stunden vorquellen lassen. Dann werden die Samenkörner der Bananen in Aussaaterde gesät. Hierzu ist die Aussaat in einem Zimmergewächshaus gut geeignet. Im Zimmergewächshaus wird die Austrocknung der Aussaaterde vermieden, und die Temperatur wird besser gehalten. Wenn die ersten Bananenpflanzen dann aufgehen, kann nach kurzer Zeit mit dem Pikieren begonnen werden. Die kleinen Bananen sollten hierzu mindestens zwei Blätter ausgebildet haben, bevor sie vereinzelt werden.

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Jul 19 2015

Rasen

Category: Gartengestaltung,ZZ02admin @ 09:21

 


Traditionell besitzen die meisten Gärten einen Rasen. Damit der Rasen gut gedeiht, sollten einige grundlegende Dinge beachtet werden. Bereits bei der Planung des Rasens werden die Weichen für später gestellt.

Zuerst sollte man sich überlegen, welchem Zweck die Grünfläche dienen soll. Will man einen reinen Zierrasen haben oder sollen auch Kinder darauf ungestört toben können? Hier ist auf die richtige Rasenmischung zu achten, die den entsprechenden Kriterien gerecht wird: Denn der Samen für Zierrasen setzt sich aus anderen Grassorten oder in einem anderen Mischverhältnis zusammen, als ein strapazierfähiger Nutzrasen. Darüber hinaus ist es wichtig, ob sich der Rasen an einer sonnigen Stelle oder im Schatten befinden soll. Mittlerweile gibt es besondere Rasenmischungen, die speziell auf schattige Gartenbereiche abgestimmt sind.

Vor dem Aussäen sollte der Untergrund geebnet und aufgelockert werden. Ein welliger und unebener Untergrund würde einen unruhig wirkenden Rasen hervorbringen, der nur schwer zu mähen ist. Die Aussaat erfolgt bei mindestens 10 Grad Celsius Bodentemperatur, im Frühjahr oder im Herbst. Bei großer Sommerhitze sollte nicht gesät werden, die jungen Pflänzchen würden verbrennen. Wer nicht per Hand säen will, kann einen Streuwagen zur Hilfe nehmen. Dieser kann auch für spätere Düngungen benutzt werden. Weil die Grassamen Lichtkeimer sind, sollten sie nur leicht in den Boden eingeharkt werden. Dadurch bekommen sie noch genug Licht für die Keimung und können trotzdem nicht so leicht wegfliegen.

Nach der Aussaat benötigt der zukünftige Rasen ausreichend Wasser. Hier ist ein Rasensprenger hilfreich oder ein Gartenschlauch mit Zerstäuber. Wichtig ist, dass die Samenkörner durch die Bewässerung nicht weggeschwemmt werden. Je nach Temperatur, sieht man die ersten Grashalme des Rasens nach ein oder zwei Wochen. In den ersten Wochen sollte die Grünfläche möglichst nicht betreten werden. Damit der Rasen nicht in Beete oder Gartenwege hineinwuchert, kann man ihn durch Rasenbegrenzungssteine eindämmen. Das ist nicht nur praktisch, sondern schafft auch Struktur und klare Linien im Garten.

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Aug 17 2013

Broccoli

Category: Nutzpflanzen,ZZ02admin @ 19:12

 


Die Gemüseart Broccoli ist eine Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Das Gemüse stammt ursprünglich aus Anatolien. In Europa wird Broccoli überwiegend in der Mittelmeerregion angebaut. Unter den günstigen klimatischen Bedingungen in Italien beispielsweise kann die nicht winterfeste Pflanze gut gedeihen.

Broccoli, auch unter der Schreibweise Brokkoli bekannt, ähnelt dem Blumenkohl im Wuchs. Die Brokkoli-Röschen sind Blütenstände, die sich noch nicht vollständig entwickelt haben. Sie sind von grüner bis blaugrüner Farbe. Das Gemüse wird geerntet, noch bevor sich die Blüten öffnen. Man kann beim Broccoli sowohl die Broccoliröschen als auch die Stiele essen.

Brokkoli ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Auch im Zusammenhang mit Diäten zur Gewichtsreduktion ist das Gemüse hervorragend geeignet. Im Broccoli sind nur wenige Kalorien vorhanden. In Tierversuchen hat sich gezeigt, dass im Brokkoli krebshemmende Stoffe vorhanden sind. Um die gesunden Inhaltsstoffe so gut wie möglich zu erhalten, wird Brokkoli nicht lange gekocht. Als besonders schonende Zubereitungsform ist das Blanchieren geeignet. Dabei werden die Brokkoliröschen nur für kurze Zeit in kochendes Wasser gegeben. Die wertvollen Inhaltsstoffe im Gemüse bleiben so weitestgehend erhalten. Der Brokkoli ist nach dem Blanchieren schön knackig und der frische Gemüsegeschmack bleibt erhalten.

Es gibt viele schmackhafte Rezepte, die Broccoli enthalten und hier im Blog vorgestellt werden: Das Gemüse schmeckt im rohen und gegarten Zustand. So gibt es beispielsweise den mit Käse überbackenen Broccoliauflauf. Dabei kann man Broccoli mit kleingeschnittenen Tomaten und Paprika kombinieren. Das gibt dem Gemüseauflauf eine pikantere Note. Wem dies noch nicht herzhaft genug ist, der kann Brokkoli mit gegartem Hackfleich und Kartoffeln in einer Sauce Hollandaise überbacken. Brokkolisalat ist ebenfalls sehr beliebt, hierzu passt am besten ein warmes Baguette mit Kräuterbutter. Den Brokkolisalat kann man in verschiedenen Varianten zubereiten. Geschmacklich interessant ist eine Variante mit Schinken oder eine Kombination mit schnittfestem Fetakäse und Cherrytomaten.

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Mai 15 2013

Schwimmteich

Category: Gartengestaltung,ZZ02admin @ 19:49

 


Der Schwimmteich ist eine Attraktion im Garten, nicht nur Kinder sind davon begeistert. Anders als beim gewöhnlichen Zierteich, ist bei diesem Teich das Betreten ausdrücklich erwünscht. Wer handwerklich geschickt ist und ausreichend Zeit mitbringt, kann bei entsprechender Anleitung auch selbst einen Schwimmteich bauen. Für ambitionierte Hobbygärtner und begabte Heimwerker stellt der Bau eines solchen Teiches eine Herausforderung dar.

Anders als beim Swimmingpool oder dem traditionellen Schwimmbecken, setzt man beim Schwimmteich keine chemischen Mittel zur Verbesserung der Wasserqualität bzw. zur Desinfektion ein. Entsprechend muss beim Bau auf Besonderheiten geachtet werden. Für den Schwimmteich muss eine spezielle mit Pflanzen bewachsene Filterzone eingeplant werden. In diese wird das Wasser mit Hilfe einer Teichpumpe gepumpt. Diese Filterzone wirkt wie ein Teichfilter, der Verunreinigungen aus dem Wasser herausfiltert. Dies geschieht mit Hilfe von Bakterien, die sich an den Wurzeln der Wasserpflanzen in der Filterzone angesiedelt haben. Damit dieser natürliche Teichfilter effektiv arbeiten kann, sollte die Filterzone ungefähr 25% der Fläche des freien Schwimmwassers betragen. Wenn die Schwimmzone also ca 100 qm beträgt, dann sollte man für die Filterzone ungefähr 25 qm einplanen. Falls der Badeteich viel benutzt wird, kann die biologische Reinigung in der Regenerationszone durch eine zusätzliche mechanische Reinigung unterstützt werden, so wie das bei Swimmingpool oder Schwimmbecken routinemäßig der Fall ist.

Die Schwimmzone sollte mindestens 1,50 m an der tiefsten Stelle messen und die gesamte Teichgröße sollte nicht zu klein gewählt werden. Eine Größe von mindestens 80 qm ist sinnvoll, Kosten und Nutzen beim Teich sollten schließlich in einem vertretbarem Verhältnis zueinander stehen. Damit das Wasser im Schwimmteich nicht in die Erde sickern kann, ist eine Teichfolie erforderlich. Wer mag, kann auch eine kleine Steganlage an den Teich bauen. Das ist nicht nur optisch ansprechend. Man hat mit Hilfe des Stegs auch die Möglichkeit, im Herbst Blätter aus dem Teich zu fischen, die man vom Ufer aus nicht erreichen würde.

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Nov 09 2012

Gärtner-Gärtnerin

Category: Berufe rund um Haus und Garten,ZZ02admin @ 12:20

 


Der Beruf Gärtner / Gärtnerin gehört zu den klassischen grünen Berufen. Hier finden Menschen mit Liebe zur Natur ein interessantes Betätigungsfeld, beispielsweise in Gartenbaubetrieben oder im Baumarkt. Der Beruf des Gärtners/ der Gärtnerin wird durch das Berufsbildungsgesetz geregelt. Es ist keine bestimmte Schulbildung für die Aufnahme der Ausbildung vorgeschrieben. Von den Ausbildungsbetrieben wird meist ein Hauptschulabschluss als Mindestvoraussetzung für den Gärtner Beruf gefordert. Die Ausbildungsdauer beträgt regulär drei Jahre. Infos über Stellenangebote finde man beispielsweise in stellenangebote-foren.

Der Beruf Gärtner/ Gärtnerin wird in der Landwirtschaft in unterschiedlichen Fachrichtungen angeboten: Es besteht die Möglichkeit, je nach Interesse und Fähigkeiten oder Marktlage die Fachrichtungen Gemüsebau, Baumschule, Zierpflanzenbau, Staudengärtnerei, Garten- und Landschaftsbau oder Obstbau zu wählen. Die Ausbildung findet sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt. Damit soll dem praktischen und dem theoretischen Aspekt der Ausbildung Rechnung getragen werden. Von Büroarbeit bis zu Feinheiten des Gartenbaus, z. B. Kräuterschnecke anlegen,  lernt man (fast) alles.

