Aug 01 2010

Naturnah gärtnern

Category: Gartengestaltung,ZZ02admin @ 20:46

 


Um richtig naturnah gärtnern zu können, muss der Hobbygärtner nicht viele Fachbücher über den Gartenbau lesen. Vielmehr ist es wichtig, sich an der Natur selbst zu orientieren, und nicht zu viele künstliche Elemente in den Garten einfliessen zu lassen.

Der Hobbygärtner kann naturnah gärtnern und trotzdem – oder gerade deshalb – gute Erträge im Gemüseanbau oder in der Anzucht und Pflege von Blumen erzielen. Nur werden beim naturnah gärtnern keine künstlichen Dünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Vielmehr orientiert sich der Gartenfreund, der naturnah gärtnern kann, an den Möglichkeiten der Natur. So werden beispielsweise gegen Blattläuse keine Chemiekeulen, sondern natürliche Fressfeinde, nämlich Marienkäfer, eingesetzt. Als Dünger kommen Gründüngungspflanzen, die den Boden mit Stickstoff versorgen, in Frage. Wer naturnah gärtnern möchte, legt in der Regel mehr Wert auf Qualität, als auf Quantität im Garten. Genmanipuliertes Saatgut findet keine Verwendung. Bei der extensive Bewirtschaftung des Gartens liegen einige Teile im Gemüsegarten brach, bzw. werden mit Gründüngungspflanzen bepflanzt. Dadurch kann sich der Gartenboden regenerieren und trocknet nicht aus. Im naturnahen Garten haben auch Tiere Platz. Denn auch sie haben als Teil der Natur eine Daseinsberechtigung im Garten.

Beim naturnah gärtnern werden weitestgehend Materialien aus der Natur eingesetzt. Deshalb setzen Gartenbesitzer, die naturnah gärtnern wollen, lieber Materialien wie Holz und Naturstein ein. Beton hingegen findet man kaum in naturnahen Gärten. Als Gestaltungselement im naturnahen Garten finden auch Bachläufe und Tümpel, die der Natur nachempfunden sind, Verwendung. Anstelle vom Rasen (oder zusätzlich zum Rasen), legen Gartenbesitzer, die naturnah gärtnern, oftmals Wildblumenwiesen an. Durch die verschiedenen Wildblumenarten werden Insekten in den naturnahen Garten gelockt. Dies wirkt sich auch positiv auf die Bestäubung der Nutzpflanzen aus.

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