Jan 20 2013

Chinesische Hanfpalme

Category: Exotische Pflanzen,ZZ01admin @ 19:23

 


Die chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) gehört der Familie der Palmengewächse an. Die Pflanze wurde nach dem englischen Forschungsreisenden Robert Fortune benannt. Früher wurde sie auch unter der Bezeichnung Chamaerops excelsa geführt. Die Palme stammt ursprünglich aus Regionen in Japan, China und Thailand. Im Himalaya ist sie noch in Höhen über 2000 Metern zu finden. Auch in anderen subtropischen Gebieten ist sie anzutreffen. Es handelt sich bei der chinesischen Hanfpalme um eine winterharte Palme. Sie kann auch in Gärten und Kübeln in der freien Natur überleben. Nur in besonders kalten mitteleuropäischen Regionen benötigt die Pflanze einen Winterschutz. Die chinesische Hanfpalme kann mit ca. vier bis fünf Jahren ausgepflanzt werden. Dann ist sie alt genug, um dem Frost zu trotzen. In wintermilden Gebieten, also vorwiegend in den Weinbauregionen, kommt sie meist ohne Winterschutz aus.

 

Eine ausgewachsene chinesische Hanfpalme kann bis zu 15 Meter hoch werden. Ihr Stamm ist mit braunen, lose herabhängenden Fasern bedeckt. Sie gehört zu den Fächerpalmen. In der Baumkrone können sich bei der ausgewachsenen Palme fünfzig oder mehr gefiederte Palmenblätter befinden. Die Palmenblätter können bis zu 150 cm lang werden.

 

Am liebsten steht die Hanfpalme an einem sonnigen Standort. Sie verträgt auch Halbschatten, wächst im Halbschatten jedoch langsamer. Außerdem ist sie tolerant gegenüber Nässe und Frost. Sie gehört zu den winterhärtesten Palmen überhaupt und hat sich deshalb mittlerweile in europäischen Gärten einen Stammplatz verdient. Im Wohnhaus überwinterte junge Palmen sollten an den Blättern mit Wasser eingesprüht werden. Dann werden die Blättter der Jungpflanzen durch die trockene Raumluft nicht braun.

 

Eine eigene chinesische Hanfpalme kann man selbst aus Samen aufziehen, dies soll innerhalb des Blogs erklärt werden: Die Samen sind knapp haselnussgroß und müssen – vor dem Aussäen in Anzuchterde oder Kokosfasern – in zimmerwarmem Wasser eingeweicht werden. Je frischer die Samen sind, desto schneller gehen sie in der Regel auf, bei Zimmertemperatur oftmals bereits nach zwei bis sechs Wochen.

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Mrz 26 2011

Chilenische Honigpalme

Category: Exotische Pflanzen,ZZ01admin @ 15:34

 


Die chilenische Honigpalme (Jubaea chilensis) gehört zu den winterharten Fiederpalmen. Die Pflanze stammt, wie der Name schon vermuten lässt, aus Chile. Dort wächst sie am Fuße der Anden zwischen dem 31. und 35. Grad südlicher Breite. Sie kommt in Höhen bis zu 1400 Metern vor. Jubaea chilensis ist die einzige Art in der Gattung Jubaea. In ihrer chilenischen Heimat steht diese Palme unter Naturschutz. Früher wurden dort ältere Honigpalmen gerodet, zur Gewinnung von Palmhonig und Palmwein aus dem Stamm der Jubaea.

 Hin und wieder findet man auch in den gemäßigten Zonen Westeuropas Exemplare der Jubaea. Sie wird in vielen verschiedenen Ländern angebaut. Im Botanischen Garten von Pisa gibt es ein riesiges ausgewachsenes Exemplar der Honigpalme. Die Palme wächst sehr langsam und kann unter günstigen Umweltbedingungen bis zu 30 Meter hoch werden. Sie hat einen glatten grauen Stamm, der über einen Meter dick werden kann. Der graue Stamm wird erst in späteren Jahren ausgebildet. Die Fiederblätter der Palme erreichen eine Länge bis zu 5 Metern bei ausgewachsenen Exemplaren und sind dunkelgrün. Ältere Honigpalmen sind robust und sehr frosttolerant. Ein leichter Frostschutz sollte ab – 5 Grad Celsius angebracht werden. Am besten wird dabei trockne Kälte vertragen.

 Die chilenische Honigpalme kann über den Fachhandel für relativ viel Geld bezogen, oder aber selbst über die Samen angezogen werden. Die Samen der Jubaea sehen aus wie kleine Kokosnüsse und müssen vor dem Aussäen ein bis zwei Tage in zimmerwarmem Wasser vorquellen. Die Samen der Palme sollten für eine einfachere Keimung mit Sandpapier bearbeitet werden. Bis die Pflanze aufgeht, können mehrere Monate vergehen, in denen der Samen in feuchtem Kokosfasersubstrat ruht. Die Jungpalme hat am ehesten Ähnlichkeit mit einem breiten Grashalm. Sie benötigt einen gut durchlässigen Boden und braucht nur wenig Wasser. Jungpflanzen sollten hell und bei niedrigen Temperaturen um vier bis sechs Grad Celsius überwintert werden. Ab einem Alter von fünf bis sechs Jahren kann die Palme an einen möglichst sonnigen und vor Regen geschützten Platz in den Garten gepflanzt werden.