Gärtner und Gärtnerin der Fachrichtung Gemüsebau beispielsweise planen die Anzucht und den Anbau von Jungpflanzen. Verschiedene Kultur- und Anbauverfahren werden eingesetzt. Gemüse wird marktgerecht aufbereitet und eingelagert. Gärtner und Gärtnerin der Fachrichtung Obstbau haben sich auf die Kultivierung von Obst spezialisiert. Sie kennen sich aus mit Erdbeeren, mit Birnen und Äpfeln. Der Anbau, die Pflege und die Vermarktung dieser Obstsorten ist ihr Geschäft. Eine gute Gesundheit ist bei dieser Fachrichtung erforderlich, weil die Beschäftigten überwiegend im Freiland im Einsatz sind.

Beschäftigte im Gartenbau, die beruflich voran kommen wollen, haben in vielen Fällen die Möglichkeit der Weiterbildung. Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen im Bereich der Anpassung und im Bereich des Aufstiegs. Gärtner und Gärtnerin können sich beispielsweise als Meister/in im Gartenbau weiterbilden. Eine akademische Weiterbildungsmöglichkeit besteht als Ingenieur bzw. Ingenieurin für Gartenbau oder als Ingenieur/ Ingenieurin für Landschaftsökologie / Naturschutz.

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Okt 07 2012

Naturgarten

Category: Gartengestaltung,ZZ02admin @ 18:23

 


Es gibt viele verschiedene Stile, in denen man seinen Garten anlegen kann. Wer es besonders ursprünglich und naturnah mag, wird sich in vielen Fällen für einen Naturgarten entscheiden.

Im Naturgarten wird versucht, ohne künstlichen Dünger und ohne Giftstoffe bei der Schädlingsbekämpfung auszukommen. Statt dessen benutzt man Kompost oder Hornspäne, um den Boden zu verbessern. Ein biologisch gedüngter Boden kräftigt die Pflanzen und stärkt ihre Abwehrkräfte. Dadurch sind die Pflanzen weniger anfällig für Krankheiten. Eine weitere Methode zur Bodenverbesserung stellt die Bodenkur dar. Hierbei werden Gründungungspflanzen wie Lupine, Rotklee oder Phacelia ausgesät. An den Wurzeln der Pflanzen bilden sich Knöllchenbakterien, durch die der Boden mit Stickstoff angereichert wird. Das Wurzelwerk lockert außerdem den Boden auf und schützt ihn vor Erosion. Die Blüten dienen als Bienenweide.

Indem man sich über besondere tierische und pflanzliche Eigenschaften und Wirkungen informiert, kann weitestgehend auf Pestizide verzichtet werden. Tagetes beispielsweise kann als Abwehrpflanze gegen die im Boden lebenden Nematoden angepflanzt werden. Bohnenkraut kann neben Salat angebaut werden und soll den Blattlausbefall mindern. Lavendel wird gerne ins Rosenbeet gepflanzt. Diese Kombination hat nicht nur farblich ihren Reiz, sondern soll auch Blattläuse von den Rosen fernhalten.

Außerdem beachtet man im Naturgarten, dass bestimmte Pflanzen sich im Wachstum positiv beeinflussen und platziert deshalb diese Pflanzen zusammen.

Ebenso wird die Fruchtfolge beachtet. Stark zehrende Pflanzen, wie beispielsweise Kohl, werden deshalb nicht in zwei aufeinanderfolgenden Jahren an derselben Stelle angepflanzt.

Bei der Gestaltung des Naturgartens werden verschiedene Biotope, wie beispielsweise Trockenmauern, ein Bachlauf oder eine Wiese mit Wildblumen angelegt. Wer viel Platz hat, kann im hinteren Teil des Gartens eine Streuobstwiese mit alten Obstsorten als weiteres Biotop gestalten. Weil ihr Lebensraum im Naturgarten nicht durch Pestizide verunreinigt wird, fühlen sich auch viele Kleinstlebewesen und andere Tiere, wie Igel, Vögel oder Schmetterlinge in ihrem Biotop sehr wohl.

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Aug 10 2012

Grillen im Garten

Category: Gartengeräte und Zubehör,ZZ02admin @ 17:21

 


Wer gerne grillen möchte und einen eigenen Garten hat, ist klar im Vorteil. Man braucht den Grill nicht auf einem engen Balkon platzieren oder auf die Einladung zum Grillabend bei Freunden warten.

Wenn der Grill nur hin und wieder angeschmissen wird, reicht meist der einfache Grill aus dem Baumarkt, den es bereits für weniger als zehn Euro zu kaufen gibt. Doch es gibt auch Grill-Profis, die sich damit nicht zufrieden geben. Es muss ein professioneller Grill her, mit dem grillen mehr Spass macht. Auch wenn eine große Familie satt werden soll, ist ein professioneller Grill die praktischere Lösung. Schließlich will man nicht in Etappen nacheinander speisen. Der Grill muss also groß genug sein, damit ausreichend Fleisch auf einmal gar wird. Die Standfestigkeit ist ein weiteres Kriterium, das ein guter Grill erfüllen muss. Damit grillen nicht zum unüberschaubaren Brand- oder Verletzungsrisiko wird, muss das Gerät fest auf dem Boden stehen. Denn wenn ein Kind im Garten gegen den Grill stößt, darf dieser nicht einfach umkippen.

Besonders eindrucksvoll ist der Grill in seiner Variante als Schwenkgrill. Das gewaltige Gerät steht auf drei Beinen. Unter dem pendelnden Grillrost befindet sich offenes Feuer. Natürlich muss man darauf achten, dass keine brennbaren Gegenstände in der Nähe sind. Wenn das Wetter mal nicht so mitspielt, ist der Schwenkgrill aber fehl am Platz. Wenn grillen unter dem Carportdach angesagt ist, weil es nach Regenwetter aussieht, kann der Elektrogrill der Grill der Wahl sein. Mit dem Elektrogrill ist grillen ohne viel Rauch und ohne mögliche Geruchsbelästigung von Nachbarn möglich. Deshalb wird der Elektrogrill auch gerne auf dem Balkon benutzt.

Damit der Grill die richtige Temperatur erreicht, benötigt man – je nach Art des Grills – Strom, Grillkohle, Grillbriketts oder Gas. Grillkohle oder Grillbriketts werden mit Grillanzünder zum Brennen gebracht. Erst wenn sich über der Grillkohle eine feine helle Asche gebildet hat, werden Fleischstücke oder Grillwürste auf die Grillschale oder direkt aufs Rost gepackt. Dabei sollte eingeplant werden, dass unterschiedlich beschaffene Fleischtücke auf dem Grill auch unterschiedlich lange grillen müssen, bis sie schließlich gar sind.

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Mai 14 2012

Terrasse

Category: Gartengestaltung,ZZ02admin @ 10:51

 


Die Terrasse ist ein Gestaltungselement des Gartens und zugleich eine Ergänzung zum Wohnzimmer im Sommer. Hobbygärtner wissen eine gemütlich gestaltete Terrasse zu schätzen und verweilen dort gerne.

Wie die Terrasse aussieht, und welche Gestaltungselemente für Terrasse und Garten benutzt werden, ist natürlich individuell verschieden. Terrakottakübel mit Thymianpflanzen oder Lavendelbepflanzung bringen mediterrane Stimmung auf die Terrasse. Exotische Pflanzen wie die Hanfpalme, Honigpalme oder Butia erinnern an den Urlaub unter südlicher Sonne. So wird der Aufenthalt im Garten zum kleinen Urlaub zwischendurch. Auf der Terrasse lassen sich diese exotischen Pflanzen den Sommer über gut halten. Für den Winter ist ein zugfreier, luftiger Ort ausreichend. Bei ausreichender Größe und wintertauglichen Töpfen können diese Exoten mit leichtem Frostschutz sogar auf der Terrasse oder an einem windstillen Platz im Garten überwintern. Wichtig ist, dass man die Pflanzen im Winter nicht vergisst und sie ab und zu mit Wasser versorgt. Natürlich benötigen die exotischen Pflanzen auf der Terrasse nicht soviel Feuchtigkeit wie in den Sommermonaten. Blühpflanzen wie die Sonnenblume sind ebenfalls beliebte Varianten, wenn es um die Bepflanzung von Kübeln für die Terrasse geht.

Je nach Geschmack der Gartenbesitzer besteht die Terrasse aus Fliesen oder Holzbohlen. Einige wenige Hobbygärtner statten ihre Terrasse mit Kieselsteinen oder unebenen Pflastersteinen aus. Das ist zwar originell, aber nicht unbedingt praktisch. Gartenstühle finden dort wenig Halt und stehen dort nicht sicher. Wenn Hausbesitzer im Garten grillen wollen oder sich einfach nur auf den Gartenstühlen ausruhen, ist eine feste Standfläche wichtig. Deshalb haben die meisten Terrassen einen ebenen Untergrund. Damit auf der Terrasse die Privatsphäre gewahrt bleibt, nutzen viele Hobygärtner Begrenzungselemente, die als Sichtschutz dienen. Die Gartenbewohner fühlen sich dadurch ungestört und können den Aufenthalt im Garten und auf der Terrasse ohne Einblick von außen geniessen.

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Mrz 20 2012

Bärlauch

Category: Kräuter,ZZ02,ZZ04admin @ 11:13

 


Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine nach Knoblauch duftende Pflanze, die man in schattigen Laubwäldern – oder immer öfter auch im Garten von Hobbygärtnern mit Interesse an Kräutern – vorfindet.

Die Pflanze Bärlauch kann eine Wuchshöhe bis zu einem halben Meter erreichen. Die dunkelgrünen Blätter der Pflanze verbreiten den typischen lauchartigen Geruch. Wenn man diesen Geruch beachtet, besteht normalerweise auch keine Verwechslungsgefahr mit den ähnlich aussehenden Blättern der Maiglöckchen. Unabhängig von diesem, nicht immer als schön empfundenen Geruch, ist die weiße, grazile Bärlauchblüte schön anzusehen. In der freien Natur tritt der Bärlauch in Pflanzenkolonien auf, besonders dann, wenn er kalkhaltige Böden vorfindet. Die Pflanzen bedecken dann flächig den Waldboden. In Schleswig-Holstein wird der Bärlauch als potenziell gefährdete Pflanze eingestuft. Deshalb sollte man den Bärlauch selbst im Garten anpflanzen, was dem Schutz, sowie der Verbreitung, der Art dient. Von einem Abernten der Wildpflanzen ist – zumindest in Schleswig-Holstein – abzuraten.

