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	<title>Kräuter &#8211; expertenpark.de</title>
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	<description>Blog über Garten, Pflanzen, Haus und Immobilien</description>
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		<title>Bärlauch</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 11:13:36 +0000</pubDate>
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<p><img src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/f1b9487383f44e68b5e4c3469325e41f" alt="" width="1" height="1"><br />
Der <strong>Bärlauch</strong> (Allium ursinum) ist eine nach Knoblauch duftende <strong>Pflanze</strong>, die man in schattigen Laubwäldern &#8211; oder immer öfter auch im Garten von Hobbygärtnern mit Interesse an Kräutern &#8211; vorfindet.</p>
<p>Die <strong>Pflanze</strong> <strong>Bärlauch</strong> kann eine Wuchshöhe bis zu einem halben Meter erreichen. Die dunkelgrünen Blätter der <strong>Pflanze</strong> verbreiten den typischen lauchartigen Geruch. Wenn man diesen Geruch beachtet, besteht normalerweise auch keine Verwechslungsgefahr mit den ähnlich aussehenden Blättern der Maiglöckchen. Unabhängig von diesem, nicht immer als schön empfundenen Geruch, ist die weiße, grazile Bärlauchblüte schön anzusehen. In der freien Natur tritt der <strong>Bärlauch</strong> in Pflanzenkolonien auf, besonders dann, wenn er kalkhaltige Böden vorfindet. Die Pflanzen bedecken dann flächig den Waldboden. In Schleswig-Holstein wird der <strong>Bärlauch</strong> als potenziell gefährdete <strong>Pflanze</strong> eingestuft. Deshalb sollte man den <strong>Bärlauch</strong> selbst im Garten anpflanzen, was dem Schutz, sowie der Verbreitung, der Art dient. Von einem Abernten der Wildpflanzen ist &#8211; zumindest in Schleswig-Holstein &#8211; abzuraten.</p>
<p>Besonders geschätzt wird der <strong>Bärlauch</strong> als natürliches Lebensmittel. Die Wildpflanze <strong>Bärlauch</strong> kann im Frühjahr für die Zubereitung von Kräuterquark verwendet werden. Dazu werden die Blätter der <strong>Pflanze</strong> in dünne Streifen geschnitten. Der frisch geerntete <strong>Bärlauch</strong> aus dem eigenen Garten wird dann, zusammen mit einem Schuss Mich, in den Quark gerührt. Wer einmal den Bärlauch im Garten angebaut hat, braucht sich in der Regel keine Sorgen um die Vermehrung der frostkeimenden <strong>Pflanze</strong> machen. Vielmehr ist zu beobachten, dass der <strong>Bärlauch</strong> vermehrt Horste ausbildet und die Pflanzen expandieren. Als Heilpflanze werden dem <strong>Bärlauch</strong> unter anderem blutdrucksenkende und antibakterielle Wirkung nachgesagt. Desweiteren soll die auch als Waldknoblauch bezeichnete <strong>Pflanze</strong> gegen Arterienverkalkung und Völlegefühl helfen. Aber auch, wenn man keine Beschwerden hat, gegen die der <strong>Bärlauch</strong> helfen könnte, ist diese <strong>Pflanze</strong> für die Blüte im Frühjahr, sowie die Gehölzunterpflanzung, ein wertvoller Gartentipp.</p>
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