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	<title>Pflanzen &#8211; expertenpark.de</title>
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		<title>Chili</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 09:11:27 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Balkon- und Kübelpflanzen]]></category>
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Genauso wie Paprika, gehört <strong>Chili</strong> zur Gattung Capsicum. Die <strong>Pflanzen</strong> stammen ursprünglich aus dem südlichen sowie mittleren Amerika, haben aber mit der Zeit auch in Europa immer mehr Freunde gefunden.</p>
<p>Wer den Begriff <strong>Chili</strong> hört, assoziiert diesen unwillkürlich mit scharf. Es gibt sehr viele Sorten <strong>Chili</strong>, die ausgesprochen scharf sind. Das liegt am Inhaltsstoff Capsaicin, der in den <strong>Pflanzen</strong> enthalten ist, und ihnen die Schärfe (Grad 0 bis 10) verleiht. Die verschiedenen Arten <strong>Chili</strong> unterscheiden sich nicht nur in der Schärfe, sondern auch im Aussehen. Die meisten Arten sind lang gestreckt und haben die Farben grün, gelb, orange oder rot. Durch die interessante Form und Farbe der Früchte sind die <strong>Pflanzen</strong> nicht nur Nutzpflanzen, sondern auch Dekoration auf der Fensterbank oder auf dem Balkon bzw. auf der Terrasse. Weil <strong>Chili</strong> ursprünglich aus wärmeren Regionen stammt, verträgt die <strong>Pflanze</strong> keine Minusgrade. Deshalb sollte man Chilis auf der Fensterbank heranziehen und die <strong>Pflanzen</strong> frühestens im Mai, nach den Eisheiligen, auf Balkon oder Terrasse stellen.</p>
<p>Wer sich für <strong>Chili</strong> interessiert, hat die Qual der Wahl. Es gibt inzwischen viele Sämereiangebote von Gartenbaubetrieben oder Tauschbörsen, die unterschiedliche Arten von <strong>Chili</strong> anbieten. Zum Einstieg kann man zwei oder drei Arten <strong>Chili</strong> antesten, um herauszufinden, wie man mit der Anzucht der verschiedenen <strong>Pflanzen</strong>, sowie unterschiedlichen Schärfegraden, zurechtkommt. Die Chilisamen können für zwei Stunden in lauwarmen Wasser vorgequollen werden. Dies ist aber nicht zwingend erforderlich. Bei der Aussaat ist wichtig, dass die Samen nur ganz leicht mit Erde bedeckt werden. Nach ein bis eher zwei Wochen (je nach Umgebungstemperatur) gehen die ersten <strong>Chili</strong> Samen auf. Wenn sich die ersten Blätter gebildet haben, können die <strong>Pflanzen</strong> jeweils in größere Töpfe umgetopft werden. Bei ausreichenden Umgebungstemperaturen kann die <strong>Chili</strong> dann im Freien gehalten werden. Dort werden die weißen Blüten von Insekten bestäubt, so dass sich die Früchte an den <strong>Pflanzen</strong> entwickeln können.</p>
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