Besonders geschätzt wird der Bärlauch als natürliches Lebensmittel. Die Wildpflanze Bärlauch kann im Frühjahr für die Zubereitung von Kräuterquark verwendet werden. Dazu werden die Blätter der Pflanze in dünne Streifen geschnitten. Der frisch geerntete Bärlauch aus dem eigenen Garten wird dann, zusammen mit einem Schuss Mich, in den Quark gerührt. Wer einmal den Bärlauch im Garten angebaut hat, braucht sich in der Regel keine Sorgen um die Vermehrung der frostkeimenden Pflanze machen. Vielmehr ist zu beobachten, dass der Bärlauch vermehrt Horste ausbildet und die Pflanzen expandieren. Als Heilpflanze werden dem Bärlauch unter anderem blutdrucksenkende und antibakterielle Wirkung nachgesagt. Desweiteren soll die auch als Waldknoblauch bezeichnete Pflanze gegen Arterienverkalkung und Völlegefühl helfen. Aber auch, wenn man keine Beschwerden hat, gegen die der Bärlauch helfen könnte, ist diese Pflanze für die Blüte im Frühjahr, sowie die Gehölzunterpflanzung, ein wertvoller Gartentip.

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Jan 29 2012

Thuja

Category: Bäume und Sträucher,ZZ02admin @ 14:37

 


Der Lebensbaum, auch unter dem Namen Thuja bekannt, ist eine Pflanzengattung die zur Familie der Zypressengewächse gehört. Ursprünglich stammen Thujen aus dem nördlichen Amerika sowie Ostasien. Es gibt fünf unterschiedliche Thujaarten. Diese bilden immergrüne Sträucher und Bäume.

Als Heckenpflanze ist besonders der Abendländische Lebensbaum, Thuja occidentalis, sehr beliebt. Er wird in ca. 50 bis 70 cm cm Abstand gepflanzt. Mit der Zeit wachsen die Pflanzen nicht nur in die Höhe sondern auch in die Breite und bilden eine blickdichte Hecke. Thujen sind immergrün. Wichtig ist, dass die Thujen nicht zu dicht an der Grundstücksgrenze bzw. am Zaun zum Nachbarn gepflanzt werden. Die Thuja dehnt sich mit der Zeit aus und beansprucht Platz. Deshalb sollte genügend Raum vorhanden sein, um die Pflanzenhecke auch in späteren Jahren noch bequem schneiden zu können. Es kann innerhalb von wenigen Jahren ein blickdichter Sichtschutz mit Hilfe der immergrünen Pflanzen entstehen.

Ein Rückschnitt der Thujen ist auch in späteren Jahren möglich. Die Thuja kann wegen ihrer Schnittverträglichkeit auch in einer späteren Lebensphase zurückgeschnitten werden, ohne dass die Pflanze Schaden nimmt. Damit die Hecke nicht zu hoch wird, ist dies meist einmal jährlich – im Frühjahr oder im Herbst – erforderlich. Unkontrolliertes Wuchern wird so vermieden, der Lebensbaum bleibt dadurch in Form. Die Hecke sieht auch nach vielen Jahren noch gepflegt aus. Thujen mögen nährstoffreiche Böden und brauchen im heißen Sommer ausreichend Wasser. Bei ausreichender Nährstoffgabe kann die ansonsten anspruchslose Thuja mehrere Meter hoch werden. Besonders beliebt ist die Thuja smaragd. Sie ist wegen ihrer Widerstandskraft und wegen der aparten smaragdgrünen Farbe äußerst gefragt.

Als Solitärpflanze kommt Thuja gigantea in Frage. Unter vorteilhaften Umweltbedingungen und im fortgeschrittenen Lebensalter kann die Pflanze eine Höhe von beeindruckende 50 m erreichen. Wegen ihres Kernholzes hat die Thuja einen hohen Nutzen in forstwirtschaftlicher Hinsicht.

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Dez 30 2011

Igel

Category: Tiere im Garten,ZZ02admin @ 13:47

 


Der Westeuropäische Igel (Erinaceus europaeus), auch unter dem Namen Braunbrustigel bekannt, ist die hierzulande am häufigsten anzutreffende Igelart. Kennzeichnend sind die bis zu 3 cm langen Stacheln. Der Igel kann bis zu 30 cm lang und bis zu 1500 g schwer werden. Dieses Spitzengewicht erreicht der Insektenfresser jedoch nur im Herbst kurz vor dem Winterschlaf, wenn er sich ein ordentliches Fettpolster angefressen hat.

Der Igel ist nicht das ganze Jahr über aktiv. Von Herbst bis Frühjahr, etwa von Anfang November bis April, hält das Tier Winterschlaf. Sein Fettpolster ernährt den Igel. Die Körpertemperatur des Igels sinkt ab. Ebenfalls verringern sich Herzschlag und Atemfrequenz. Der Igel hat eine eigentümliche Schlafhaltung, er rollt sich ein und nimmt dabei eine Kugelform an. Als Schlafstätte dient dem Tier ein Nest, das sich an einer geschützten Stelle, z. B. in einem Laubhaufen, befindet. Deshalb sollte man im Garten nicht alles Herbstlaub auf den Komposthaufen verfrachten, sondern auch an die tierischen Gartenbewohner denken. Sicher gibt es im Garten die eine oder andere ruhige Stelle, an der ein Laubhaufen nicht im Weg liegt. Wer einen schlafenden Igel im Garten findet, sollte ihn auf keinen Fall aus dem Winterschlaf aufwecken oder sogar mit ins Haus nehmen. Wenn der Igel im Frühjahr aus dem Winterschlaf aufwacht, hat sich sein Gewicht stark verringert. Es kann bis auf 400 g absinken.

Igel haben ein kräftiges Gebiss. Sie ernähren sich überwiegend von Insekten. Auch kleine Reptilien, Mäuse, Vogeleier und aus dem Nest gefallene Jungvögel werden verspeist.

Unter günstigen Bedingungen können Igel bis zu 10 Jahre alt werden. Die wenigsten Exemplare erreichen dieses hohe Alter, weil viele Igel überfahren werden oder bereits im ersten Lebensjahr versterben. In einigen Teilen Europas, wenn auch nicht in Deutschland, gelten Igel als Delikatesse und werden von Menschen verspeist. Zu den natürlichen Fressfeinden der Tiere zählen in Deutschland vor allem der Uhu und der Dachs.

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Nov 20 2011

Ölbaum

Category: Balkon- und Kübelpflanzen,ZZ02admin @ 16:04

 


Der Echte Ölbaum (Olea europaea) ist in Nordwest-Europa eine beliebte Kübelpflanze. Er ist auch unter dem Namen Olivenbaum bekannt. An dem sehr alt werdenden knorrigen Baum mit der eigenwilligen Wuchsform, erfeuen sich viele Pflanzenliebhaber. Die mediterrane Pflanze findet hierzulande als Zierpflanze auf Balkon oder Terrasse Verwendung.

In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet, also hauptsächlich in der Region rund um das Mittelmeer, wird der Olea europaea zur Olivenöl Gewinnung angebaut. Dort ist er also Nutzpflanze und dient nicht der Zierde. Damit der Olivenbaum das erste Mal Früchte trägt, muss er erst mindestens ein Alter von sieben bis acht Jahren erreichen. Wenn günstige Standortbedingungen vorliegen, kann die Pflanze eine Höhe von fünfzehn Metern erreichen. Ölbäume, die ein Alter von mehreren hundert Jahren haben, sind bekannt. Allerdings handelt es sich dabei um Exemplare, die sich in der Mittelmeerregion, am Schwarzen Meer oder auf den Kanaren in freier Natur befinden. Kübelpflanzen werden längst nicht so groß, weil sich die Wurzeln in den Pflanzgefäßen nicht so optimal ausdehnen, und den Ölbaum nicht mit so vielen Nährstoffen wie in der freien Natur versorgen können. Der Ölbaum mag keine Staunässe. Als Pflanze vom Mittelmeer kommt er gut mit Wärme und Trockenheit zurecht. Der Wasserbedarf ist eher gering. Zum Überwintern sollte der Ölbaum frostfrei und hell stehen.

Olivenöl ist sehr gesund. Man presst es aus den reifen Oliven und unterscheidet zwischen kaltgepresstem und heißgepresstem Olivenöl. Es enthält viele ungesättigte Fettsäuren, welche sich positiv auf den Fettstoffwechsel im menschlichen Körper auswirken.

Olivenbäume werden als Kulturpflanzen bereits seit mehr als sechstausend Jahren im Mittelmeerraum angebaut. In historischen Schriften werden die Pflanzen ebenfalls erwähnt. Als Siegersymbol hat der Ölkranz bei den Olympischen Spielen in der Antike Bedeutung erlangt. Der Ölzweig im Schnabel der Taube ist ein Symbol für den Frieden. Auch im Koran oder in der Bibel wird bereits der Ölbaum erwähnt.

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Apr 21 2011

Photovoltaikanlage

Category: Haustechnik,ZZ02admin @ 13:13

 


Mit Hilfe der Photovoltaikanlage kann man als Hausbesitzer Solarstrom erzeugen. Solarstrom ist elektrische Energie, die man durch die Umwandlung von Sonnenenergie erhält. Weil die Sonnenenergie fortwährend verfügbar ist, wird der Solarstrom dem Spektrum der erneuerbaren Energien zugerechnet.

Zum Einbau der Photovoltaikanlage gibt es mehrere Möglichkeiten: Man kann die Anlage konventionell auf dem Dach befestigen. Dies ist die gängigste Alternative. Dann gibt es noch Solarziegel. Desweiteren besteht die Möglichkeit, die Solarstromanlage an der Fassade zu befestigen. Oder man stellt die Anlage im Garten auf. Bei allen Alternativen muss zwingend darauf geachtet werden, dass die Photovoltaikanlage viel Sonneneinstrahlung erhält, damit auch viel Energie erzeugt werden kann. Dies wird durch eine geeignete Dachausrichtung und/oder die Vermeidung von Verschattung erreicht. Bei Neubauten können entsprechend Solarthermie Anlagen geplanen werden.

