Aug 17 2013

Broccoli

Category: Nutzpflanzen,ZZ02admin @ 19:12

 


Die Gemüseart Broccoli ist eine Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Das Gemüse stammt ursprünglich aus Anatolien. In Europa wird Broccoli überwiegend in der Mittelmeerregion angebaut. Unter den günstigen klimatischen Bedingungen in Italien beispielsweise kann die nicht winterfeste Pflanze gut gedeihen.

Broccoli, auch unter der Schreibweise Brokkoli bekannt, ähnelt dem Blumenkohl im Wuchs. Die Brokkoli-Röschen sind Blütenstände, die sich noch nicht vollständig entwickelt haben. Sie sind von grüner bis blaugrüner Farbe. Das Gemüse wird geerntet, noch bevor sich die Blüten öffnen. Man kann beim Broccoli sowohl die Broccoliröschen als auch die Stiele essen.

Brokkoli ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Auch im Zusammenhang mit Diäten zur Gewichtsreduktion ist das Gemüse hervorragend geeignet. Im Broccoli sind nur wenige Kalorien vorhanden. In Tierversuchen hat sich gezeigt, dass im Brokkoli krebshemmende Stoffe vorhanden sind. Um die gesunden Inhaltsstoffe so gut wie möglich zu erhalten, wird Brokkoli nicht lange gekocht. Als besonders schonende Zubereitungsform ist das Blanchieren geeignet. Dabei werden die Brokkoliröschen nur für kurze Zeit in kochendes Wasser gegeben. Die wertvollen Inhaltsstoffe im Gemüse bleiben so weitestgehend erhalten. Der Brokkoli ist nach dem Blanchieren schön knackig und der frische Gemüsegeschmack bleibt erhalten.

Es gibt viele schmackhafte Rezepte, die Broccoli enthalten und hier im Blog vorgestellt werden: Das Gemüse schmeckt im rohen und gegarten Zustand. So gibt es beispielsweise den mit Käse überbackenen Broccoliauflauf. Dabei kann man Broccoli mit kleingeschnittenen Tomaten und Paprika kombinieren. Das gibt dem Gemüseauflauf eine pikantere Note. Wem dies noch nicht herzhaft genug ist, der kann Brokkoli mit gegartem Hackfleich und Kartoffeln in einer Sauce Hollandaise überbacken. Brokkolisalat ist ebenfalls sehr beliebt, hierzu passt am besten ein warmes Baguette mit Kräuterbutter. Den Brokkolisalat kann man in verschiedenen Varianten zubereiten. Geschmacklich interessant ist eine Variante mit Schinken oder eine Kombination mit schnittfestem Fetakäse und Cherrytomaten.

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Mrz 13 2013

Aubergine

Category: Nutzpflanzen,ZZ01admin @ 16:52

 


Die Aubergine (Solanum melongena) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Dadurch ist sie verwandt mit der Kartoffel, der Paprika und der Tomate. Sie wird auch als Eierfrucht bezeichnet. Sowohl die Pflanze als auch die Frucht wird als Aubergine bezeichnet. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Asien. Dort wird sie bereits seit mehreren tausend Jahren angebaut. In Spanien und Italien wird das Gemüse seit ca. 500 Jahren angebaut. Die Bezeichnung Aubergine wird vermutlich aus dem Katalanischen abgeleitet.

Die Früchte der Pflanze sind dunkelviolett und oval. Vermutlich ist auch die Farbe aubergine auf die dunkelviolette Frucht zurückzuführen. Die Oberfläche fühlt sich glatt an. Auberginen können bis zu 25 cm lang, und an der dicksten Stelle bis zu knapp 10 cm breit, werden.