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Dez 11 2010

Mazaripalme

Category: Exotische Pflanzen,ZZ02admin @ 17:57

 

Die Mazaripalme (Nannorrhops ritchiana) gehörzt zur Familie der Palmen (Arecaceae). Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem südwestlichen Asien. Sie ist anzutreffen in Indien, Pakistan und auf der arabischen Halbinsel. Nannorrhops wächst nicht nur auf dem flachen Land, sondern auch in bergigeren Regionen, bis zu einer Höhe von 1600 Metern. Dort ist sie auch niedrigen Temperaturen ausgesetzt.

Wegen ihrer Frostverträglichkeit kann die Mazaripalme auch in Nordeuropa wachsen. Die Palme ist winterhart. Im ausgewachsenen Zusatand verträgt sie Fröste von bis zu minus 20 Grad Celsius. Für ein gutes Wachstum benötigt die Palme hohe Temperaturen im Sommer. Bei niedrigen Temperaturen im Sommer, oder wenn die Pflanze nicht ausreichend gewässert wird, wächst sie nur sehr langsam. Deshalb sollte sie an einem sonnigen und windgeschützten Standort gepflanzt werden.Wegen ihres ohnehin eher langsamen Wachstums, sind ausgewachsene Mazaripalmen verhältnismäßig teuer. Der Stamm der Mazaripalme kann sich verzweigen. Eine Vermehrung der Palme findet durch die Samen oder durch Bildung von Ausläufern statt.

Wer die Mazaripalme nicht als teure, ausgewachsene Pflanze erwerben möchte, kann die Pflanze selbst aus Samen heranziehen, siehe Erklärung hierzu im Blog:  Die Samen müssen einen Tag vor der Aussaat für mindestens 24 Stunden in zimmerwarmem Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie in Kokosfasersubstrat eingepflanzt und gleichmäßig warm und feucht gehalten. Nach einigen Wochen sollten dann die ersten Jungpflanzen aufgehen. Je frischer der Samen ist, desto schneller keimen sie erfahrungsgemäß. Nach zwei bis drei Monaten können die jungen Mazaripalmen pikiert werden. Es wird jetzt jede Palme in ein eigenes Pflanzgefäß mit Palmenerde gesetzt. Eine junge Mazaripalme ist noch nicht sofort winterhart, in den ersten Jahren sollte sie im Haus oder im Gewächshaus hell und mäßig kühl überwintert werden. Im Sommer kann die Palme als Kübelpflanze auf Balkon oder Terrasse stehen. Im Alter von in der Regel vier bis fünf Jahren kann sie dann in den Garten ausgepflanzt werden.

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Aug 23 2009

Kokospalme

Category: Exotische Pflanzen,ZZ02admin @ 13:27

 


Die Kokospalme (Cocos nucifera) gehört zur Familie der Palmengewächse. Die Palme besitzt gefiederte Blätter und kann mehrere Meter hoch werden. Unter günstigen Umweltbedingungen ist eine Höhe von 30 Metern keine Seltenheit. Die Pflanze wächst aus der Kokosnuss heraus. Diese ist schwimmfähig und resistent gegen Salzwassser. Deshalb überlebt die Kokosnuss auch viele Tage im Ozean. Aus diesem Grund ist die Kokospalme an so gut wie allen tropischen Küsten beheimatet. Die Kokosnuss wird an den Strand gespült und beginnt im Sand zu keimen. Das kann bis zu einem halben Jahr dauern, je nachdem wie frisch die Kokosnuss ist und wie hoch die Temperaturen sind. Cocos nucifera ist für viele Europäer der Inbegriff der Palme schlechthin.

Nicht nur am Indischen Ozean fühlt sich diese Palme wohl. Inzwischen ist die exotische Pflanze auch in vielen Wohnzimmern und Büros anzutreffen. Als Zimmerpflanze ist die Kokospalme hervorragend geeignet. Man sollte allerdings bei der Haltung und Pflege einiges beachten, um lange Freude an der Pflanze zu haben. Kokospalmen benötigen einen ausreichend großen Topf. Nach unten hin benötigt die Pflanze viel Platz, um Wurzeln zu bilden. Die Nährstoffe, die die Palme anfangs aus der Kokosnuss bezieht, reichen nur für die erste Zeit. Der Pflanztopf sollte am besten lockere Palmenerde enthalten. Als Standort eignet sich ein heller Fensterplatz. In den ersten Wochen nach der Keimung sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Das noch empfindliche Pflänzchen würde sonst im schlimmsten Fall verbrennen.

Im Sommer kann die Kokospalme auch auf der Terrasse oder dem Balkon gehalten werden. Dazu werden Temperaturen um die 20 Grad Celsius benötigt. Kurzfristig tiefere Temperaturen werden toleriert, allerdings wirkt sich dies negativ auf das Wachstum der Pflanze aus.

In ihrer Heimat wächst die Kokospalme als Wildpflanze an den Stränden. In tropischen Plantagen wird sie als landwirtschaftliche Nutzpflanze angebaut. Genutzt wird das weiße Fruchtfleisch der Kokosnüsse, die Kokosmilch und die Kokosfasern.

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