
Um den Gartenboden im Frühling zu beleben, bietet sich die Gründüngung als geeignete Methode an. Mittels Gründüngung wird die Fruchtbarkeit des Gartenbodens verbessert. Aber nicht nur im Frühjahr, sondern auch ganzjährig auf brachliegenden Gartenflächen, kann der Hobbygärtner mit Hilfe der Gründüngung die Bodenstruktur sowie den Nährstoffgehalt des Gartenbodens verbessern.
Die Gründüngung besteht nicht aus einem handelsüblichen Dünger, der besonders umweltverträglich ist, auch wenn man dies zuerst bei dem Schlagwort Gründüngung denken könnte. Vielmehr werden besondere Gründüngungspflanzen angebaut, die die Struktur des Bodens verbessern. Durch die Wurzeln der Gründüngungspflanzen wird der Boden aufgelockert. Dies ist besonders bei Gründüngungspflanzen wie Lupinen oder Sonnenblumen der Fall. Der aufgelockerte Boden kann das Regenwasser im Garten besser speichern, was den Zierpflanzen und Nutzpflanzen im Garten unmittelbar zugute kommt. Als Dünger der besonderen Art wirken sogenannte Leguminosen. Das sind Pflanzen, die den Gartenboden mit Hilfe von Symbiose (hier: Schmarotzergemeinschaft der Gründüngungspflanzen mit Knöllchenbakterien) mit Stickstoff anreichern. Als wichtige Stickstofflieferanten für die Düngung in Form von Gründüngung sind vor allem roter Klee und Lupinen. Auch Erbsen oder Bohnen zählen zu den Leguminosen und tragen zur Versorgung des Gartenbodens mit Stickstoff bei.
Bei der Gründüngung sollte man dafür Sorge tragen, dass Gründüngungspflanzen dergleichen Pflanzenfamilie nicht in aufeinanderfolgenden Jahren an derselben Stelle im Garten angebaut werden. Dadurch können viele Pflanzenkrankheiten, wie beispielsweise die Kohlhernie, vermieden werden. Viele Gründüngungspflanzen, wie die langblühende Phacelia, bieten einen weiteren Nutzen für den Hobbygärtner. In Verbindung mit Gemüsepflanzen oder Obstbäumen gepflanzt, lockt sie durch ihre Blüte viele Bienen an, die dann Obstbäume oder Gemüsepflanzen bestäuben. Phacelia hat einen weiteren Vorteil. Weil Phacelia fruchtfolgeneutral ist, kann man diese Gründüngungspflanzen vor beliebigen Gemüsekulturen aussäen.
Tags: Dünger, Gründüngung, Gründüngungspflanzen, Phacelia

Die Brennnessel ist Wildpflanze, Heilpflanze, Nutzpflanze und Unkraut zugleich. Grund genug, um die vielseitige Pflanze Brennnessel einmal genauer anzuschauen.
Viele Hobbygärtner kennen die Brennnessel im eigenen Garten. In mit Blumen und Sträuchern wenig besiedelten Ecken des Gartens, breiten sich Brennesseln aus. Die Brennnessel ist im Garten oftmals nicht gern gesehen. Hobbygärtner haben Bedenken, dass sich Familienmitglieder an den Pflanzen verletzen können. Brennnesseln (Urtica) kommen im mittleren Europa in vier unterschiedlichen Arten vor. Allen Brennesseln ist gemeinsam, dass sie Brennhaare besitzen, an denen man sich empfindlich verbrennen kann. Insofern ist die Skepsis der Hobbygärtner berechtigt.
Doch die Brennnessel ist viel mehr, als eine krautige Pflanze mit Brennhaaren. Man muss sie nur richtig einsetzen. Als Nutzpflanze kann die Wildpflanze Brennnessel ähnlich dem Spinat verwendet werden. Wegen des hohen Vitamingehaltes werden besonders die jungen Triebe der Brennnesselpflanze als Gemüse genutzt, ähnlich dem Spinat. Bei richtiger Zubereitung (kochen) ist von den Brennhaaren beim Verzehr nichts mehr zu merken. Die Pflanze ist eine Delikatesse, die bei Feinschmeckern immer mehr Anhänger findet. Aber nicht nur bei Menschen, auch bei Tieren, dient die Brennnessel als Nahrungsquelle. Viele Raupen ernähren sich von Brennnesseln, bevor sie sich zu bunten Schmetterlingen ernähren. Somit nehmen Brennnesseln eine wichtige Funktion in der Nahrungskette ein.
