Aug 02 2011

Tomate

Category: Nutzpflanzen,ZZ01admin @ 09:23

 


Die Tomate (Solanum lycopersicum) ist eine Nutzpflanze, die zur Gattung der Nachtschattengewächse gehört. Ursprünglich kommt die Tomate aus Süd- und Mittelamerika. Dort wurde bereits eine Urform der Pflanze von den Mayas und Azteken angebaut. Ende des fünfzehnten Jahrhunderts wurde das Gemüse von den spanischen Eroberern nach Europa gebracht.

Solanum lycopersicum ist eine aufrecht wachsende Pflanze, manchmal auch kriechend. Der grüne Stengel der Nutzpflanze ist mit feinen Haaren besetzt. Die Blätter der Tomate sind grün und ebenfalls haarig. Die Früchte sind erst grün und später, im reifen Zustand, werden sie leuchtendrot. Es gibt auch gelbe oder tief dunkelrote, fast schwarze Tomaten. Die Tomaten enthalten Samen, die ca. drei mm lang sind. Wenn man die Samen vorsichtig entfernt und trocknet, können sie für die eigene Hobbyzucht verwendet werden. Die Früchte sind meist rund und haben einen Durchmesser von zwei bis vier Zentimetern. Eiertomaten dagegen sind länglich. Fleischtomaten und Riesentomaten können bis zu einem Kilo wiegen. Bei guter Düngung sind Durchmesser von zehn Zentimetern keine Seltenheit.

Tomaten mögen einen geschützten und sonnigen Standort. Sie sollten regelmäßig gedüngt und gewässert werden. Viele Sorten kann man auch problemlos auf dem Balkon ziehen. Besonders kleinwüchsige Tomaten, wie die Cherrytomaten oder Cocktailtomaten, sind geeignet für die Balkonanzucht. Eine Aussaat auf der Fensterbank ab Februar ist sinnvoll. Bei der Anzucht im Haus oder auf dem Balkon muss man jedoch bei diesem Gemüse folgendes beachten: Die grünen Bestandteile der Tomatenpflanze sind giftig, weil sie den Stoff Tomatin enthalten. Deshalb sollte man auch keine noch unreifen Früchte probieren, denn dies kann zu Übelkeit führen.

Tomaten werden als Gemüse für vielerlei Gerichte eingesetzt. Wegen der enthaltenen Antioxidantien, Vitamine, Mineralstoffe und des figurfreundlichen Nährwertgehaltes, ist die Tomate eine gefragte Nutzpflanze. Man kann sie unter anderem verarbeiten zu Tomatensauce, Tomatensuppe, Tomatensalat, Tomatenketchup, Grillgemüse, als Pizzabelag oder einfach nur als gesunde Beilage zu Tellergerichten.

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Dez 11 2010

Mazaripalme

Category: Exotische Pflanzen,ZZ02admin @ 17:57

 

Die Mazaripalme (Nannorrhops ritchiana) gehörzt zur Familie der Palmen (Arecaceae). Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem südwestlichen Asien. Sie ist anzutreffen in Indien, Pakistan und auf der arabischen Halbinsel. Nannorrhops wächst nicht nur auf dem flachen Land, sondern auch in bergigeren Regionen, bis zu einer Höhe von 1600 Metern. Dort ist sie auch niedrigen Temperaturen ausgesetzt.

Wegen ihrer Frostverträglichkeit kann die Mazaripalme auch in Nordeuropa wachsen. Die Palme ist winterhart. Im ausgewachsenen Zusatand verträgt sie Fröste von bis zu minus 20 Grad Celsius. Für ein gutes Wachstum benötigt die Palme hohe Temperaturen im Sommer. Bei niedrigen Temperaturen im Sommer, oder wenn die Pflanze nicht ausreichend gewässert wird, wächst sie nur sehr langsam. Deshalb sollte sie an einem sonnigen und windgeschützten Standort gepflanzt werden.Wegen ihres ohnehin eher langsamen Wachstums, sind ausgewachsene Mazaripalmen verhältnismäßig teuer. Der Stamm der Mazaripalme kann sich verzweigen. Eine Vermehrung der Palme findet durch die Samen oder durch Bildung von Ausläufern statt.

Wer die Mazaripalme nicht als teure, ausgewachsene Pflanze erwerben möchte, kann die Pflanze selbst aus Samen heranziehen, siehe Erklärung hierzu im Blog:  Die Samen müssen einen Tag vor der Aussaat für mindestens 24 Stunden in zimmerwarmem Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie in Kokosfasersubstrat eingepflanzt und gleichmäßig warm und feucht gehalten. Nach einigen Wochen sollten dann die ersten Jungpflanzen aufgehen. Je frischer der Samen ist, desto schneller keimen sie erfahrungsgemäß. Nach zwei bis drei Monaten können die jungen Mazaripalmen pikiert werden. Es wird jetzt jede Palme in ein eigenes Pflanzgefäß mit Palmenerde gesetzt. Eine junge Mazaripalme ist noch nicht sofort winterhart, in den ersten Jahren sollte sie im Haus oder im Gewächshaus hell und mäßig kühl überwintert werden. Im Sommer kann die Palme als Kübelpflanze auf Balkon oder Terrasse stehen. Im Alter von in der Regel vier bis fünf Jahren kann sie dann in den Garten ausgepflanzt werden.

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