Photovoltaikanlagen können zur Netzeinspeisung oder für die Stromerzeugung zum Eigenbedarf genutzt werden. Wenn der Solarstrom selbst genutzt wird, bezeichnet man das System als Inselanlage. Das Erneuerbare Energien Gesetz verpflichtet Stromnetzbetreiber, den Solarstrom abzunehmen und zu vergleichbar attraktiven Konditionen zu vergüten. Zur Finanzierung der Photovoltaikanlage werden kostengünstige Kredite, beispielsweise von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, angeboten. Dadurch soll die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert werden.

Die Nennleistung einer Photovoltaikanlage wird in Kilowatt piek (kWp) angegeben. Die tatsächlich erzielte Leistung wird in Kilowatt Stunden (kWh) gemessen und kann je nach Umweltbedingungen von der Nennleistung abweichen. Wenn die Anlage beispielsweise in Süddeutschland, auf einem Dach mit Süd-West-Ausrichtung, angebracht ist, kann die tatsächliche Leistung höher sein als die Nennleistung. Sie wird vielleicht bei 1100 KWh pro Jahr und installiertem kWp sein. Der Gesamtwirkungsgrad der Anlage hängt von den Verwendeten Solarzellen und dem Wechselrichter, der den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt, ab.

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Feb 08 2011

Sauna

Category: Haustechnik,ZZ02admin @ 20:33

 


In manchen Wohnhäusern gehört die Sauna zu den begehrten Extras, die das Wohnen und Entspannen angenehmer machen. Innerhalb des Hauses ist die Sauna ein kleiner Raum bzw. eine Kabine mit Ofen. Die Sauna kann mit Hilfe des Ofens auf hohe Temperaturen, bei trockener Luft bis zu 130 Grad Celsius, aufgeheizt werden. In den skandinavischen Ländern und in Russland hat die Sauna bereits eine lange Tradition. Das mag daran liegen, dass es dort in den Wintern wesentlich kälter wird, als beispielsweise in Deutschland.

In Häusern und Ferienhäusern befindet sich die Sauna in der Regel innerhalb des Hauses. Es gibt aber auch Saunen, die sich außerhalb des Hauses befinden. Die Gartensauna ist in einem eigenen kleinen Gebäude im Garten untergebracht. Der Innenraum – egal ob in der konventionllen Sauna oder in der Gartensauna – ist normalerweise mit Holz ausgekleidet, weil Holz ein schlechter Wärmeleiter ist. Auch die Saunaliegen sind aus Holz. Auf dem Saunaofen liegen Steine und erwärmen sich beim Aufheizen stark. Während der einzelnen Saunagänge werden die Steine wohl dosiert mit Wasser begossen. Das Wasser verdunstet und die Luftfeuchtigkeit in der Sauna erhöht sich. Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto geringer sollte die Temperatur in der Sauna gewählt werden.

Die Wohlfühltemperatur in der Sauna hängt noch von weiteren Faktoren ab. Kinder und Menschen mit schwachem Herz-Kreislauf-System sollten bei eher niedrigen Temperaturen saunieren. Routinierte Saunagänger hingegen fühlen sich oftmals bei Temperaturen zwischen 80 bis 100 Grad Celsisus am wohlsten.

Der Saunaaufguss wird oftmals mit Duftstoffen aromatisiert. Diese Duftstoffe bestehen aus ätherischen Ölen und verdunsten nahezu rückstandsfrei. Diese Aufgusskonzentrate gibt es in verschiedensten Duftrichtungen. Als Saunadüfte sind neben Eukalyptus, Fichte, Heublume oder Birke inzwischen auch viele exotisch anmutende Aromen – wie beispielsweise Grapefruit – oder Mischungen aus Aromen, erhältlich. Den einzelnen Aromen werden unterschiedliche Wirkungen auf den Menschen zugeschrieben, so sollen sie – je nach Aroma – entspannen, beruhigen, anregen oder stimmungshebend wirken.

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Dez 11 2010

Mazaripalme

Category: Exotische Pflanzen,ZZ02admin @ 17:57

 

Die Mazaripalme (Nannorrhops ritchiana) gehörzt zur Familie der Palmen (Arecaceae). Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem südwestlichen Asien. Sie ist anzutreffen in Indien, Pakistan und auf der arabischen Halbinsel. Nannorrhops wächst nicht nur auf dem flachen Land, sondern auch in bergigeren Regionen, bis zu einer Höhe von 1600 Metern. Dort ist sie auch niedrigen Temperaturen ausgesetzt.

Wegen ihrer Frostverträglichkeit kann die Mazaripalme auch in Nordeuropa wachsen. Die Palme ist winterhart. Im ausgewachsenen Zusatand verträgt sie Fröste von bis zu minus 20 Grad Celsius. Für ein gutes Wachstum benötigt die Palme hohe Temperaturen im Sommer. Bei niedrigen Temperaturen im Sommer, oder wenn die Pflanze nicht ausreichend gewässert wird, wächst sie nur sehr langsam. Deshalb sollte sie an einem sonnigen und windgeschützten Standort gepflanzt werden.Wegen ihres ohnehin eher langsamen Wachstums, sind ausgewachsene Mazaripalmen verhältnismäßig teuer. Der Stamm der Mazaripalme kann sich verzweigen. Eine Vermehrung der Palme findet durch die Samen oder durch Bildung von Ausläufern statt.

Wer die Mazaripalme nicht als teure, ausgewachsene Pflanze erwerben möchte, kann die Pflanze selbst aus Samen heranziehen, siehe Erklärung hierzu im Blog:  Die Samen müssen einen Tag vor der Aussaat für mindestens 24 Stunden in zimmerwarmem Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie in Kokosfasersubstrat eingepflanzt und gleichmäßig warm und feucht gehalten. Nach einigen Wochen sollten dann die ersten Jungpflanzen aufgehen. Je frischer der Samen ist, desto schneller keimen sie erfahrungsgemäß. Nach zwei bis drei Monaten können die jungen Mazaripalmen pikiert werden. Es wird jetzt jede Palme in ein eigenes Pflanzgefäß mit Palmenerde gesetzt. Eine junge Mazaripalme ist noch nicht sofort winterhart, in den ersten Jahren sollte sie im Haus oder im Gewächshaus hell und mäßig kühl überwintert werden. Im Sommer kann die Palme als Kübelpflanze auf Balkon oder Terrasse stehen. Im Alter von in der Regel vier bis fünf Jahren kann sie dann in den Garten ausgepflanzt werden.

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Nov 04 2010

Gartenteich

Category: Gartengestaltung,ZZ02admin @ 20:07

 


Der Gartenteich ist ein interessantes Gestaltungselement, das den Garten verschönert und belebt. Mit etwas Zeit und Geschick kann man in vielen Fällen einen solchen Gartenteich selber bauen. Hier ist der handwerklich ambitionierte Hobbygärtner gefragt.

Zuerst einmal sollte man sich überlegen, welchem Zweck dieser Teich dienen soll. Will man einen Schwimmteich haben oder ist der Teich für die Haltung von Zierfischen bestimmt? Ein Teich in dem ein Koi oder Goldfisch schwimmen soll, muss anders aufgebaut werden als ein Zierteich, der nur einige Wasserpflanzen enthält. In den meisten Fällen ist eine Teichpumpe erforderlich, die das Wasser umwälzt. Der Teich kann mit Teichfolie abgedichtet, oder mit Beton ausgegossen werden. Alternativ kann auch ein Fertigbecken gekauft, und einfach nur eingebuddelt werden. Diese Fertigbecken gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen. Sie sind auch für kleine Grundstücke geeignet und können sogar auf der Terrasse untergebracht werden. In diesem Fall sollte man den Terrassenteich mit Wasserpflanzen ausstatten, für Zierfische sind diese Teiche wegen ihrer geringen Größe meist nicht geeeignet.

Bei der ganzjährigen Haltung von Koi oder Goldfischen im Gartenteich muss eine ausreichende Tiefe beachtet werden, damit das Gewässer im Winter nicht bis zum Boden zufrieren kann. Der Koi stellt hohe Anforderungen an die Wasserqualität, deshalb wird eine leistungsfähige und zuverlässige Teichpumpe benötigt. Durch sauerstoffreiches und gut gefiltertes Wasser kann man die Gesundheit und Lebensdauer der Zierfische positiv beeinflussen. Wenn die Fische noch nicht zu groß sind, ist es theoretisch auch möglich, sie im Winter mit ins Haus zu nehmen und im Aquarium zu überwintern. Dann muss der Gartenteich nicht ganz so tief sein.

Der Gartenteich ist nicht nur eine Heimat für Zierfische, er ist auch ein Biotop, das vielen weiteren Tieren Unterschlupf bietet. So kann man beispielsweise zwischen den Wasserpflanzen Libellenlarven und Mückenlarven oder Gelbrandkäfer beobachten.

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Sep 23 2010

Herbstgarten

Category: Allgemein,ZZ02admin @ 09:13

 


Der Sommer nähert sich dem Ende. Die ersten Herbststürme ziehen über das Land und zerzausen die Bäume im Garten. Spätestens jetzt ist dem Hobbygärtner klar, dass der Sommer vorbei ist und der Herbst Einzug hält.

Mit dem Herbst neigt sich das Gartenjahr dem Ende zu. Vögel, die im Garten gebrütet haben, wie die Amsel, sind längst fertig mit der Aufzucht ihrer Jungen. Das Laub verfärbt sich bunt und der Hobbygärtner bringt die letzte Ernte ein. Einige bunte Blumen sind noch im Garten anzutreffen. Dazu gehört beispielsweise die Herbstaster, die viele Gartenfreunde auch gerne als Kübelpflanze vor der Haustür oder auf der Terrasse stehen haben. Eine weitere Pflanze, die Farbakzente im Herbstgarten setzt, ist die Herbstzeitlose. Diese im Herbst blühende Pflanze sieht dem Krokus sehr ähnlich. Die lilafarbenen Blüten findet man auf Rasenflächen oder oft auch als Gehölzunterpflanzung. Herbstzeitlose sind zwar giftig, doch aus dem Garten im Herbst nicht wegzudenken. Diese Pflanze hat sich in den Beeten der Hobbygärtner etabliert und gehört mit zu den beliebtesten Herbstblühern. Im Herbst steht die Ernte von Äpfeln und Birnen an. Der Hobbygärtner hat jetzt alle Hände voll zu tun, um die vielen Früchte seiner Arbeit einzufahren.