Als Heilpflanze wird der Brennnessel nachgesagt, dass sie, als Tee genossen, entschlackend wirken soll. Ebenso wird die Brennessel als Extrakt in Haarwassern verwendet, mit dem Ziel, die Kopfhaut zu beleben und Schuppenbefall zu mindern. Wenn man bedenkt, dass Brennnesselpflanzen einen derart breiten Einsatzbereich haben, sollte man sie nicht als Unkraut betrachten. Vielmehr sollte man Brennnesseln als Wildpflanzen bzw. nicht alltägliches Gemüse in den Speiseplan einbeziehen. Wer Brennnesseln nicht als Gemüse mag, kann Brennnesselsud zur Vernichtung von Blattläusen herstellen.
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Wer Ausschau nach einer besonderen Zimmerpflanze hält, die nicht jeder Pflanzenliebhaber auf seiner Fensterbank hat, sollte sich über fleischfressende Pflanzen informieren.
Der Name fleischfressende Pflanzen hört sich erst einmal spektakulär an. Natürlich geht für den Menschen keine Gefahr von fleischfressenden Pflanzen, auch unter der Bezeichnung Karnivoren bekannt, aus. Vielmehr benötigt die fleischfressende Pflanze Stickstoff, den sie durch das Verdauen von kleinen Fliegen und anderen Insekten erhält. Als Zimmerpflanze finden häufig die Venusfliegenfalle und der Sonnentau Verwendung. Die Art und Weise, wie diese Karnivoren ihre Beute einfangen, ist unterschiedlich.
Die Venusfliegenfalle, welche ursprünglich aus den USA stammt, fängt ihre Beutetiere mit Hilfe einer Klappfalle. Wenn sich eine Fliege auf das Fangblatt der Venusfliegenfalle setzt, dann schnappt dieses durch den Bewegungsreiz blitzschnell zu. Das Insekt wird dann in der zugeklappten Falle verdaut, so dass eine Versorgung mit den lebensnotwendigen Stoffen für fleischfressende Pflanzen stattfinden kann. Der Sonnentau benutzt eine andere Methode, um Futterinsekten einzufangen. Und zwar besitzen fleischfressende Pflanzen der Gattung Sonnentau Blätter, die mit klebrigen Drüsen bestückt sind. Insekten, die sich auf diese Klebedrüsen-Blätter setzen, können den Karnivoren nicht mehr entkommen und dienen ihnen als stickstoffhaltige Nahrung. Insbesondere wenn Fruchtfliegen den Haushalt unsicher machen, können zwei bis drei Karnivoren der Gattung Sonnentau ausreichen, um Abhilfe zu schaffen. Auf den Kauf einer Fruchtfliegenfalle, die einen unangenehmen Essiggeruch ausdünstet, kann dadurch verzichtet werden.
Die Vermehrung von Karnivoren ist auch auf der Fensterbank, und nicht nur in Spezialgärtnereien, möglich. Die Venusfliegenfalle und Sonnentau können über Blattstecklinge vermehrt werden, viele Arten der Karnivoren bilden auch Ableger, die man bequem durch Teilung komplett entnehmen kann.
Tags: fleischfressende Pflanzen, Karnivoren, Sonnentau, Venusfliegenfalle

Unter dem Begriff Stauden werden mehrjährige Pflanzen zusammengefasst, die nicht verholzen. Dies unterscheidet die Stauden von den Sträuchern und Bäumen, die man zu den verholzenden Pflanzen zählt. Der Begriff Staude kommt aus dem Mittelhochdeutschen, er geht auf das Wort „Stude” zurück.
