Feb 09 2013

Vogelfütterung im Winter

Category: Tiere im Garten,ZZ01,ZZ03admin @ 21:07

 


Der Winter überzieht den Garten mit einer Schneeschicht und lässt die Natur im weißen Glanz erstrahlen. Doch was dem Menschen gefällt, kann für die Tiere im heimischen Garten und in der freien Natur Futternot bedeuten. Deshalb ist es wichtig, sich bereits vor Wintereinbruch Gedanken um die Fütterung der Gartenbewohner zu machen.

Die Fütterung der Tiere im Winter muss nicht aufwendig oder teuer sein. Vielmehr ist es möglich, bereits im Sommer und Herbst für die kalte Jahreszeit vorzusorgen. Als Vogelfutter kommen beispielsweise Sonnenblumenkerne in Frage. Diese können im Herbst aus den verwelkten Sonnenblumen entnommen werden. Die getrockneten Sonnenblumenkerne können dann im Winter ins Vogelhaus gestreut werden. Im Vogelhaus ist das Futter vor Feuchtigkeit geschützt. Allerdings sollte man erst bei Schnee und Minusgraden füttern, denn heimische Vögel finden bei milden Temperaturen selbst ausreichend Futter im Garten.

Wer etwas Zeit mitbringt und Vogelfutter zum Aufhängen selbst herstellen möchte, kann dies ohne großen Aufwand kostengünstig bewerkstelligen. Gebraucht werden Sonnenblumenkerne, grobkörnige Haferflocken und Palmfett. Je nach Verfügbarkeit kann man auch weitere Zutaten wie Maiskörner oder Rosinen hinzufügen. Das Palmfett wird bei geringer Hitze in der Pfanne geschmolzen und die Haferflocken sowie die Sonnenblumenkerne (und falls vorhanden weitere Zutaten/Körner) werden untergemischt. Die Masse wird in Kuchenförmchen oder Muffinformen gefüllt, bis sie erkaltet. Danach kann man mit einer dicken Nadel ein Band durchziehen und das Vogelfutter an beliebiger Stelle an einen Baum in den Garten hängen. Beim Fressen im Vogelhaus oder am Futterknödel sind die Vögel vor Katzen oder Mardern sicher.

Während die Spatzen wenig wählerisch sind, fressen Drosseln und Kohlmeisen hauptsächlich weiches Futter. Bei der Fütterung im Vogelhaus sollte man das Haus regelmäßig gründlich auswischen, um die Übertragung von Krankheitserregern durch Vogelkot zu vermeiden.

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Jan 30 2010

Winterblüher

Category: Gartengestaltung,ZZ01,ZZ03admin @ 15:50

 


Im Winter muss es im Garten nicht öd und leer aussehen. Es gibt eine Vielzahl an Pflanzen, die während der kalten Jahreszeit Farbe und Abwechslung bringen.

Als Bodendeckerpflanze, die auch im Winter in Blüte steht, empfiehlt sich die Besenheide (Calluna vulgaris). Dieses Heidekraut bevorzugt nährstoffarmen und sauren Boden. Ein heller Standort ohne Staunässe wird von Calluna vulgaris bevorzugt.

Ebenfalls im Winter blüht der Seidelbast (Daphne mezereum). Der Strauch blüht im Februar sowie März und besitzt viele dunkelrosa Blüten, die stark duften. Die Früchte sind klein und dunkelrot. Zu beachten ist, dass der Seidelbast sehr giftig ist. Deshalb sollte dieser Winterblüher nur dort gepflanzt werden, wo keine kleinen Kinder spielen.

Der Winterschneeball, auch unter der Bezeichnung Duftschneeball bekannt, zählt ebenfalls zu den Winterblühern. Der mittelhohe Strauch besitzt eine weiße Blütenfarbe. Er ist langsam wachsend und erreicht eine Höhe von bis zu drei Metern. Je nach Witterung steht der Winterblüher schon im Dezember oder auch erst im Februar in Blüte.

Es gibt aber auch Pflanzen, die den Garten im Winter durch ihre bunten Früchte farbig gestalten, so zum Beispiel die Schönfrucht (Callicarpa), auch unter der Bezeichnung Liebesperlenstrauch bekannt. Die Pflanze besitzt blau-lila Steinfrüchte, die sich dekorativ gegen den Schnee im winterlichen Garten abheben.

Nicht vergessen sollte man die Krokusse, Winterlinge, den Schneeglanz oder die Schneeglöckchen. Die vorgenannten späten Winterblüher oder fast schon Frühlingsblüher sind als Beetpflanzen ebenso geeignet, wie zur Auswilderung unter Gehölzen. Wer sich über einen langen Zeitraum im Winter und dem beginnenden Frühjahr an den Blüten der Krokusse erfreuen möchte, sollte die Krokusse mit Wildkrokussen kombiniert einpflanzen. Wildkrokusse haben kleinere Blüten als der Gatenkrokus (Crocus vernus), sind aber genauso pflegeleicht.

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