Aber auch wenn sich das Gartenjahr im Herbst dem Ende zuneigt, gibt es in den darauf folgenden Monaten noch einiges, auf das sich der Hobbygärtner in seinem Garten freuen kann. Selbst wenn eisige Temperaturen Einzug halten, gibt es noch Gemüsesorten, die im Garten prächtig gedeihen. Eine dieser Sorten ist der Grünkohl. Ihm wird nachgesagt, dass er erst nach dem ersten Frost so richtig schmeckt. Dies mag an chemischen Veränderungen liegen, die mit den Winterfrösten einhergehen. Viele Hobbygärtner schwören darauf, dass der Grünkohl nach dem ersten Frost einen süßen Geschmack aufweist. In Schleswig-Holstein ißt man den Grünkohl zusammen mit Bratkartoffeln und Kohlwurst. Das ist eine Delikatesse, die aus dem eigenen Garten besonders gut schmeckt.

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Sep 12 2010

Herbstblüher

Category: Blumen,ZZ02admin @ 13:04

 


Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Die Erntezeit hat begonnen. Im Herbst gibt es viele schöne Blumen, die in voller Blüte stehen und den Garten mit bunten Farben schmücken.

Eine besonders beliebte Blume, die im Herbst den Garten schmückt, ist die Herbstaster. Die bunten Farben dieser im Herbst blühenden Staude setzen Akzente zwischen reifen Früchten und sich langsam bunt färbenden Laubes. Auch als Schnittblume findet die bunte Herbstaster oft Verwendung. Die Herbstaster stammt aus Nordamerika und ist inzwischen in Nordeuropa als Herbstblüher weit verbreitet. Die Pflanze kommt in diversen Farben vor und erfreut das Auge des Hobbygärtners beispielsweise als violette, rosane, rote oder auch dezent-weisse Staude im Garten. Damit der Gartenfreund auch in den kommenden Jahren Freude an diesem Herbstblüher hat, sollte die Pflanze vor dem Frost zurückgeschnitten werden. Im darauffolgenden Frühling kann die Herbstaster durch die Teilung der Pflanze vermehrt werden.


Eine weitere im Herbst blühende Pflanze ist die Dahlie, die in vielen Gärten zu bewundern ist. Die Dahlie kommt in vielen verschiedenen Farben vor. Gelb, rot, rosa – oder in verschiedenen zweifarbigen Farbschattierungen – die Dahlie ist sehr individuell. Nicht zuletzt deshalb wird dieser Herbstblüher mit ungebrochener Begeisterung in deutschen Gärten Jahr für Jahr von Hobbygärtnern gepflanzt. Auch als Schnittblume ist die Dahlie beliebt, weil die großblumigen Blüten in der Vase lange halten und einfach gut aussehen.


Ebenfalls zu den Herbstblühern zählen die Tagetes. Tagetes, oder auch Studentenblumen, werten den Garten im Herbst durch gelb-orange Blüten auf. Vielfach blühen die Tagetes auch schon früher als nur zur Herbstzeit. Sie werden vom Hobbygärtner zur Bodenverbesserung eingesetzt.


Als weitere Herbstblüher, die farbliche Akzente im Garten setzen, kommen beispielsweise die Anemone oder die Chrysantheme in Frage.

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Aug 30 2010

Erntezeit

Category: Allgemein,ZZ02admin @ 16:37

 


Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt und der Herbst Einzug hält, kann sich der Hobbygärtner auf die Zeit der Ernte freuen. Die Erntezeit entlohnt den Gartenbesitzer für manche anstrengenden Stunden in seinem Garten.

Das goldene Herbstlicht kündigt an, dass sich das Gartenjahr einem wichtigen Abschnitt nähert. Die Erntezeit im Garten ist für viele Hobbygärtner die schönste Zeit im Jahr. Vorbei sind die Stunden, in denen Unkraut gejätet, oder das Beet in mühsamer Kleinarbeit von Raupen, Schnecken oder anderen tierischen Mitbewohnern gesäubert wurde. Wenn die Ernte eingebracht wird, verblassen alle Erinnerungen an vorangegangene Arbeiten im Garten. Wenn die Kirschen geerntet werden, weiß der Hobbygärtner, dass die Maßnahmen zum Schutz gegen übermäßigen Vogelfraß Erfolg hatten. Bei der Erdbeerernte, die frühzeitig meist im Juni stattfindet, verhält es sich ähnlich. Der Hobbygärtner freut sich, wenn die roten und großen Erdbeeren, unversehrt von Tierfraß für die Ernte bereitstehen. Dann folgt auf die Erdbeerernte die Beerenernte. Reife Himbeeren warten darauf, vom Hobbygärtner gepflückt zu werden. Im Spätsommer und Herbst ist dann endlich Erntezeit für Äpfel, Birnen und Pflaumen. Die Obstbäume hängen prall voll mit den appetitlichen Früchten, die nur auf die Ernte zu warten scheinen. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn die reifen Früchte vom Baum fallen und Wespen anlocken. Besonders wenn Kinder im Garten spielen, sollten sie auf die Gefahr von Insektenstichen hingewiesen werden. Aber auch Insekten, die sich während der Erntezeit auf das herabfallende Obst stürzen, können den Hobbygärtner nicht erschüttern. Es stellt sich vielmehr die Frage, wie die plötzlich vorhandenen Mengen an Obst sinnvoll genutzt, beziehungsweise haltbar gemacht werden können.

Um die Obst Ernte zu verwerten, kann man sie für das Kuchen backen, für Kompott oder zur Marmeladen- und Geleeherstellung verwenden. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ebenso ist die Herstellung von Fruchteis, Fruchtsaft oder Fruchtlikör denkbar.

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Aug 22 2010

Sommerblumen

Category: Blumen,ZZ02admin @ 19:38

 


Der Ziergarten ist besonders im Sommer schön anzusehen, wenn viele bunte Sommerblumen ihn in voller Blütenpracht erstrahlen lassen.

Natürlich bleibt es jedem Hobbygärtner selbst überlassen, wie er seinen Ziergarten gestaltet. Die meisten Hobbygärtner mit Freude am Ziergarten gestalten diesen mit Stauden und einjährigen sowie zweijährigen Sommerblumen. Das hat den Vorteil, dass der Ziergarten durch die Stauden eine gewisse Kontinuität behält. Die Stauden sind mehrjährig und erfreuen das Auge des Betrachters Jahr für Jahr. Durch Sommerblumen, die einjährig oder zweijährig sind, kann mit Farben und Formen im Ziergarten gespielt werden. Gartenfreunde können ausprobieren, wohin die einjährigen Sommerblumen farblich am besten passen. Wenn das Ergebnis der Gartenplanung dann zur Zufriedenheit ausfällt, fotografieren viele Hobbygärtner ihre Lieblingsblumen.

Aber auch wenn die Kombination aus einjährigen Sommerblumen und mehrjährigen Stauden farblich mal nicht so gut zusammenpasst, hat der Gartenfreund doch aus diesem Experiment für die Zukunft dazugelernt. Standorten werden dann im nächsten Jahr variiert. Außerdem können die Sommerblumen abgepflückt werden und finden auch in der Vase einen Platz, wo sie das Haus sommerlich verschönern können.

Einjährige Sommerblumen können nicht nur mit Stauden, sondern auch mit Sträuchern reizvoll kombiniert werden. Bunte einjährige Mohnblumen oder leuchtendblaue Kornblumen sehen vor sattgrünen Sträuchern gut aus und bringen ihre Farben im Ziergarten voll zur Geltung. Damit der Ziergarten nicht überladen wirkt, können Sommerblumen farblich passend im Garten gruppiert werden. Das Gesamtbild des Gartens wirkt dadurch ruhiger. Hobbygärtner, denen das zu brav und langweilig ist, nutzen eine Ecke im Ziergarten als Blumenwiese, in der sie viele verschiedene Sommerblumen auf einem Mal aussäen. Das sieht interessant aus und kann auch als Test dafür dienen, welche Blumen sich im Garten wohl fühlen, beziehungsweise für den Bodentyp besonders geeignet sind.

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Aug 01 2010

Naturnah gärtnern

Category: Gartengestaltung,ZZ02admin @ 20:46

 


Um richtig naturnah gärtnern zu können, muss der Hobbygärtner nicht viele Fachbücher über den Gartenbau lesen. Vielmehr ist es wichtig, sich an der Natur selbst zu orientieren, und nicht zu viele künstliche Elemente in den Garten einfliessen zu lassen.

Der Hobbygärtner kann naturnah gärtnern und trotzdem – oder gerade deshalb – gute Erträge im Gemüseanbau oder in der Anzucht und Pflege von Blumen erzielen. Nur werden beim naturnah gärtnern keine künstlichen Dünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Vielmehr orientiert sich der Gartenfreund, der naturnah gärtnern kann, an den Möglichkeiten der Natur. So werden beispielsweise gegen Blattläuse keine Chemiekeulen, sondern natürliche Fressfeinde, nämlich Marienkäfer, eingesetzt. Als Dünger kommen Gründüngungspflanzen, die den Boden mit Stickstoff versorgen, in Frage. Wer naturnah gärtnern möchte, legt in der Regel mehr Wert auf Qualität, als auf Quantität im Garten. Genmanipuliertes Saatgut findet keine Verwendung. Bei der extensive Bewirtschaftung des Gartens liegen einige Teile im Gemüsegarten brach, bzw. werden mit Gründüngungspflanzen bepflanzt. Dadurch kann sich der Gartenboden regenerieren und trocknet nicht aus. Im naturnahen Garten haben auch Tiere Platz. Denn auch sie haben als Teil der Natur eine Daseinsberechtigung im Garten.

Beim naturnah gärtnern werden weitestgehend Materialien aus der Natur eingesetzt. Deshalb setzen Gartenbesitzer, die naturnah gärtnern wollen, lieber Materialien wie Holz und Naturstein ein. Beton hingegen findet man kaum in naturnahen Gärten. Als Gestaltungselement im naturnahen Garten finden auch Bachläufe und Tümpel, die der Natur nachempfunden sind, Verwendung. Anstelle vom Rasen (oder zusätzlich zum Rasen), legen Gartenbesitzer, die naturnah gärtnern, oftmals Wildblumenwiesen an. Durch die verschiedenen Wildblumenarten werden Insekten in den naturnahen Garten gelockt. Dies wirkt sich auch positiv auf die Bestäubung der Nutzpflanzen aus.