Bei den Stauden ist es üblich, dass die krautigen Pflanzen im Herbst absterben. Im nächsten Frühjahr, also zur darauf folgenden Vegetationsperiode, treiben die Pflanzen wieder aus. Die Staude überwintert, je nach Art, in verschiedenen Formen, zum Beispiel mit Hilfe von Knollen oder Wurzeln, sowie Zwiebeln. Dabei werden auch winterharte Farne zu den Stauden gezählt. Eine starre Abgrenzung, was nun eine Staude ist, oder nicht, gibt es nicht. Wichtig ist das Kriterium der Mehrjährigkeit, sowie das immer neue Austreiben nach der Winterruhe der Staude.
Nicht nur in europäischen Gärten, sondern auch in den Tropen gibt es Stauden. Zu nennen sind hierbei die immergrünen Bananen, die Jahr für Jahr neue Früchte bilden. Einige winterharte Bananenarten gedeihen auch in deutschen Gärten. Besonders in klimatisch milden Regionen, in denen auch Wein angebaut wird, fühlen sich diese exotischen Stauden wohl. Aber nicht nur Hobbygärtner, die sich für exotische Pflanzen interessieren, finden eine interessante Auswahl an Stauden für den Garten. Vielmehr gibt es auch mehrjährige Stauden die als weniger exotische Pflanzen, beispielsweise für den Steingarten, geeignet sind. Zu nennen sind hierfür insbesondere das Steinkraut oder Blaukissen, sowie die Schleifenblume, die man ebenfalls als Staude bezeichnen kann. Insgesamt ist die Staude aus der Gartengestaltung nicht wegzudenken. Auch in der Gestaltung von Freiflächen im Garten spielt die Staude eine wichtige Rolle. Hier ist besonders an die prächtig gelb blühende Königskerze oder an die Kamille zu denken.
Weil die Staude mehrjährig ist, bietet sie bei der Gartengestaltung eine gewisse Planungssicherheit. Auch bekannte Prachtstauden, wie Rittersporn, Sonnenbraut oder Phlox, können hervorragend mit ein- oder zweijährigen Gartenpflanzen im Beet kombiniert werden.
Tags: Staude, Stauden

Nicht jeder Hobbygärtner hat genug Geduld, um darauf zu warten, bis die Rasensaat aufgeht und der Rasen betreten werden kann. Aber das ist auch nicht erforderlich. Um einen grünen Rasen im Garten zu haben, muss man nicht notgedrungen mehrere Wochen warten. Hier schafft der sogenannte Rollrasen Abhilfe. Doch was unterscheidet den Rollrasen von einem konventionellen Rasen?
Der Rollrasen wird als bereits fertiger Rasen „verlegt”. Die Gräser in der Rasenfläche des Rollrasens sind bereits fertig ausgewachsen. Wurzelmasse ist in ausreichendem Maße vorhanden, so dass der Rollrasen in den vorbereiteten Garten integriert werden kann.
Damit aus dem Rollrasen ein vollwertiger Rasen im Garten wird, muss der Boden hierfür entsprechend vorbereitet werden. Vor dem Verlegen des Rollrasens müssen Unkräuter wie Giersch oder Quecke aus dem Boden entfernt werden. Wichtig ist auch, dass der Untergrund locker ist. Nur dann kann der Rasen richtig anwachsen. Außerdem sollte die Fläche, auf dem der Rollrasen verlegt wird, glatt und eben sein. Kaum einer mag eine holprige Rasenfläche. Denn diese würde weniger an einen Rasen, sondern vielmehr an eine Viehweide erinnern. Außerdem ist das Rasen mähen auf einer ebenmäßigen Fläche einfacher zu bewerkstelligen. Deshalb sollte die Fläche für den Rollrasen mit einer Walze bearbeitet werden. Kurz bevor der Rollrasen ausgelegt wird, ist eine Bewässerung des Bodens erforderlich, am Besten am Vorabend vor dem Verlegen des Rasens. Unmittelbar vor dem Aufbringen des Rollrasens muss noch der Boden aufgerauht werden. So können die Rasenwurzeln sich besser im Erdreich ansiedeln. Dann werden die einzelnen Rasenbahnen parallel verlegt. In Fußballstadien hat diese Vorgehensweise bereits Tradition. Aber auch Hobbygärtner haben den Rollrasen für sich entdeckt. Wichtig ist, dass der Rasen nach dem Verlegen gut plattgewalzt wird. Entsprechende Werkzeuge/Walzen können im Baumarkt ausgeliehen werden. Nach einer ausgiebigen Bewässerung beginnt dann der Rollrasen zu wachsen und zu gedeihen und ist bald von einem herkömmlichen Rasen nicht mehr zu unterscheiden.
