Aug 30 2010

Erntezeit

Category: Allgemein,ZZ02admin @ 16:37

 


Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt und der Herbst Einzug hält, kann sich der Hobbygärtner auf die Zeit der Ernte freuen. Die Erntezeit entlohnt den Gartenbesitzer für manche anstrengenden Stunden in seinem Garten.

Das goldene Herbstlicht kündigt an, dass sich das Gartenjahr einem wichtigen Abschnitt nähert. Die Erntezeit im Garten ist für viele Hobbygärtner die schönste Zeit im Jahr. Vorbei sind die Stunden, in denen Unkraut gejätet, oder das Beet in mühsamer Kleinarbeit von Raupen, Schnecken oder anderen tierischen Mitbewohnern gesäubert wurde. Wenn die Ernte eingebracht wird, verblassen alle Erinnerungen an vorangegangene Arbeiten im Garten. Wenn die Kirschen geerntet werden, weiß der Hobbygärtner, dass die Maßnahmen zum Schutz gegen übermäßigen Vogelfraß Erfolg hatten. Bei der Erdbeerernte, die frühzeitig meist im Juni stattfindet, verhält es sich ähnlich. Der Hobbygärtner freut sich, wenn die roten und großen Erdbeeren, unversehrt von Tierfraß für die Ernte bereitstehen. Dann folgt auf die Erdbeerernte die Beerenernte. Reife Himbeeren warten darauf, vom Hobbygärtner gepflückt zu werden. Im Spätsommer und Herbst ist dann endlich Erntezeit für Äpfel, Birnen und Pflaumen. Die Obstbäume hängen prall voll mit den appetitlichen Früchten, die nur auf die Ernte zu warten scheinen. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn die reifen Früchte vom Baum fallen und Wespen anlocken. Besonders wenn Kinder im Garten spielen, sollten sie auf die Gefahr von Insektenstichen hingewiesen werden. Aber auch Insekten, die sich während der Erntezeit auf das herabfallende Obst stürzen, können den Hobbygärtner nicht erschüttern. Es stellt sich vielmehr die Frage, wie die plötzlich vorhandenen Mengen an Obst sinnvoll genutzt, beziehungsweise haltbar gemacht werden können.

Um die Obst Ernte zu verwerten, kann man sie für das Kuchen backen, für Kompott oder zur Marmeladen- und Geleeherstellung verwenden. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ebenso ist die Herstellung von Fruchteis, Fruchtsaft oder Fruchtlikör denkbar.

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Aug 22 2010

Sommerblumen

Category: Blumen,ZZ02admin @ 19:38

 


Der Ziergarten ist besonders im Sommer schön anzusehen, wenn viele bunte Sommerblumen ihn in voller Blütenpracht erstrahlen lassen.

Natürlich bleibt es jedem Hobbygärtner selbst überlassen, wie er seinen Ziergarten gestaltet. Die meisten Hobbygärtner mit Freude am Ziergarten gestalten diesen mit Stauden und einjährigen sowie zweijährigen Sommerblumen. Das hat den Vorteil, dass der Ziergarten durch die Stauden eine gewisse Kontinuität behält. Die Stauden sind mehrjährig und erfreuen das Auge des Betrachters Jahr für Jahr. Durch Sommerblumen, die einjährig oder zweijährig sind, kann mit Farben und Formen im Ziergarten gespielt werden. Gartenfreunde können ausprobieren, wohin die einjährigen Sommerblumen farblich am besten passen. Wenn das Ergebnis der Gartenplanung dann zur Zufriedenheit ausfällt, fotografieren viele Hobbygärtner ihre Lieblingsblumen.

Aber auch wenn die Kombination aus einjährigen Sommerblumen und mehrjährigen Stauden farblich mal nicht so gut zusammenpasst, hat der Gartenfreund doch aus diesem Experiment für die Zukunft dazugelernt. Standorten werden dann im nächsten Jahr variiert. Außerdem können die Sommerblumen abgepflückt werden und finden auch in der Vase einen Platz, wo sie das Haus sommerlich verschönern können.

Einjährige Sommerblumen können nicht nur mit Stauden, sondern auch mit Sträuchern reizvoll kombiniert werden. Bunte einjährige Mohnblumen oder leuchtendblaue Kornblumen sehen vor sattgrünen Sträuchern gut aus und bringen ihre Farben im Ziergarten voll zur Geltung. Damit der Ziergarten nicht überladen wirkt, können Sommerblumen farblich passend im Garten gruppiert werden. Das Gesamtbild des Gartens wirkt dadurch ruhiger. Hobbygärtner, denen das zu brav und langweilig ist, nutzen eine Ecke im Ziergarten als Blumenwiese, in der sie viele verschiedene Sommerblumen auf einem Mal aussäen. Das sieht interessant aus und kann auch als Test dafür dienen, welche Blumen sich im Garten wohl fühlen, beziehungsweise für den Bodentyp besonders geeignet sind.

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Aug 01 2010

Naturnah gärtnern

Category: Gartengestaltung,ZZ02admin @ 20:46

 


Um richtig naturnah gärtnern zu können, muss der Hobbygärtner nicht viele Fachbücher über den Gartenbau lesen. Vielmehr ist es wichtig, sich an der Natur selbst zu orientieren, und nicht zu viele künstliche Elemente in den Garten einfliessen zu lassen.

Der Hobbygärtner kann naturnah gärtnern und trotzdem – oder gerade deshalb – gute Erträge im Gemüseanbau oder in der Anzucht und Pflege von Blumen erzielen. Nur werden beim naturnah gärtnern keine künstlichen Dünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Vielmehr orientiert sich der Gartenfreund, der naturnah gärtnern kann, an den Möglichkeiten der Natur. So werden beispielsweise gegen Blattläuse keine Chemiekeulen, sondern natürliche Fressfeinde, nämlich Marienkäfer, eingesetzt. Als Dünger kommen Gründüngungspflanzen, die den Boden mit Stickstoff versorgen, in Frage. Wer naturnah gärtnern möchte, legt in der Regel mehr Wert auf Qualität, als auf Quantität im Garten. Genmanipuliertes Saatgut findet keine Verwendung. Bei der extensive Bewirtschaftung des Gartens liegen einige Teile im Gemüsegarten brach, bzw. werden mit Gründüngungspflanzen bepflanzt. Dadurch kann sich der Gartenboden regenerieren und trocknet nicht aus. Im naturnahen Garten haben auch Tiere Platz. Denn auch sie haben als Teil der Natur eine Daseinsberechtigung im Garten.

Beim naturnah gärtnern werden weitestgehend Materialien aus der Natur eingesetzt. Deshalb setzen Gartenbesitzer, die naturnah gärtnern wollen, lieber Materialien wie Holz und Naturstein ein. Beton hingegen findet man kaum in naturnahen Gärten. Als Gestaltungselement im naturnahen Garten finden auch Bachläufe und Tümpel, die der Natur nachempfunden sind, Verwendung. Anstelle vom Rasen (oder zusätzlich zum Rasen), legen Gartenbesitzer, die naturnah gärtnern, oftmals Wildblumenwiesen an. Durch die verschiedenen Wildblumenarten werden Insekten in den naturnahen Garten gelockt. Dies wirkt sich auch positiv auf die Bestäubung der Nutzpflanzen aus.

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