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Jul 23 2010

Gartenaccessoires

Category: Gartengeräte und Zubehör,ZZ02admin @ 12:59

 


Wer seinen Garten kreativ gestaltet, setzt bei der Gartengestaltung oftmals Gartenaccessoires und Gartendekoration ein. Gartenaccessoires und Gartendekoration machen den Garten interessanter und individueller. Für welche Gartendekoration oder welche Gartenaccessoires sich der Hobbygärtner entscheidet, hängt vom persönlichen Geschmack, der Gartengröße, und nicht zuletzt finanziellen Faktoren ab. Hier sollen verschiedene Möglichkeiten der Gartendekoration und von Gartenaccessoires betrachtet werden.

Als Gartenaccessoires und Gartendekoration kommen Gegenstände aus verschiedenen Materialien in Frage, die der Hobbygärtner in seinem Garten plazieren kann. Insbesondere sind Gegenstände aus Eisen von Interesse, die Rost ansetzen, und einen Eindruck von Zeitlosigkeit im Garten vermitteln. Dies können Skulpturen für den Garten sein, Pavillons, oder auch Rosenstützen sowie nostalgisch anmutende Gartenmöbel, die als Gartenaccessoires oder Gartendekoration ihren Zweck erfüllen. Ebenso ist Glas eine zeitlose und farbenfrohe Materialie.Aber auch Gartenmöbel oder Rankhilfen, auch wenn man sie nicht direkt den Gartenaccessoires oder der Gartendekoration zuordnet, haben ihre Berechtigung im Garten. Schließlich dienen sie der Gemütlichkeit und der Wohnlichkeit im Garten, genauso wie die vielen Pflanzen, die das Haus unmittelbar umgeben. Bunte Glaskugeln, die dem Garten, insbesondere in den Wintermonaten,Farbe verleihen, stellen weitere Bestandteile der Gartendekoration, sowie der Gartenaccessoires, dar. Hier kann der Hobbygärtner Bereiche im Garten gestalten, die sonst in einigen Zeiten im Gartenjahr mit wenig Farbe und Form bedacht sind. Was im Bereich Gartendekoration und Gartenaccessoires für den einzelnen Hobbygärtner wichtig ist, hängt von einer ganz individuellen Entscheidung ab. Jeder Hobbygärtner muss für sich entscheiden, welche Teile hinzugekauft werden, und welche Gartenaccessoires oder Gartendekoration man selbst anfertigen möchte, beziehungsweise anfertigen kann.

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Jul 14 2010

Garten kindgerecht gestalten

Category: Gartengestaltung,ZZ02admin @ 12:34

 


Im Garten sollen sich nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die Kinder wohl fühlen. Spätestens wenn sich Nachwuchs ankündigt, machen sich die Gartenbesitzer und angehenden Eltern Gedanken darüber, wie sie den Garten kindgerecht gestalten können.

Gerade für kleine Kinder ist es wichtig, dass sich im Garten keine giftigen Pflanzen befinden. Auch wenn es einige giftige Pflanzen gibt, die schön aussehen, sollte man sicher gehen, dass die Kinder im Garten nicht damit in Berührung kommen können. Den Garten kindgerecht gestalten kann man auch ohne Giftpflanzen wie Goldregen, Fingerhut und Co. Es gibt viele reichblühenden Alternativen, die gar nicht giftig sind und deshalb bedenkenlos von den Kindern gepflückt werden können. Besonders im Frühjahr freuen sich Kinder über die ersten bunten Krokusse im Garten, die sie pflücken können und die ankündigen, dass der Frühling bald beginnt. Im Sommer und Herbst wird die Aufmerksamkeit der Kinder dann auf Erdbeeren, Himbeeren und später auf die zu erntenden Äpfel oder Birnen gelenkt. Den meisten Kindern macht es – zumindest ab dem Kindergartenalter – Spass, wenn sie im Garten die Blumen und Früchte „begreifen” können. Den Garten kindgerecht gestalten heißt auch, die Kinder teilhaben lassen am Gartenalltag. Für Kinder ist es etwas ganz anderes, wenn sie beobachten können, wie die Erdbeeren im Garten noch grün sind und dann langsam rot und reif werden. Erdbeeren, die die Kinder im eigenen Garten selber pflücken, schmecken ihnen viel besser als die Früchte aus dem Supermarkt. So gesehen kann Garten kindgerecht gestalten auch dazu beitragen, die Kinder von Anfang an für die Natur zu begeistern.

Damit Spiel und Spass im Garten nicht zu kurz kommen, sollten Spielgeräte im Garten nicht fehlen. Ein Rasen mit viel Platz zum Ballspielen und toben, sowie für die Babywippe , ist ebenfalls beliebt, wenn man den Garten kindgerecht gestalten möchte. Falls das Haus eine Außenkellertreppe hat, sollte eine Familie mit Kleinkind diese kindgerecht sichern. Ebenso sollte beachtet werden, dass kleine Kinder nicht vom Garten aus alleine auf die Straße rennen können.

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Jun 27 2010

Garten gestalten

Category: Gartengestaltung,ZZ02admin @ 15:51

 


Wer ein Haus kauft, wird in der Regel auch Besitzer eines Gartens. Grund genug, sich ein paar Gedanken um die Gartengestaltung zu machen. Individuelle Gartenideen können umgesetzt werden im eigenen Garten.

Wie der Gartenbesitzer seinen Garten einrichtet, hängt vom persönlichen Geschmack und den äußeren Gegebenheiten ab. Ein weit verbreitetes Element der Gartengestaltung ist der Rasen. Wenn es schnell gehen soll, kann er als Rollrasen angelegt werden. In der Anschaffung ist der Rollrasen teurer als herkömmlicher Rasen. Jedoch hat der Rollrasen den Vorteil, dass er sofort für das erwünschte Grün im Garten sorgt. Natürlich will man es nicht beim Anlegen des grünen Rasens belassen. Auf das Grundstück gehören bunte Farben, die Leben und Natur in den Garten bringen. Dies erreicht man durch geschickte Kombination von Stauden und ein- oder zweijährigen Blumen. Die Stauden bringen Kontinuität in den Garten, weil sie mehrjährige Pflanzen sind. Ein- und zweijährige Blumen sorgen für Abwechslung, weil man im Rahmen der kreativen Gartengestaltung die Standorte der Pflanzen jährlich variieren kann.

Auch ein Bachlauf kann ein interessantes Gestaltungselement im Rahmen der Gartengestaltung sein. Ein Sitzplatz am Bachlauf auf bequemen Gartenstühlen hat etwas gemütliches. Dies ist besonders der Fall, wenn die Sitzecke am Bachlauf von der Straße aus nicht einsehbar ist. Das leise Plätschern wirkt entspannend und sorgt dafür, dass Gartenbesitzer nach einem anstrengenden Arbeitstag Erholung im selbst gestalteten Garten finden.

Natürlich gehört auch eine Terrasse in den Garten. Meist liegt die Terrasse direkt vor dem Haus. Man erreicht sie beispielsweise vom Wohnzimmer oder der Küche aus. So ist es einfach, Speisen auf der Terrasse zu servieren, wenn man dort an einem schönen Sommertag essen möchte. Wenn dann noch bequeme Gartenmöbel – wie zum Beispiel Gartenbank, Gartenstühle oder Gartentisch – auf der Terrasse stehen, wird man sich dort im Sommer besonders gerne dort aufhalten.

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Jun 15 2010

Gartenspielgeräte

Category: Gartengestaltung,ZZ02,ZZ04admin @ 12:54

 


Für viele Menschen ist der Garten nicht nur eine Ansammlung von Pflanzen. Er ist der Bereich, der das Haus umgibt und in dem man sich gerne aufhält. Wenn auch Kinder den Garten nutzen, befinden sich meistens Gartenspielgeräte auf dem Grundstück.

Natürlich machen sich die Gartenbesitzer Gedanken darüber, welche Gartenspielgeräte sinnvoll für ihre Kinder sind. Denn schließlich ist im Garten nicht so viel Raum, wie auf einem Spielplatz. Aus Platzgründen entscheiden sich die meisten Familien deshalb zur Anschaffung von zwei oder drei Gartenspielgeräten. Favoriten im Garten sind dabei oftmals Rutsche und Schaukel, sowie Sandkisten. Besonders die Sandkiste bietet den Kindern Raum für Kreativität beim Buddeln, Bauen oder Sandsieben. Gartenspielgeräte wie Schaukel oder Wippe fördern den Gleichgewichtssinn der Kinder beim Spielen auf diesen Geräten. Spielhäuser zu ebener Erde oder auf Stelzen fördern die Phantasie der Kinder. Mal befindet sich im Haus ein Kaufmannsladen, ein anderes Mal ist das Haus eine Burg. Die Rutsche im Garten dient nicht nur zum Rutschen. Ganzjährig kann sie als Aussichtsturm und Ausguck genutzt werden. Im Sommer wird die Rutsche zur Wasserrutsche umfunktioniert, indem man mit dem Gartenschlauch Wasser auf das Spielgerät leitet. Der Badespass wird perfekt, wenn man unter der Rutsche ein Planschbecken platziert bekommt. Es kommt nicht immer darauf an, wieviele Gartenspielgeräte man im Garten stehen hat, wenn man sie nur mit Phantasie zu nutzen weiß.

Die Gartenspielgeräte sollten so im Garten platziert werden, dass die Kinder vom Haus aus beaufsichtigt werden können. Der Blick beispielsweise aus dem Küchenfenster informiert dann darüber, ob in der Sandkiste oder auf der Schaukel alles o. k. ist. Außerdem ist es sinnvoll, wenn die Gartenspielgeräte windgeschützt stehen. Dadurch können die Spielgeräte im Garten auch im zeitigen Frühjahr bis weit in den Herbst hinein genutzt werden. Natürlich sollte man im Sommer auch auf ausreichenden Sonnenschutz achten.