Tags: Rasen, Rollrasen

Damit es unter Gehölzen nicht karg und leer aussieht, sollte man auch diese Stellen im Garten bei der Bepflanzung im Auge behalten. Zur Gehölzunterpflanzung sind viele schattenliebenden Pflanzen oder Pflanzen für halbschattige Standorte geeignet.
Als Bodendecker für die Gehölzunterpflanzung sind beispielsweise Pflanzen geeignet, die mit der Zeit verwildern. Die Pflanzen breiten sich nach und nach aus, so dass sie immer mehr Raum unter den Gehölzen einnehmen, ohne dass der Hobbygärtner erneut nachpflanzen muss. Auch ist es wichtig, dass nicht nur eine einzige Art Bodendecker gepflanzt wird. Man sollte verschiedene Pflanzenarten zur Gehölzunterpflanzung kombinieren. So besteht die Chance, dass zu unterschiedlichen Jahreszeiten Blüten vorhanden sind.
Für die Gehölzunterpflanzung kommen im ausklingenden Winter beispielsweise Schneeglöckchen oder Wildkrokusse in Frage. Diese neigen zur Horstbildung. Einige Jahre nach dem Auspflanzen findet man bereits viele Exemplare dieser interessanten Frühjahresblüher unter den Gehölzen im Garten verteilt. Unter manchen Nadelgehölzen und bei entsprechender Bodenbeschaffenheit fühlt sich Heidekraut wohl. Auch hier kann man bei der Gehölzunterpflanzung gut kombinieren. Als Bodendecker kommen hier Heidekrautgewächse mit unterschiedlichen Blütezeiten in Frage, so dass es farblich nie langweilig wird. Aber nicht nur mit farbigen Blüten kann man Farbe in den Garten bringen. Es gibt auch Bodendecker, die allein durch ihre markante Blattfärbung auffallen. Dies ist bei Funkien (Hosta) der Fall. Diese Blattschmuckstauden sind unkompliziert, sehr winterhart und als Bodendecker bestens geeignet. Funkien gibt es mit panaschierten Blättern, mit grün-weißer Färbung. Aber auch die einfarbigen Hosta-Arten haben ihren Reiz. Wenn man die Stauden zur Gehölzunterpflanzung gruppiert, kommen die weißen Blüten der Funkien besonders zur Geltung.
Tags: Bodendecker, Gehölzunterpflanzung

Genauso wie Paprika, gehört Chili zur Gattung Capsicum. Die Pflanzen stammen ursprünglich aus dem südlichen sowie mittleren Amerika, haben aber mit der Zeit auch in Europa immer mehr Freunde gefunden.
Wer den Begriff Chili hört, assoziiert diesen unwillkürlich mit scharf. Es gibt sehr viele Sorten Chili, die ausgesprochen scharf sind. Das liegt am Inhaltsstoff Capsaicin, der in den Pflanzen enthalten ist, und ihnen die Schärfe (Grad 0 bis 10) verleiht. Die verschiedenen Arten Chili unterscheiden sich nicht nur in der Schärfe, sondern auch im Aussehen. Die meisten Arten sind lang gestreckt und haben die Farben grün, gelb, orange oder rot. Durch die interessante Form und Farbe der Früchte sind die Pflanzen nicht nur Nutzpflanzen, sondern auch Dekoration auf der Fensterbank oder auf dem Balkon bzw. auf der Terrasse. Weil Chili ursprünglich aus wärmeren Regionen stammt, verträgt die Pflanze keine Minusgrade. Deshalb sollte man Chilis auf der Fensterbank heranziehen und die Pflanzen frühestens im Mai, nach den Eisheiligen, auf Balkon oder Terrasse stellen.