Das Gemüse kann auch in Nordeuropa angebaut werden, wenn es auf der Fensterbank vorgezogen wird und danach an einen sonnigen und windgeschützten Standort ausgepflanzt wird. Die Aubergine ist jedoch nicht sehr kältetolerant und sollte auf keinen Fall vor Anfang Juni in den Garten gesetzt werden. Wegen des milden Klimas sind Weinbauregionen für den Anbau dieses Gemüses am ehesten geeignet. China ist das Land, das die meisten Auberginen weltweit in der Landwirtschaft anbaut.

Wenn die Frucht roh oder noch nicht reif ist, enthält sie den Stoff Solanin. Durch Kochen wird das Solanin zerstört. Das giftige Solanin ist ebenfalls in unreifen Tomaten und in grünen Kartoffeln, die nicht richtig angehäufelt wurden, enthalten.

Als Gemüse kann die reife Aubergine für viele verschiedene Gerichte verwendet werden, wie hier im Blog erwähnt: Sie ist Bestandteil des Gerichtes Ratatouille. Gefüllte Auberginen mit Hackfleischfüllung, mit Reismischung oder mit Tomaten-Zwiebelfüllung sind ebenfalls sehr beliebt. Moussaka, das bekannte griechische Gericht, enthält ebenfalls Auberginen. Außerdem sind Auberginenpaste, Auberginensalat, mit Schafskäse überbackene Auberginen sowie Auberginen-Zucchini-Lasagne sehr beliebt.

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Dez 11 2010

Mazaripalme

Category: Exotische Pflanzen,ZZ02admin @ 17:57

 

Die Mazaripalme (Nannorrhops ritchiana) gehörzt zur Familie der Palmen (Arecaceae). Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem südwestlichen Asien. Sie ist anzutreffen in Indien, Pakistan und auf der arabischen Halbinsel. Nannorrhops wächst nicht nur auf dem flachen Land, sondern auch in bergigeren Regionen, bis zu einer Höhe von 1600 Metern. Dort ist sie auch niedrigen Temperaturen ausgesetzt.

Wegen ihrer Frostverträglichkeit kann die Mazaripalme auch in Nordeuropa wachsen. Die Palme ist winterhart. Im ausgewachsenen Zusatand verträgt sie Fröste von bis zu minus 20 Grad Celsius. Für ein gutes Wachstum benötigt die Palme hohe Temperaturen im Sommer. Bei niedrigen Temperaturen im Sommer, oder wenn die Pflanze nicht ausreichend gewässert wird, wächst sie nur sehr langsam. Deshalb sollte sie an einem sonnigen und windgeschützten Standort gepflanzt werden.Wegen ihres ohnehin eher langsamen Wachstums, sind ausgewachsene Mazaripalmen verhältnismäßig teuer. Der Stamm der Mazaripalme kann sich verzweigen. Eine Vermehrung der Palme findet durch die Samen oder durch Bildung von Ausläufern statt.

Wer die Mazaripalme nicht als teure, ausgewachsene Pflanze erwerben möchte, kann die Pflanze selbst aus Samen heranziehen, siehe Erklärung hierzu im Blog:  Die Samen müssen einen Tag vor der Aussaat für mindestens 24 Stunden in zimmerwarmem Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie in Kokosfasersubstrat eingepflanzt und gleichmäßig warm und feucht gehalten. Nach einigen Wochen sollten dann die ersten Jungpflanzen aufgehen. Je frischer der Samen ist, desto schneller keimen sie erfahrungsgemäß. Nach zwei bis drei Monaten können die jungen Mazaripalmen pikiert werden. Es wird jetzt jede Palme in ein eigenes Pflanzgefäß mit Palmenerde gesetzt. Eine junge Mazaripalme ist noch nicht sofort winterhart, in den ersten Jahren sollte sie im Haus oder im Gewächshaus hell und mäßig kühl überwintert werden. Im Sommer kann die Palme als Kübelpflanze auf Balkon oder Terrasse stehen. Im Alter von in der Regel vier bis fünf Jahren kann sie dann in den Garten ausgepflanzt werden.

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