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Jun 10 2010

Alte Obstsorten

Category: Bäume und Sträucher,ZZ02,ZZ04admin @ 12:43

 


In vielen Gärten stehen Obstbäume wie der Apfelbaum oder es wird Beerenobst im Garten angebaut. Dabei gibt es Gärten, die besondere Schätze enthalten. In ihnen gedeihen alte Obstsorten und machen den Garten zu etwas Besonderem.

Nun ist es gar nicht so einfach, passende alte Obstsorten für den Garten zu finden. In den meisten Gärtnereien, Baumschulen oder Baumärkten werden gängige Obstsorten angeboten. Das hat damit zu tun, dass die gängigen Obstsorten vermehrt nachgefragt werden. Schliesslich wurden sie nach bestimmten Kriterien gezüchtet. Diese Kriterien mögen ein bestimmter Ertrag an Früchten oder ein besonderes Aussehen der Früchte sein. Alte Obstsorten wurden nicht bezüglich bestimmter Merkmale optimiert. Sie sind meist ein Überbleibsel aus einer Zeit, in der Landwirtschaft und Gartenbau noch in einer Vielfalt von Arten bestand, die nicht in bezug auf Hochleistungskriterien optimiert waren. Vielmehr rufen alte Obstsorten Kindheitserinnerungen wach. Man erinnert sich an beispielsweise den Gravensteiner Apfelbaum, von dem bereits die Großmutter Äpfel gepflückt hat. Dann erwächst der Wunsch, selber im eigenen Garten diesen Apfelbaum zu kultivieren. Beim Gravensteiner ist es einfacher als bei anderen Bäumen, denn viele alte Obstsorten sind schwer als Nachzucht zu finden. Wenn man Glück hat, findet man eine Baumschule, die den Gravensteiner noch im Programm hat. Der Apfelbaum kann dann käuflich erworben, und im Garten ausgepflanzt werden.

Wer nicht das Glück hat, alte Obstsorten in einer spezialisierten Gärtnerei zu erwerben, kann auch die Obstsorte als Reiser veredeln lassen. Dies ist möglich, wenn beispielsweise im Garten der Großeltern ein Exemplar der alten Obstsorten vorhanden ist. In diesem Fall können ein oder mehrere Zweige der alten Obssorten abgetrennt werden. Diese werden in der Baumschule veredelt, so daß ein neuer Apfelbaum mit den gewünschten Merkmalen entsteht. Natürlich sollte man dabei nicht vergessen, dass auch herkömmliche Obstsorten ihre Berechtigung im Garten haben.

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Jun 06 2010

Versicherungen fürs Haus

Category: Haushalt,ZZ02,ZZ04admin @ 16:14

 


Wer ein Haus baut oder kauft, möchte sich gegen Schäden am Haus absichern. Deswegen wird die Immobilie versichert.

Wenn das Haus nicht nur mit Eigenkapital bezahlt wird, sondern Fremdkapital benötigt wird, hat auch die Bank Interesse an einer guten Versicherung der Immobilie. Die Wohngebäudeversicherung soll den Bauherren bzw. den Käufer vor elementaren Schäden (Sturm, Leitungswasser, Feuer) schützen. Bei dieser Versicherung ist nur die Immobilie, nicht aber der darin enthaltene Hausrat, versichert. Zunächst wird der Wert der Immobilie ermittelt. Dies geschieht mit Hilfe des sogenannten gleitenden Neuwertfaktors. Dabei kann der tatsächlich zu erzielende Wert beim Kauf bzw. Verkauf eines Hauses erheblich von diesem rechnerischen Wert abweichen. Er dient der Versicherung als Anhaltspunkt zur Beitragsberechnung für die Gebäudeversicherung.

Aber nicht nur die Wohngebäudeversicherung dient der Absicherung des Hausbesitzers. Viele vorsichtigen Hausbesitzer schützen auch ihre Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände im Haus durch den Abschluss einer Versicherung. Dies geschieht in Form einer Hausratsversicherung, deren Abschluss auch bei einem gemieteten Haus oder einer Mietwohnung sinnvoll sein kann. Durch die Hausratsversicherung schützt man nicht nur den Wert der Haushaltsgegenstände, sondern es werden auch die angemessenen Aufräumkosten erstattet, die bei einem eingetretenen Schaden entstehen. So ist der Hausbesitzer auf der sicheren Seite, wenn beispielsweise bei einem Einbruch in die Immobilie nicht nur Hausrat entwendet wird, sondern auch die Wohnung verwüstet wird. Zu den versicherten Gefahren im Rahmen der Hausratsversicherung zählen aber nicht nur Vandalismus oder Einbruch in das Haus. Wenn der Hausrat durch Sturm, Hagel, Leitungswasser oder Feuer beschädigt wird, kommt die Versicherung ebenfalls zum Tragen. Im Rahmen der meisten Hausratsversicherungen ist es praktischerweise auch möglich, die Fahrräder / das Fahrrad gegen Diebstahl mitzuversichern.

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Okt 09 2009

Den Garten winterfest machen

Category: Gartengestaltung,ZZ02admin @ 16:56

 


Wenn der Sommer endgültig vorüber ist und die Tage im Herbst immer kälter werden, sollte man den Garten auf den Winter vorbereiten.

Damit der Garten den Winter übersteht, sollten Pflanzen, die bedingt winterhart sind, mit Stroh oder Tannenzweigen abgedeckt werden. Kübelpflanzen werden ins frostfreie Gewächshaus oder in einen kühlen Raum im Wohnhaus verfrachtet. Eine Lagerung im Keller ist in einigen Fällen ebenfalls möglich. Es sollte allerdingt ein Kellerfenster vorhanden sein. Die Pflanzen benötigen Licht und gelegentliche Belüftung um erfolgreich zu überwintern. Beim Lüften im Winter muss man aufpassen, dass die Pflanzen keine kalte Zugluft abbekommen. Deshalb sollten sie nicht direkt am Fenster stehen.

Bei einigen Pflanzen müssen die Knollen oder Zwiebeln, die nicht winterhart sind, aus dem Boden entfernt werden. Bei starkem Frost würden sie erfrieren und im nächsten Jahr nicht mehr austreiben. Dies ist beispielsweise bei Gladiolen der Fall. Wenn die Gladiolen verblüht sind, werden sie noch nicht sofort zum überwintern aus der Erde genommen. Erst müssen die Blätter und Blüten vollständig abtrocknen. Die Zwiebeln der Pflanzen werden dann aus der Gartenerde gegraben und an einem sonnigen Ort getrocknet. Die getrockneten Zwiebeln können dann an einem trocknen kühlen Ort bis zum nächsten Frühjahr gelagert werden. Am besten überwintern sie im Keller.

Aus den Beeten wird das letzte Unkraut entfernt. Dann kann man die Beete mit dem Spaten umgraben. Zur biologischen Bodenverbesserung verteilen einige Gartenfreunde Mist oder Torf auf den Beeten, bevor sie umgraben. Nur das Beet mit dem Grünkohl wird noch nicht umgegraben. Der Grünkohl wird erst nach dem ersten Frost geerntet. Dann entfaltet er seinen vollen Geschmack.

Im späten Herbst wird der Rasen ein letztes Mal gemäht. Wer mag, kann verdorrte Stauden zurückschneiden und das trockene Schnittgut zum Anheizen des Kamins nutzen. Die meisten Stauden sind winterhart und treiben im nächsten Jahr wieder aus.

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Sep 23 2009

Schmetterling

Category: Tiere im Garten,ZZ02admin @ 19:02

 


Schmetterlinge (Lepidoptera) gehören zur Klasse der Insekten. In Mitteleuropa sind ca. 4000 verschiedene Arten bekannt. Außer in der Antarktis kommt der Schmetterling auf allen Kontinenten vor.

Der Schmetterling entsteht aus der Raupe. Raupen sind gewissermaßen die Larven des Schmetterlings. Nachdem sich die gefräßigen Raupen verpuppt haben, schlüpft der Schmetterling aus dem Kokon. Je nach Art, überwiegt die Zeit als Raupe oder als Schmetterling. Es gibt auch Schmetterlinge, die nur sehr kurz leben, nach der Verpuppung nehmen sie keine Nahrung mehr auf. Die Raupen des Seidenspinners werden wegen dieses Verpuppungsvorganges, bzw. wegen der kostbaren Fäden, gewerblich gehalten. Aus den Fäden werden wertvolle Seidenstoffe hergestellt. Im Gegensatz dazu werden die meisten Raupen von Gartenfreunden eher als Schädlinge betrachtet. So frisst etwa der Kohlweissling von den Kohlblättern, die der Gartenbesitzer anpflanzt.

Doch ohne Raupen hat man auch keine Schmetterlinge im Garten. Wer freut sich nicht, wenn Pfauenauge, Zitronenfalter oder Kohlweissling Leben in den Garten bringen? Man kann die Schmetterlinge gezielt anlocken, indem viele Blühpflanzen im Garten angebaut werden. Hier kommen beispielsweise so bekannte Pflanzen wie der Schmetterlingsflieder in Frage. Aber auch sogenannte Wildblumenwiesen, die einen Teil des Rasens ersetzen können, sind interessante Aufenthaltsorte für Schmetterlinge und andere Insekten. Bei der Wildblumenwiese handelt es sich nicht um eine klassische Rasenfläche, auf der man rumtoben, und die man regelmäßig in kurzen Abständen mit dem Rasenmäher abmähen kann. Vielmehr sollen die Wildblumen möglichst lange auf der Wildblumenwiese stehen bleiben und nicht vor der Ausreifung des Samens abgemäht werden. Die duftenden und nektarreichen Blüten üben eine magische Anziehungskraft auf die Insekten aus. Der Blütennektar wird vom Schmetterling mit Hilfe seines Saugrüssels aufgenommen. Wer selbst keinen Garten hat, in dem er Schmetterlinge beobachten kann, oder sich für exotische Schmetterlingsarten interessiert, kann sie in speziellen Schmetterlingsparks bewundern.

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Sep 20 2009

Löwenzahn

Category: Wildpflanzen,ZZ02admin @ 20:35

 


Der Löwenzahn (Taraxacum) ist eine Pflanzengattung, die zur Familie der Korbblütler gehört. Die verschiedenen Löwenzahnarten sind einander sehr ähnlich, so dass man sie in der Regel nur schwer unterscheiden kann und sie dem Oberbegriff Löwenzahn zuordnen wird. Die Bezeichnung Butterblume oder Pusteblume ist für die Wildpflanze ebenfalls sehr verbreitet.