Wer sich für Chili interessiert, hat die Qual der Wahl. Es gibt inzwischen viele Sämereiangebote von Gartenbaubetrieben oder Tauschbörsen, die unterschiedliche Arten von Chili anbieten. Zum Einstieg kann man zwei oder drei Arten Chili antesten, um herauszufinden, wie man mit der Anzucht der verschiedenen Pflanzen, sowie unterschiedlichen Schärfegraden, zurechtkommt. Die Chilisamen können für zwei Stunden in lauwarmen Wasser vorgequollen werden. Dies ist aber nicht zwingend erforderlich. Bei der Aussaat ist wichtig, dass die Samen nur ganz leicht mit Erde bedeckt werden. Nach ein bis eher zwei Wochen (je nach Umgebungstemperatur) gehen die ersten Chili Samen auf. Wenn sich die ersten Blätter gebildet haben, können die Pflanzen jeweils in größere Töpfe umgetopft werden. Bei ausreichenden Umgebungstemperaturen kann die Chili dann im Freien gehalten werden. Dort werden die weißen Blüten von Insekten bestäubt, so dass sich die Früchte an den Pflanzen entwickeln können.
Tags: Chili, Pflanzen

Nicht immer ist der Einsatz von Chemikalien erforderlich, wenn es darum geht, Schädlinge im Garten zu bekämpfen. Biologische Schädlingsbekämpfung ist in vielen Fällen ausreichend, um Schädlinge ganz ohne den Einsatz von Chemie auf natürlichem Wege zu entfernen.
Dabei stellt sich die Frage, was man im Bereich Garten unter Schädlingen versteht. Manch einer sieht schon in unkontrolliert wachsenden wilden Pflanzen oder in unbekannten Tieren im Garten einen Befall von Schädlingen. Doch dem ist nicht so. Artenvielfalt ist etwas natürliches, nicht jede unbekannte Pflanze oder jedes seltene Tier stellen eine Bedrohung für die Nutzpflanzen dar. Bedenklich wird der Zustand im Garten erst, wenn Nutzpflanzen, genauso wie Zierpflanzen, in ihrem Wachstum und Wohlbefinden von anderen Organismen beeinträchtigt werden. Dann ist es an der Zeit, dass sich der Hobbygärtner Gedanken über seine Möglichkeiten macht, um effizient biologische Schädlingsbekämpfung zu betreiben.
Als Schädlinge im Garten werden beispielsweise Blattläuse angesehen. Sie schaden den Nutzpflanzen, genauso wie den Zierpflanzen, indem sie ihnen Pflanzensäfte entziehen. Will man sich gegen Blattläuse schützen, so kann die biologische Schädlingsbekämpfung helfen. Im Kampf gegen Blattläuse können Marienkäfer eingesetzt werden. Ebenso hilft der Einsatz von Brennesselsud gegen die lästigen Blattläuse, und das ganz ohne den Einsatz von Chemie im Garten. Es gibt viele Tierarten, die im Gartenbau als Nützlinge gelten. Diese Nützlinge können als Fressfeinde gegen die Schädlinge eingesetzt werden. Es entsteht auf diese Weise ein natürliches Gleichgewicht, das man im Garten durch die biologische Schädlingsbekämpfung aufrecht erhalten kann. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei der Artenvielfalt. Verschiedene Tierarten im Garten leisten ihren Beitrag für die biologische Schädlingsbekämpfung. Auch Tiere wie der Maulwurf, der Larven von Schädlingen vertilgt, liefern ihren Beitrag für die biologische Schädlingsbekämpfung. Ebenso gehören Spinnen zu den Nützlingen, die Schädlinge vertilgen. Deshalb ist es so wichtig, dass sich verschiedene Tierarten im Garten ansiedeln und entfalten können.
Tags: biologische Schädlingsbekämpfung, Garten