Als Wildblume ist die Butterblume weit verbreitet. Sie kommt in Europa und Asien vor, sowie in Nordamerika. Die Pflanze siedelt sich an Wegesrändern, auf Viehweiden, im Rasen und auf Beeten an. Die Blüte ist leuchtend gelb. Sie dient den Bienen als Futterpflanze. Die Blätter des Löwenzahnes sind, je nach Art mehr oder weniger, gezackt und dunkelgrün. Sie können bis zu 30 Zentimeter lang werden. Bei magerem Boden erreichen sie meist nur eine Länge um zehn Zentimeter. Im Stengel der Pflanze ist ein klebriger weißer Saft enthalten. Der Löwenzahn besitzt eine Pfahlwurzel, die bis zu einem Meter lang werden kann. Wer keine Löwenzahnpflanzen in seinem Rasen haben möchte, muss die Wildblume mitsamt der Wurzel vollständig entfernen. Wenn ein Stück der Wurzel im Boden bleibt, treibt die Pflanze erneut aus.

Wenn die Blüte des Löwenzahnes verblüht ist, kann man ein interessantes Phänomen beobachten, das sicherlich noch jedem aus der Kindheit bekannt ist. Da wo vormals eine Wiese mit Löwenzahn war, befindet sich später eine Vielzahl von Pusteblumen. Durch den Wind werden die Samen verbreitet.

Löwenzahn findet Verwendung als Futter auf den Viehweiden. Am Straßenrand und im Garten wachsende Pflanzen werden von Kaninchen- und Meerschweinchenhaltern als Grünfutter geschnitten. Der Löwenzahn ist nicht nur für Tiere, sondern auch für Menschen durchaus geniessbar. Beispielsweise können seine jungen Blätter zusammen mit weiteren Zutaten wie Paprika, Tomaten und Gurken, als Rohkostsalat zubereitet werden. Bei der Ernte sollte man dann allerdings darauf achten, dass die verwendeten Löwenzahnblätter nicht an vielbefahrenen Straßen gepflügt werden und nicht mit Schadstoffen belastet sind.

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Sep 03 2009

Spinat

Category: Nutzpflanzen,ZZ02admin @ 17:29

 


Der Spinat (Spinacia oleracea) ist ein Gemüse, das zur Familie der Fuchsschwanzgewächse gehört. Seinen Ursprung hat der Spinat vermutlich in Arabien, von wo aus er mit den Arabern nach Spanien gelangte. Inzwischen gibt es in Europa über 50 verschiedene Sorten der gesunden Kulturpflanze.

Die Spinatpflanze ist einjährig. Man unterscheidet zwischen Winterspinat und Sommerspinat, je nach Zeitpunkt der Aussaat. Die Gemüsepflanze kann bis zu 30 cm hoch werden. Sie besitzt schmale, dunkelgrüne Blätter. Spinat sollte vor der Blüte geerntet werden, da er nach der Ernte bitter schmeckt. Wenn man bei der Ernte das Herz der Pflanze stehen lässt, wachsen die Blätter nach und man kann erneut die Gemüsepflanze ernten. Das Gemüse besitzt neben verschiedenen Vitaminen einen vergleichsweise hohen Eisenanteil. Da sich im Spinat vermehrt Nitrate anreichern, sollte er nach der Ernte blanchiert werden. Die Nitrate sind wasserlöslich und verbleiben zu einem großen Teil im Kochwasser zurück.

Wegen der vermehrten Aufnahme von Nitrat aus dem Boden, sollte Spinat nicht in Mischkultur mit stark zehrenden Pflanzen, wie beispielsweise Kohl, angebaut werden. Spinat benötigt eine regelmäßige Wässerung und fühlt sich am wohlsten auf lehmigen, vor der Aussaat gut gelockerten Boden. Bei sehr feuchter Witterung ist das Gemüse anfällig für den falschen Mehltau. Dieser macht sich durch schmutzig-graue Schimmelflecke an den Blattunterseiten der Pflanze bemerkbar. Dem falschen Mehltau kann man vorbeugen, indem die Pflanzen nicht zu dicht zusammen ausgesät werden.

In der traditionellen Küche findet der Spinat Verwendung in Verbindung mit Kartoffeln und Spiegeleiern. Besonders wohlschmeckend ist Spinat auch als Auflauf, zusammen mit Lachs, Nudeln, Tomaten und Paprika, überbacken mit einer Hollandaise und Goudastreifen. Doch damit nicht genug. Darüber hinaus wird Spinat für Spinatlasagne, Spinatsuppe, als Pizzabelag, als Füllung für Tortellini zusammen mit Frischkäse, verwendet. Bei den verschiedenen Varianten des Spinatsalates wird der junge rohe Spinat verwendet. Wegen des Nitratgehaltes sollte man das rohe Gemüse nicht zu oft bzw. nur in geringen Mengen, verzehren.

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Aug 23 2009

Kokospalme

Category: Exotische Pflanzen,ZZ02admin @ 13:27

 


Die Kokospalme (Cocos nucifera) gehört zur Familie der Palmengewächse. Die Palme besitzt gefiederte Blätter und kann mehrere Meter hoch werden. Unter günstigen Umweltbedingungen ist eine Höhe von 30 Metern keine Seltenheit. Die Pflanze wächst aus der Kokosnuss heraus. Diese ist schwimmfähig und resistent gegen Salzwassser. Deshalb überlebt die Kokosnuss auch viele Tage im Ozean. Aus diesem Grund ist die Kokospalme an so gut wie allen tropischen Küsten beheimatet. Die Kokosnuss wird an den Strand gespült und beginnt im Sand zu keimen. Das kann bis zu einem halben Jahr dauern, je nachdem wie frisch die Kokosnuss ist und wie hoch die Temperaturen sind. Cocos nucifera ist für viele Europäer der Inbegriff der Palme schlechthin.

Nicht nur am Indischen Ozean fühlt sich diese Palme wohl. Inzwischen ist die exotische Pflanze auch in vielen Wohnzimmern und Büros anzutreffen. Als Zimmerpflanze ist die Kokospalme hervorragend geeignet. Man sollte allerdings bei der Haltung und Pflege einiges beachten, um lange Freude an der Pflanze zu haben. Kokospalmen benötigen einen ausreichend großen Topf. Nach unten hin benötigt die Pflanze viel Platz, um Wurzeln zu bilden. Die Nährstoffe, die die Palme anfangs aus der Kokosnuss bezieht, reichen nur für die erste Zeit. Der Pflanztopf sollte am besten lockere Palmenerde enthalten. Als Standort eignet sich ein heller Fensterplatz. In den ersten Wochen nach der Keimung sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Das noch empfindliche Pflänzchen würde sonst im schlimmsten Fall verbrennen.

Im Sommer kann die Kokospalme auch auf der Terrasse oder dem Balkon gehalten werden. Dazu werden Temperaturen um die 20 Grad Celsius benötigt. Kurzfristig tiefere Temperaturen werden toleriert, allerdings wirkt sich dies negativ auf das Wachstum der Pflanze aus.

In ihrer Heimat wächst die Kokospalme als Wildpflanze an den Stränden. In tropischen Plantagen wird sie als landwirtschaftliche Nutzpflanze angebaut. Genutzt wird das weiße Fruchtfleisch der Kokosnüsse, die Kokosmilch und die Kokosfasern.

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Aug 17 2009

Rezension Der große ADAC Ratgeber Garten Naturgarten

Category: Gartenliteratur,ZZ02admin @ 18:07

 


Das Sachbuch Der große ADAC-Ratgeber Garten Naturgarten von Dr. Michael Lohman ist unter der ISBN-Nr. 3-87003-634-6 im Jahr 1995 im ADAC Verlag GmbH München in Kooperation mit VS Verlagshaus Stuttgart GmbH erschienen. Das Buch enthält viele farbige Fotos sowie Zeichnungen von Reinhild Hofmann.

Eingangs wird der Lebensraum Garten – unter Einbeziehung der ökologischen Grundlagen – dargestellt. Der Autor geht hierbei insbesondere auf den Naturgarten und verschiedene Anschauungsweisen ein. Verschiedene Pflanzengesellschaften, sowie deren Entstehung und Entwicklung, werden beschrieben. Dann widmet sich der Autor der Planung und Gestaltung der Natur im eigenen Garten. Er erörtert eingehend die Frage, wieviel Natur im Garten möglich ist und beschäftigt sich eingehend mit der Reliefplanung zur Schaffung verschiedener Biotope innerhalb nur eines Gartens. Naturnahe Kleingärten und Naturgärten für Kinder sind weitere Themen, die der Autor anspricht. Außerdem geht er auf natürliche Baustoffe – wie Holz und verschiedene Gesteine – sowie deren fachgerechte Verwendung im Naturgarten, ein. Vielfältige Biotope und unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten im Garten werden näher betrachtet. Hierzu gehören begrünte Wände, der Gartenteich, ein Sumpfbeet und der Kräuterrasen. Die Verwendungsmöglichkeiten verschiedener Gehölzarten werden erklärt, sowie deren Unterwuchs.

Im naturnahen Garten wird es nicht langweilig, es ist alles lebendig. Dies liegt nicht nur an den interessanten Pflanzen und Gestaltungselementen, sondern auch an den vielen Tieren, die sich im Naturgarten wohlfühlen. Den im Naturgarten lebenden Vögeln, Säugetieren, Amphibien, Reptilien, Schmetterlingen und anderen Insekten ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Es beeinhaltet neben den vielen sehenswerten Bildern Informationen über Nisthilfen und Futterpflanzen. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit den essbaren Früchten verschiedener Wildpflanzen. Dann geht der Autor auf die Pflege und Vermehrung der Wildpflanzen ein. Die Darstellung wird durch einen Gartenarbeitskalender und eine alphabetische geordnete Aufzählung verschiedener Wildblumen abgerundet.

Besonders gefallen haben mir die vielen zeitlosen Tips rund um den Naturgarten, die der Autor an vielen Stellen in den Text einfliessen lässt. Diese praxisnahen Hinweise sind farblich hervorgehoben und deshalb bei Bedarf schnell wiederzufinden. Die Naturphotos sind ebenfalls gelungen.

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